Werkzeug Grundausstattung für die erste eigene Wohnung

cc by flickr/ Markusram

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Die erste eigene Wohnung ist ein wichtiger Schritt in die Unabhängigkeit und das Leben als Erwachsener. Die neu gewonnene Unabhängigkeit bringt aber nicht nur freie Entfaltung mit sich, sondern auch ein großes Maß an Verantwortung. Wenn etwas in der eigenen Wohnung defekt ist oder etwas montiert werden muss, benötigt man Werkzeug. Da das öfter vorkommen kann, empfiehlt es sich die wichtigsten Werkzeuge im eigenen Haushalt zu haben. Doch welche sind das und wo kauft man am Besten neues Werkzeug?

Zu den wichtigsten Werkzeugen zählen Schraubenzieher bzw. Schraubendreher. Sei es der Aufbau eines Möbelstücks, das Montieren von Lampen oder das einfache Nachziehen von Schrauben selbst bei kleinen Gebrauchsgegenständen: Schraubenzieher sind in einem eigenen Haushalt nicht wegzudenken. Auf Grund der unterschiedlichen Anfertigung von Schrauben ist es ratsam, verschiedene Modelle von Schraubenziehern zu haben. In jedem Fall sollten je zwei bis drei Schlitzschraubenzieher und Kreuzschlitzschraubenzieher genügen.

Zur weiteren Grundausstattung an Werkzeug für die eigenen vier Wände zählt der Hammer. Viele Möbelstücke erfordern beim Aufbau seine Verwendung, zum Beispiel wenn bei einem Schrank die Rückwand mit Nägeln befestigt wird. Normalerweise ist ein gewöhnlicher Hammer völlig ausreichend für alle Tätigkeiten, die den Einsatz eines Hammers im Haushalt erfordern.

Schraubenschlüssel gehören ebenfalls zu den wichtigsten Werkzeugen für Heimwerker. Sie werden meistens verwendet um Schrauben und Muttern festzuziehen oder sie wieder zu lösen. Es gibt verschiedene Arten von Schraubenschlüsseln, die sich über ihr Profil unterscheiden. Am wichtigsten sind die sogenannten Maulschlüssel (alternative Bezeichnung: Gabelschlüssel) und Ringschlüssel. Für Heimwerker sind Sets der Ring-Maulschlüssel bestens geeignet, da sie die beiden wichtigen Schlüsselarten kombinieren.

Zangen sollte man nicht vergessen. Auch dieses Werkzeug gibt es in vielerlei Variation. Für den einfachen Heimwerker ist die Anschaffung einer Kneifzange und einer Kombizange genügend. Nägel sind mit einer Kneifzange leicht herauszuziehen. Die Kombizange ist ein Multifunktionswerkzeug und ist unter anderem für das Bearbeiten von Drähten bestens geeignet. Des Weiteren gehört eine Wasserpumpenzange zu einer guten Werkzeugausstattung für Heimwerker. Die Wasserpumpenzange ist eine sehr wichtige Greifzange. Sie wird immer dann benötigt, wenn Wasserleitungen zu verschrauben sind. In den eigenen vier Wänden kommt sie zum Einsatz, wenn der Geschirrspüler und die Waschmaschine angeschlossen werden. Auch beim Montieren von Armaturen im Bad oder in der Küche wird die Wasserpumpenzange eingesetzt.

Wer diese praktischen Werkzeuge zur Verfügung hat, dem fehlen nur noch wichtige Elektrowerkzeuge. Ein Akkuschrauber ähnelt in seiner Funktion teilweise Schraubenziehern, aber seine Einsatzmöglichkeiten gehen weit über die von Schraubenziehern hinaus. Der Akku-Bohrschrauber kann auch für einfaches Bohren verwendet werden. Darüber hinaus ist das Arbeiten mit dem Akkuschrauber zeitsparend. Beim Kauf empfiehlt sich die Überlegung, ob ein Ersatzakku dazugekauft wird, um für längere Arbeiten gewappnet zu sein.

