Ausgesperrt – was nun? Tipps und Tricks

cc by flickr/ woozie2010

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Fast jeder war schon einmal in dieser Situation: in Eile verlässt man das Haus weil man vielleicht schon etwas Verspätung hat, man zieht die Türe zu und exakt als die Tür ins Schloss fällt merkt man: der Haustürschlüssel ist noch im Haus.
In solchen Momenten gilt es vor allem Ruhe zu bewahren und nicht in Panik zu verfallen.

Um garnicht erst in solch unangenehme und ggf. auch kostpielige Situationen zu kommen empfielt es sich gut vorzubeugen.
Eine Möglichkeit ist z.B. einen Zweitschlüssel bei einer Vertrauensperson zu deponieren. Dies kann ein Nachbar sein, ein Verwandter oder ein Freund bzw. eine Freundin die in der Nähe wohnt. Achten Sie dabei, dass die Personen mit dem Zweitschlüssel erstens Ihr Vertrauen zu Recht genießen, und zweitens dass die Personen im näheren Umfeld wohnen, damit Sie erreichbar sind, wenn Sie sich tatsächlich einmal ausgeschlossen haben.
Sollten Sie mit einem Partner in der Wohnung wohnen empfiehlt es sich von selbst, dass beide Partner einen Wohnungsschlüssel haben und somit bei Bedarf dem anderen die Türe öffnen können.

Eine weit ungünstigere Variante, die jedoch trotzdem relativ weit verbreitet ist, ist einen Zweitschlüssel an einem geheimen Ort zu deponieren. Beispielsweise kann dies unter einem Blumentopf, einem Fußabstreifer, unter dem Briefkasten etc. sein. Wir raten hiervon aber dringend ab, da dies gerade zu eine Einladung für ungeladene Gäste und Einbrecher ist. Im Schadensfall haftet dann auch Ihre Versicherung nicht mehr.

Wenn die oben genannten Möglichkeiten ausgeschlossen sind, bleibt Ihnen noch der Service des Schlüsseldienstes. Je nach Dringlichkeit verlangt dieser aber oft hohe Summen für den Einsatz. Dazu zählen auch Wochenends- und Feiertagszuschläge. Der Schlüsseldienst wird Ihnen die Türe im Idealfall schloss-schonend öffnen, sie können hinein und sich Ihren Schlüssel nehmen. Den passenden Schlüsseldienst findet man in den gelben Seiten oder oft durch die einfache URL-Eingabe, denn die örtlichen Dienste haben meist auch die passenden URLs reserviert, wie der
Schlüsseldienst in Bielefeld. Problematischer ist es, wenn Ihr eigener Schlüssel von innen in der Türe steckt. Unter Umständen muss der Schlüsseldienst dann das Türschloss aufbrechen und durch ein neues ersetzen – dies kann sehr teuer werden.

Wir empfehlen deshalb sich sicherheitshalber immer eine Nummer des Schlüsselservices im Adressbuch zu hinterlegen und auch im Handy einzuspeichern. Lassen Sie außerdem niemals den Schlüssel im Türschloss stecken – ziehen Sie den Schlüssel immer direkt nach Öffnen oder Schließen der Türe ab.

Mai 27th, 2015 | Leave a Comment

Konkurrenzkampf: Munitionsvernichtung in Deutschland

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Munitionsvernichtung ist noch immer ein großes Thema in Deutschland. Jährlich werden Tausende von Sprengkörpern, Bomben und Minen entschärft. Firmen wie beispielsweise die Nammo-Buck sind damit beauftragt die deutsche Streumunition, die sich auf 51000 Tonnen beläuft, abzurüsten. Die Vernichtung der Munition geschieht in Pinnow in der Uckermark. Die Entsorgung findet das ganze Jahr lang im Dreischichtbetrieb statt.
Nammo Buck-Chef Christoph Rüssel leitet den größten Deutschland Standort des norwegischen Rüstungs- und Munitionskonzern Nammo.
Grundausstattung sowie ein Großteil der Autfträge der Firma kommen von der Bundeswehr. Aufträge aus aller Welt ergänzen das Auftragsvolumen von Nammo Buck.

