Medien warnen vor Betrüger im Handwerk

1 Euro by flickr, FlubbelEmpireMomentan lässt laut Medienberichten die sogenannte „Villenresidenz Stilküste GmbH“ eines gewissen Michael W. in Norddeutschland Feriendomizile bauen, jedoch bleibt er den Handwerkern das Geld dafür schuldig.

Mehrere 100.000 Euro soll der windige Unternehmer etlichen Betrieben bereits schulden und dass sie ihr Geld wiederbekommen, steht noch in den Sternen. So manch einer macht sich dabei auch Vorwürfe, dass er sich im Vorfeld nicht besser informiert hat, denn Herr W. ist offenbar kein unbeschriebenes Blatt.

Die Staatsanwaltschaft teilte mit, dass sie bereits gegen den Mann aufgrund mehrerer Anzeigen aus der Vergangenheit ermittle und laut der Auskunftei Creditreform schuldet er noch mehr Firmen Geld. Obwohl er 2009 eine eidesstattliche Versicherung abgab, dass er kein Vermögen habe, war er weiterhin unternehmerisch tätig.

Kein Einzelfall, weshalb Experten Handwerkern raten, nach Möglichkeit vor einem Großauftrag Informationen bei einer Auskunftei wie der Schufa oder Creditreform über den Auftraggeber einzuholen. Und Herr W.? Der will dazu keine Stellungnahme abgeben und wirbt fleißig weiter…

Oktober 7th, 2010 | Leave a Comment

Bauunternehmer muss ins Gefängnis

Schwarzarbeit gehört beim Handwerk für so manch einen Unternehmer zum Geschäft. Dass dies in vielen Fällen im großen Stil zum Glück auch rauskommt, zeigt ein aktuelles Urteil. Ein bekannter Baulöwe aus Nordrhein-Westfalen muss für drei Jahre und acht Monate ins Gefängnis, weil er Arbeiter aus Osteuropa illegal beschäftigt hatte.

Er wurde von der Wirtschaftskammer in Bonn wegen „Hinterziehung von Sozialversicherungsbeiträgen sowie Betrugs zulasten der Sozialkasse“ verurteilt. Rund 500 Männer aus Osteuropa soll er in ganz Deutschland schwarz eingesetzt haben und dies mit einem simplen Trick: Er ließ die Männer, die meist aus Polen oder Rumänien stammten, Verträge unterschreiben, in denen sie kurzerhand zu selbstständigen Gesellschaftern einer Handelsgesellschaft gemacht wurden. So waren keine Sozialabgaben fällig. Der Schaden beläuft sich angeblich auf rund drei Millionen Euro.

Das Ganze flog auf, als Zollfahnder auf einer Großbaustelle in Köln Arbeiter entdeckt hatten, die in heruntergekommenen Containern lebten und offenbar zu Billiglöhnen beschäftigt wurden.

August 19th, 2010 | Leave a Comment

Auftrag von einem Bauträger? Nein, danke!

Baustelle Bauträger by Flickr Matti MattilaNach einer aktuellen Umfrage von handwerk.com lehnen 58% der deutschen Handwerker Aufträge von Bauträgern ab. Immerhin noch 38% bleiben vorsichtig und picken sich gezielt die seriösen Anbieter heraus. Lediglich 4% haben gute Erfahrungen mit Bauträgern gemacht. Eine Umfrage, die im Prinzip schon alles über die deutsche Bauindustrie aussagt…

Die meisten beklagen sich über die Bauträger, da diese die Preis immer weiter nach unten drücken und die Handwerker meist lange auf ihr Geld warten können.

Der einzige Vorteil bei Bauunternehmern ist wohl, dass sie meist die selben Handwerker immer wieder beauftragen.

Was kann man also tun um nicht auch ins Fettnäpfchen zu treten. Sich am besten zunächst bei den Kollegen über den Auftraggeber informieren. Das Internet bietet dazu ja zum Glück viele Möglichkeiten… Bei höheren Geldsummen rät handwerk.com sogar dazu, eine Abschlagszahlung oder eine Bankbürgschaft zu fordern.

Januar 28th, 2010 | Leave a Comment

Beraten lassen und dann online kaufen

Für viele Handwerksbetriebe ist es nicht nur zu einem Unding, sondern zu einer echten Gefährdung ihrer Existenz geworden. Immer mehr Kunden gehen nämlich beim Renovieren und beim Hausbau auf Schnäppchenjagd im Internet.

Viele lassen sich also einfach von einem Handwerker günstig oder womöglich noch umsonst beraten und kaufen die Ware dann jedoch billig online ein. Handwerksbetriebe sind aber auf die Käufe der Produkte angewiesen!

Und noch eine Unart: Viele holen sich Handwerker um sich die billig gekauften Dinge einbauen zu lassen. Einmal schadet es natürlich kostentechnisch dem Betrieb, auf der anderen Seite sind es häufig schlecht angefertigte Schnäppchen, mit denen der Handwerker dann zu kämpfen hat.

Hier muss unbedingt irgendeine Regelung gefunden werden!

November 11th, 2009 | Leave a Comment

In Eigenregie zum Traumhaus

Viele Häuslebesitzer möchten das eigene Haus selbst ausbauen. So möchten sie Schritt für Schritt den Weg zum individuellen Traumhaus meistern. Doch sowohl eine Renovierung als auch eine Sanierung eines Hauses sind mit immensen Kosten und einem sehr hohen Arbeitsaufwand verbunden. Wer diesem gerecht werden möchte, sollte sich von Beginn an intensiv mit der Materie auseinandersetzen. Sicherlich ist das Heimwerken an und für sich immer ein Abenteuer, doch mit einem Plan kann man zumindest versuchen, Strukturen zu etablieren. Grundsätzlich kann man bei der Renovierung des eigenen Hauses zahlreiche Arbeitsschritte selbst übernehmen und mit ein wenig Übung gehen diese meist auch leicht von der Hand, aber insbesondere bei den elektrischen Arbeitsschritten macht sich ein professioneller Handwerker bezahlt. Hierbei heißt es sicherlich auf die verschiedensten Kostenpositionen einzugehen, doch eine Hausrenovierung ist kein Spaziergang. Handwerker sind in den letzten Jahren teuer geworden, aber meist sind sie auch ihr Geld wert und sollten somit auch in Anspruch genommen werden. Zudem beschleunigen sie die einzelnen Arbeitsschritte entscheidend.

Oktober 22nd, 2009 | Leave a Comment

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