Welche weiteren Elektrowerkzeuge für das Heimwerken infrage kommen, hängt letzten Endes davon ab, welche Tätigkeiten selber ausgeführt werden sollen. Für einfache Tischlerarbeiten bieten sich Stichsägen und elektronische Universalwerkzeuge an. Etwas wichtiger für viele Heimwerker ist eine elektronische Bohrmaschine, die für Bohrarbeiten jeder Art infrage kommt. Wer Schränke, Regale oder andere Gegenstände an der Wand befestigen möchte, kann auf eine gute Bohrmaschine nicht verzichten.

Das Angebot an Werkzeugen ist durch diese Aufzählung noch längst nicht erschöpft. Für die grundlegenden Arbeiten eines Heimwerkers genügen die aufgezählten Werkzeuge jedoch absolut.

Februar 19th, 2017 | Kommentieren

Rüttelplatten – Arten und Anwendung

Denqbar-RuettelplatteRüttelplatten oder auch Vibrationsplatten werden vorzugsweise auf Baustellen eingesetzt. Hier dienen sie zum Glätten, Planieren und Plattmachen. Besonders beim Erd-, Asphalt- und Pflasterbau sind die Rüttelplatten von besonderem Vorteil. In der Bauindustrie wird zwischen reversierbaren und vorwärtslaufenden Rüttelplatten unterschieden. Die Deluxe Rüttelplatte wird übrigens über Hydraulik betrieben und ist ebenfalls reversierbar.

Hydraulisch und Reversierbar
Die hydraulisch betriebenen Rüttelplatten werden serienmäßig mit einer einfachen Kablfernsteuerung ausgestattet. Auf Wunsch kann diese gegen eine Kombisteuerung aus Funk und Kabel ausgetauscht werden. Mit beiden Steuerungsmodulen ist die Sicherheit des bedienenden Bauarbeiters gewährleistet. Die einzelnen Komponenten der Rüttelmaschine sind ebenfalls durch eine Vollschutzhaube geschützt. Die Hydraulikplatte ist sehr niedrig gebaut ud zeichnet sich durch eine hohe Wendigkeit aus. Dadurch wird ihr Einsatz auch in sehr schlecht zugänglichen Ecken und Bereichen möglich.
Die hydraulische Rüttelplatte wird als handgeführtes Verdichtungsgerät geführt. Topmaschinen bringen bis zu 100 Knoten an Leistung. Das Durchschnittsgewicht von Vibrationsplatten beträgt etwa 500 kg. Damit sind die Rüttelplatten besonders wendig und gut in der Bedienung. Ebenfalls zeichnen sich die meise hydraulischen Rüttelplatten durch eine besonders hohe Flächen- und Verdichtungsleistung. Das macht die hydraulischen Vibrationsplatte hervorragend für Erdbauarbeiten geeignet. Damit die Rüttelplatten auch lange laufen sind sie mit hochwertigen Dieselmotoren ausgestattet. Ein hervorragendes Kraft-Leistungs-Verhältnis.

Vorwärtslaufende und reversierbare Rüttelplatten
Etwas weniger dynamisch sind die regulären Rüttel- und Vibrationsplatten. Dabei unterschieden sich die reviersbaren Modelle von den Vorlaufenden durch die Möglichkeit zur Fahrtrichtungsänderung. Innovativ und gerade bei schwer zugänglichen Bereichen ist eine reversierbare Rückplatte sehr vorteilhaft und erleichtert das Planieren und Asphaltarbeiten. Daher werden die reversierbaren Vibrationsplatten auch häufig im Straßen- und Gleisbau wie im allgemeinen Wegebau verwendet.
Reversierbare Rüttelplatten bringen ein Gewicht von bis zu 250 kg auf die Wage, was eine Leistung von 35 Knoten bedeutet. Nicht zu vergleichen mit den Hydraulikplatten, aber immer noch leistungsfähig. Das geringe Gewicht wirkt sich in keiner Weise auf die hohe Verdichtungsleistung der Rüttelplatten aus. Die Rüttelplatten sind mit Diesel- oder Benzimotor zu wählen.