Streumunition

Der norwegische Konzern ist einer der führenden Spezialisten in der Munitionsbeseitigung, vor allem im Bereich der Streumunition. Jahrzehntelang war Streumunition eine beliebte Waffe der Bundeswehr und anderer Militärs. Streumunitionen werden als Bomben abgeworfen oder als Raketen oder Artelleriegeschosse verwendet. Die Kraft der Bomben reicht aus Stahlwände zu durchschlagen. Nach Protesten von Waffengegnern wurde diese Form der Munition geächtet, da die Gefahr für die Zivilbevölkerung nach Ende der Kriegshandlungen verletzt oder getötet zu werden, zu groß wurde.

Die Entsorgung

Bis Ende Juni 2014 wurden deutsche Bestände um 80% reduziert, und bis Ende 2015 sollen deutsche Streubomben vollständig beseitigt sein. Insgesamt hat dieser Vorgang 40 Millionen Euro gekostet. Für Fimen wie Nammo-Buck ist dies natürlich ein Vorteil. Das Auftragsvolumen ist gut. Es kommt allerdings nicht mehr an Umsätze heran, als die Waffenlager der NVA entsorgt werden mussten. Irgendwann seien die Bundeswehrlager leer, und damit würden dem Unternehmen wichtige Aufträge fehlen, so Christoph Rüssel dazu im Interview.

Nammo Buck nimmt daher auch internationale Aufträge an. Für die Schweiz werden zurzeit 200.000 Streubombengeschosse entsorgt. Dies geschieht in einem Bergwerk in Norwegen, da die Munition nicht zerlegt werden kann. Weitere Aufträge kommen aus Japan und europäischer Staaten.

In Pinnow wird die Munition vollautomatisch demontiert. Die Metalle werden sortenrein getrennt, der Sprengstoff verbrannt.

Spreewerk Lübben

Sprengstoffvernichtung ist ein Spezialgeschäft, aber natürlich ist Nammo-Buck nicht das einzige Unternehmen in Deutschland. Führend in der Branche ist General Dynamics. Die Firma produziert Bomben und entsorgt diese auch wieder.  Ein weiterer deutscher Munitionsentsorger ist die Tochter der US-Firma General Atomics Spreewerk Lübben. Sie liegt in der Nähe von Berlin und hat 75 Beschäftigte. Hier werden Spezialmunition, Streumunition, Bomben und Raketen entsorgt.
Der Wettbewerb unter den Munitionsentsorgern ist groß.

Die Unternehmen hoffen das der Rückzug der deutschen Truppen aus Afghanistan neue Aufträge für sie mitbringt.
Spreewald Lübben hat aber auch Aufträge aus Taiwan, Dänemark, den Niederlanden, Singapur und Frankreich. In Kroatien wurde kürzlich ein Tochterunternehmen gegründet um Großaufträge aus dem ehemaligen Jugoslawien bedienen zu können.

Dezember 5th, 2014 | Leave a Comment

Was tun bei Schlüsselverlust? Muss der Vermieter benachrichtigt werden?

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Ein Schlüsselverlust im Mietsverhältnis ist für alle Beteiligten ein großes Ärgernis. Dies trifft ganz besonders dann zu, wenn es sich bei dem verlorenen Schlüssel um ein Exemplar einer Schließanlage handelt.

Was tun bei Schlüsselverlust?

Grundsätzlich gilt: Schlüsselverlust sofort melden! Auch polizeilich sollte der Verlust registriert werden. Fragen Sie außerdem nach einigen Tagen an den örtlichen Fundbüros und anderweitigen Fundstellen nach. Die meisten Personen, die einen Schlüssel finden, geben diesen an den bekannten Fundstellen ab, da er für sie selbst keinen Wert darstellt. Sollten Sie nicht in Ihre Wohnung kommen, können Sie die Dienstleistungen eines professionellen Schlüsseldienstes, wie zum Beispiel die vom Profi-Schlüsseldienst, in Anspruch nehmen. Dieser unterstützt und berät Sie, was es nun in dieser ersten Phase nach dem Verlust zur Wahrung der persönlichen Sicherheit zu tun gilt.

Muss der Schlüsselverlust zwangsläufig gemeldet werden?

