Berufsunfähigkeitsversicherungen für Handwerker

(cc) flickr/ HARO Flooring - Parkett & Laminat

Tritt durch Unfall oder schwerer Krankheit eine Berufsunfähigkeit ein, hat dies für die Betroffenen auch einschneidende finanzielle Folgen. Denn der Betrag, den die gesetzlichen Rentenversicherer zahlen, reicht heute nicht mehr aus, um den Lebensstandard zu halten. Diesem Defizit kann mit Abschluss einer Berufsunfähigkeitsversicherung entgegengewirkt werden.
Gerade für Handwerker und Personen im Dienstleistungsbereich ist die Berufsunfähigkeitsversicherung von Bedeutung, denn in diesen Berufen ist es schwer, auf leichtere Tätigkeiten innerhalb ihres Arbeitsfeldes umzustellen. Zudem werden Personen mit Berufsunfähigkeit auf andere zumutbare Tätigkeiten verwiesen, unabhängig von ihrem zuletzt ausgeübten Beruf. Denn die gesetzlichen Rentenversicherer zahlen erst im vollen Umfang, wenn der Betroffene nachweislich nicht mehr als drei Stunden täglich arbeiten kann.

Was leistet eine Berufsunfähigkeitsversicherung?

Bei einer Berufsunfähigkeitsversicherung ist der zuletzt ausgeübte Beruf versichert. Im Falle einer Berufsunfähigkeit zahlt die Versicherung eine Rente in vereinbarter Höhe und deckt somit die finanziellen Versorgungslücken ab. Eine Berufsunfähigkeit ist gegeben, wenn der Versicherte durch eine dauerhafte Verletzung oder schwerer Krankheit seinen zuletzt ausgeübten Beruf nicht mehr ausüben kann.

Worauf ist beim Abschluss einer Berufsunfähigkeitsversicherung besonders zu achten?

Da mit dem zunehmenden Alter auch das Risiko steigt dauerhaft zu erkranken, sollte die Laufzeit des Vertrages mindestens bis zum Erreichen des 60. Lebensjahres betragen.
Um eine Umschulung oder die Verpflichtung eine andere Tätigkeit auszuüben zu vermeiden, sollte auf die Verweisungsklauseln geachtet werden. Es besteht die Möglichkeit, sich eine Berufsgruppenklausel oder Dienstfähigkeitsklausel bestätigen zu lassen. Diese besagt, dass außer dem ausgeübten Beruf, zum Beispiel Arzt oder Beamter, keine andere Tätigkeit ausgeübt werden kann. Wichtig ist auch, auf die Verzichtsklausel zu achten bei Kündigung oder Beitragserhöhung durch das Versicherungsunternehmen.

Fazit

Eine Berufsunfähigkeit kann in jedem Alter eintreten. Deshalb ist es vernünftig, bereits beim Eintritt in das Berufsleben eine Berufsunfähigkeitsversicherung abzuschließen. Aber auch zu jedem anderen Zeitpunkt ist der Abschluss einer solchen Versicherung möglich. Eine gute Versicherung kann man zum Beispiel durch einen Berufsunfähigkeitsversicherungs-Vergleich finden, die auch gleichzeitig Konditionen auflistet.

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