Möchte man Reparturarbeiten an seiner Hauseinfahrt durchführen, so sind im Baumarkt auch Rüttelmaschinen und Vibrationsplatten für den täglichen Bedarf zu mieten. Ebenfalls bieten rennomierte Baufirmen Geräte aus 2. Hand. Die Geräte sind leicht in der Bedienung und wer ein wenig handwerkliches Geschick an den Tag legt, der ist bestens versorgt mit einer reversierenden wie vorwärtlaufenden Rüttelplatte.

August 24th, 2016 | 1 Kommentar

Luftentfeuchter gegen eine hohe Luftfeuchtigkeit

luftbefeuchter-sencor-shf-1010Die zu hohe Luftfeuchtigkeit im Raum ist sehr unerwünscht, da sie den Schimmel verursacht, Möbel und elektronische Anlagen beschädigt und auch der Gesundheit schadet. Aus allen diesen Gründen sollte die hohe Luftfeuchtigkeit effektiv reduziert werden und zwar nicht nur im Haushalt, sondern auch in Baustellen, Lagern, industriellen Anlagen und in Räumen mit einem Schwimmbecken. Wie können Sie also die hohe Luftfeuchtigkeit verhindern und die oben genannten Probleme vermeiden? Mit einem hochwertigen Luftentfeuchter!

Wie funktioniert eigentlich ein Luftentfeuchter?
Es gibt drei Grundmethoden, nach den die Luftentfeuchter funktionieren: Kondensation, Absorption und Adsorption. Bei der Kondensation wird die Luft unter die Taupunkttemperatur abgekühlt und somit wird die Luftfeuchtigkeit flüssig. Die Absorption leitet die Luft über eine hygroskopische Flüssigkeit. Bei der dritten Methode wird der Wasserdampf durch ein Trockenmittel aufgenommen. In Haushalten werden am häufigsten Luftentfeuchter verwendet, die aufgrund der Kondensationsmethode arbeiten.

Wie sollte man einen Luftentfeuchter auswählen?
Bei der Auswahl eines richtigen Luftentfeuchters sollten vor allem die Raumgröβe, die durchschnittliche Lufttemperatur und die relative Luftfeuchtigkeit berücksichtigt werden. Die Luftentfeuchter für Haushalt sind sehr effektiv und dabei noch energiesparend. Wenn Sie den Luftentfeuchter richtig verwenden, sparen Sie bis zu 75% Energie im Vergleich zu der Belüftung und der gleichzeitigen Beheizung des feuchten Raums.
Die richtige Instandhaltung eines Luftentfeuchters
Man muss den Luftentfeuchter immer gut pflegen, damit er richtig funktioniert und seine Aufgabe erfüllt. Schalten Sie den Luftentfeuchter vom elektrischen Netz vor der Reinigung ab. Putzen Sie das Gitter regelmäβig, damit sich kein Staub auf dem Gitter anhäuft. Immer nach ein paar Wochen sollte auch der Wasserbehälter gereinigt werden, dass dort keine Bakterien und Schimmel entstehen.
Auf dem Markt gibt es eine groβe Auswahl an verschiedenen Luftentfeuchtern. Zum Beispiel auf dieser Website finden Sie nur hochwertige und preisgünstige Luftentfeuchter, die Sie vor der zu hohen Luftfeuchtigkeit effektiv schützen werden.

August 15th, 2016 | Kommentieren

Der Weg zur eigenen Terrasse: Mit diesen neun Schritten gelingt es garantiert

Foto: flickr/ Alexander van Loon

Foto: flickr/
Alexander van Loon

Wenn langsam die Temperaturen wieder steigen und in den Gärten das Grün zunehmend erwacht, pfeifen es die Vögel von den Dächern: Der Frühling kehrt endlich wieder zurück. Das ist auch der ideale Zeitpunkt, um die Gestaltung der eigenen Terrasse zu planen, denn im Hochsommer soll ja alles fertig sein. Man möchte sich von den Strapazen des Alltags schließlich nicht auf einer Baustelle erholen und auch die Gäste wollen in stimmungsvoller Garten-Atmosphäre zum Grillen begrüßt werden.

Dazu passt auch der aktuelle Trend, der unter dem Begriff „Outdoor-Wohnzimmer“ bekannt ist: Der Terrassenbereich wird nicht mehr einzeln wahrgenommen, sondern vielmehr als verlängerter Arm des Wohnzimmers. Teil der einheitlichen Gestaltung ist natürlich auch die Terrasse, doch viele Gartenliebhaber getrauen sich nicht an das Anlegen einer einladenden Terrasse auf eigene Faust.

Doch das Planen und Pflastern der eigenen Terrasse ist gar nicht mal so schwer, wie man vielleicht meinen mag. In der folgenden Anleitung erklären wir Schritt für Schritt, wie es geht und auf welche Dinge geachtet werden müssen.

1. Das richtige Material und Werkzeug

Folgende Bauutensilien sollten parat liegen, ggf. lassen sich fehlende Sachen bei
Freunden oder im Fachhandel ausleihen.

An Werkzeug wird benötigt:

• Gummihammer
• Rüttelplatte für Verdichtungsarbeiten
• Richtschnur und Pflöcke
• einige Brettstücke (z. B. zum Abstecken des Kiesbettes)
• Wasserwage
• Schaufel, Besen

Material, das im Baumarkt besorgt werden kann:

• Pflastersteine
• Quarzsand für die Pflasterfugen
• Schotter, Kies bzw. Split
• Randbefestigung für die Terrasse

2. Die Qual der Wahl: Naturstein, Betonpflaster oder doch lieber Klinker?

Zunächst muss der Hobbyhandwerker eine Entscheidung zwischen Naturstein und Betonpflaster treffen. Eine interessante Option stellen darüber hinaus sog. Pflasterklinker dar.

Ohne Frage ist Natursteinpflaster (oft aus Granit) der beliebteste Pflasterstein, prägt er doch als Straßenbaumaterial seit Jahrhunderten unser Stadtbild. Hervorzuheben ist seine robuste Beschaffenheit, außerdem ist er besonders pflegeleicht. Als nachteilig wird oft der nicht einheitliche Schnitt gesehen, was das Verlegen der Natursteine oft etwas verkompliziert. Häufige Farben sind grau, rot und anthrazit. Ausgefallene Farbtöne, seltene Formate und aufwändig behandelte Steinoberflächen treiben den Preis jedoch schnell in die Höhe.

Fällt die Wahl auf Pflasterklinker, muss ohnehin tiefer in die Tasche gegriffen werden: Der Quadratmeter schlägt mit ca. 30 EUR zu Buche. Dafür sind die Steine regelmäßig geformt (meistens Quader), was die Verarbeitung natürlich vereinfacht. Die verbreitetste Farbe ist der typische Rotton.

Preislich deutlich besser kommt man hingegen mit Betonpflaster weg. Die Auswahl an verschiedenen Formaten und Farben ist nahezu unbegrenzt. Obwohl auch hier das Verlegen der Pflastersteine aufgrund der einheitlichen Formgebung angenehm einfach ausfällt, sind dennoch einige Nachteile zu beklagen. Unschöne Kratzer (z. B. durch Gartenmöbel) treten recht schnell auf, außerdem wird Betonpflaster im Laufe der Zeit porös und setzt auch mal Moos an, wenn man ihn nicht genügend pflegt.

3. Die Planungsphase

Beim Projekt „Terrasse selbst pflastern“ ist eine gründliche Planung das A und O. Zunächst müssen Größe, Form sowie Lage der Terrassenlandschaft definiert werden. Dafür fertig man am besten eine maßstabsgetreue Skizze an, in welcher die wichtigsten Daten abgebildet werden. Dabei bitte auch die Zugangswege beachten. Anschließend wird die zukünftige Terrassenfläche mit Pflöcken und einem Bindfaden abgesteckt. So gewinnt man ein noch realistischeres Bild. Dieser Effekt verstärkt sich noch, wenn man die Gartenmöbel einfach mal zu Testzwecken aufstellt. So erkennt man schnell, ob ausreichend Platz eingeplant wurde.

4. Den Unterbau der Terrasse ausheben

Wie weit man sich ins Erdreich vorgraben muss, hängt in erster Linie von der Bodenfestigkeit und der zukünftigen Belastung ab. In den meisten Fällen reicht aber eine Aushubtiefe von etwa 35 cm völlig aus, da so ausreichend Platz für die unterschiedlichen Fundamentschichten und Pflastersteine vorhanden ist.

Anschließend sollte der Unterbau mit einer Rüttelplatte verdichtet werden. Dabei gilt es aufzupassen, dass keine Senken zurückbleiben, in denen sich das Regenwasser sammeln könnte. Hier am besten immer mal wieder die Ebenheit mittels Wasserwaage checken. Danach folgt das Auftragen der Tragschicht aus grobem Schotter. Auch hier muss alles schön eben verteilt und anschließend mit der Rüttelplatte verdichtet werden. Tipp: Am besten schon jetzt an das Gefälle denken. Die empfohlenen 1 bis 2% stellen sicher, dass das Regenwasser immer vom Haus weg abfließt.

5. Aufbringen der Ausgleichsschicht

Nun folgt eine Schicht aus Kies oder besser feinkörnigem Splitt. Sie fungiert als Drainage und beseitigt gleichzeitig kleinste Höhenunterschiede. Für die Dicke dieser Schicht gilt als Richtwert 5 cm. Anschließend alles mit einem langen Brett gleichmäßig verteilen und schon ist auch dieser Arbeitsschritt abgeschlossen.

6. Pflastersteine verlegen

Nun geht’s endlich ans Pflastern. Dazu am besten an einer Hauswand o. ä. starten und sich langsam vorarbeiten. Dazu werden die Steine mit einer Fugenbreite von ca. 4 mm im Splittbett platziert und anschließend behutsam mit dem Gummihammer festgeklopft. In der Bauphase bringt das Zugeben von etwas Quarzsand in die Fugen zusätzliche Stabilität. Tipp: Am besten arbeitet man auf einem Brett, das das eigene Gewicht auf der noch fragilen Pflasterfläche verteilt. So wird die Gefahr eines Verrutschens der Steine gemindert.

Noch ein Wort zum Verlegemuster: Darunter versteht man ein spezielles System, nach dem die Steine angeordnet werden. Im einfachsten Fall sind die Reihen 1, 3, 5 usw. identisch, da sich das System immer wiederholt. Während sich hier kreative Köpfe richtig austoben können, sollten sich weniger Erfahrene lieber an einfache Muster halten. Hier hilft auch ein Blick in spezielle Kataloge der Pflastersteinehersteller, in denen viele Verlegemuster anschaulich präsentiert werden.

7. Für zusätzliche Stabilität sorgen

Experten raten zum Abschluss des Terrassenendes mit einer Randbegrenzung. Damit wird das spätere Absacken der ganzen Konstruktion verhindert. Zu diesem Zweck eigenen sich mehrere Möglichkeiten, beispielsweise ist man mit Palisaden oder robusten Bordsteinen gut beraten.

8. Die Fugen auffüllen

Nun wird sich den Fugen gewidmet. Zum Füllen der Zwischenräume eignet sich feiner Quarzsand, der Stück für Stück mit einem Besen diagonal in die Fugen verteilt wird. Wichtig ist dabei, dass der Sand trocken ist. Danach wird der zu viel aufgetragene Quarzsand mit einem Besen weggekehrt.

9. Finale Verdichtungsarbeiten und letzte Schritte

Damit die fertige Steinterrasse auf lange Zeit schön stabil und eben ist, wird nun noch mal zur Rüttelplatte gegriffen. Im Gegensatz zu den vorherigen Arbeitsschritten ist es aber wichtig, dass jetzt zum Schutze der Pflastersteine eine Hartgummimatte unten an der Maschine befestigt wird. Durch das Abrütteln rutscht meistens der Fugensand noch ein wenig nach unten, daher muss das Fugenmaterial ggf. noch mal etwas aufgefrischt werden. Fertig!

April 26th, 2016 | Kommentieren

Holzfenster – So flexibel ist der Baustoff

Holzfenster | Foto: Sorpetaler

Holzfenster | Foto: Sorpetaler

Wer einen Neubau plant, renovieren möchte oder sein vorhandenes Haus durch weitere Fenster verschönern möchte, muss sich zunächst mit der Wahl der Materialien auseinandersetzen. Dafür vergleicht man am besten die zwei gängigen Arten von Fenstern. Einerseits werden Kunststofffenster verbaut und andererseits gibt es die Holzfenster. Kunststofffenster sind im niedrigen Preissegment vertreten, schädigen dafür aber auch deutlich mehr die Umwelt. Für Holzfenster müssen keine chemischen Stoffe verwendet werden, um den Baustoff wetterfest zu machen. Dafür sind sie auch etwas kostspieliger. Sämtliche Rückstände, die bei der Herstellung anfallen sind, wie der Baustoff selbst, recycelbar. Ein Nachteil von Holzfenstern ist, dass sie relativ pflegeintensiv sind und mehrfach gestrichen werden sollten, da die Oberfläche der Fenster im Durchschnitt je nach Wetterlage 5 Jahre hält. Dafür sind Holzfenster wiederum sehr langlebig und müssen selten ausgetauscht werden. Außerdem ist der Verzug minimal, denn Holz passt sich den wechselnden Temperaturen sehr gut an. Langfristig wird man seine Kreativität besser an Holzfenstern verwirklichen können, denn neue Farbe oder Griffe lassen sich problemlos auftragen, während Kunststofffenster aufwändig neu lackiert werden müssen.

Isolierungen und Gestaltung
Langfristig kann mit einem Holzfenster richtig gespart werden. Der natürliche Baustoff eignet sich hervorragend, um Energiekosten zu reduzieren und zur guten Isolierung des Hauses beizutragen. Ein Holzfenster vermindert außerdem den Treibhauseffekt, denn die dafür angepflanzten Bäume binden Kohlendioxid. Holz hat einen weiteren Vorteil gegenüber Kunststoff. Es dauert wesentlich länger bis es im Brandfall verbrennt. Dieser Fakt macht ein Holzfenster gerade für Familien interessant. Auch in der Gestaltung eines Holzfenstern kann man sich frei entfalten. Ob Erkerfenster, Dachluke, Bullauge, oder Maßanfertigung, aus Holz lässt sich nahezu jede Art von Fenster herstellen. Wer das Holz nicht streichen möchte, aber dennoch eine besondere Farbe haben möchte, kann auf Teakholz, Mahagoni, Kirsche und viele andere Sorten zurückgreifen. Sie bieten eine gleichmäßige natürliche Färbung und haben wenig Astlöcher, welche die Qualität des Holzes beeinträchtigen können. Holz kann im Gegensatz zu Kunststoff außerdem das Wohlbefinden steigern, da es Behaglichkeit und Geborgenheit vermittelt. Wie alle lebendigen Werkstoffe gehört auch Holz zu den ältesten Materialien der Welt, in denen der Mensch bereits vor tausenden Jahren lebte.

Februar 7th, 2016 | Kommentieren

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