Diese Frage ist mit einem klaren „Ja“ zu beantworten. Wer den Schlüssel einer Mietwohnung verliert, ist verpflichtet, dem Vermieter unverzüglich Bescheid zu geben. Versäumt der Mieter die Meldung des Schlüsselverlusts, kann er für etwaige Folgeschäden, wie zum Beispiel Einbruch oder Diebstahl, verantwortlich gemacht werden. Gerade dann, wenn es sich um den Schlüssel einer Schließanlage handelt, ist das Melden des Verlusts auch für die Sicherheit der anderen Hausbewohner unabdingbar.

Was passiert, nachdem der Schlüsselverlust gemeldet worden ist?

Zwar ist der Vermieter verpflichtet, durch die spezielle Konzeptionierung einer etwaigen Schließanlage dafür Sorge zu tragen, dass die Kosten bei einem Austausch der Schließzylinder und Schlüssel möglichst gering gehalten werden können, jedoch können schnell einmal vierstellige Summen anfallen, die der Vermieter von dem Mieter zurückfordern kann. Hier zahlt es sich aus, eine Haftpflichtversicherung abgeschlossen zu haben. Diese greift in vielen Fällen des Schlüsselverlusts, sofern dieser unverschuldet und nicht aus Nachlässigkeit passiert ist. Es gibt aber auch bereits diverse Schlüsselversicherungen, die hohe Schadensfälle im Zusammenhang mit der Erneuerung von großen Schließanlagen zuverlässig abdecken.
September 10th, 2014 | Leave a Comment

PRIMAGAS Videocontest

Primagas, der Hersteller von Flüssiggas, bietet jetzt als Motivation für all jene, die über veraltete Heizungsanlagen verfügen, ein Gewinnspiel, bei dem sie 2.000, 3.000 oder 5.000 Euro gewinnen können.

Was muss man dafür tun, bzw. wie läuft das Gewinnspiel ab?
Erwartet wird für den Videocontest ein kurzes Video, das nicht länger als zwei Minuten sein darf. In diesem Video muss sich der Teilnehmer vorstellen, nennen, wo er wohnt und was seine gegenwärtige Arbeitssituation ist, und kreativ darstellen, warum er den Zuschuss für eine neue Heizungsanlage besonders verdient hat. Das ist nämlich der Zweck des Geldes: Die Investition in eine moderne Heizungsanlage, die dann langfristig zu einer Ersparnis führt. Denn eine moderne und effiziente Heizung verursacht 30% weniger als beispielsweise eine Ölheizung, die 1998 verbaut wurde. Geht man davon aus, dass aufgrund der globalen Erwärmung, welche das Klima auch für Deutschland verändert, die Winter länger und kälter werden, während die Sommer kürzer und heißer ausfallen, kann eine neue Heizungsanlage somit zu einer spürbaren Kostensenkung führen. Einsendeschluss der Videos ist der 31. Oktober 2013. Die Videos werden von Usern bewertet und ausgehend von den Bewertungen werden die zehn besten Videos gewählt. Aus diesen zehn Finalisten wählt anschließend die Primagas Jury die drei Sieger aus, von welchen der eine 2.000, der andere 3.000 und der dritte 5.000 Euro erhalten wird.

Was muss ich sagen, damit ich bei dem Gewinnspiel gewinne?
Diesbezüglich lässt Primagas den Teilnehmern des Gewinnspiels freie Hand. Wichtig ist, durch Kreativität zu überzeugen. Den eigenen Ideen und dem eigenen Esprit sind hingegen keine Grenzen gesetzt – höchstens die eine, dass das Video eben nicht länger als 2 Minuten sein darf. Dies gilt aber vor allem der Fairness halber, so dass für jeden Teilnehmer die gleichen formalen Bedingungen gelten und niemand dem anderen gegenüber im Vorteil ist.

Wer genau ist Primagas?
Primagas ist ein renommierter Hersteller von Flüssiggas und nimmt mit Stolz an der internationalen Initiative "Außergewöhnliche Energie" teil, die für sinnvolle und effizient eingesetzte, moderne Energie steht. Das Unternehmen setzt auf ca. 230 Mitarbeiter sowie auf 3.000 Vertriebspartner und garantiert auf diese Weise eine zeitnahe und sichere Versorgung mit Flüssiggas. Der Service des Unternehmens wurde vom TÜV Deutschland geprüft, so dass die Kunden einen sehr konkurrenzfähigen und kompetenten Kundenservice erwarten können. Die Zielgruppe des Unternehmens sind zum einen Privathaushalte, zum anderen Betriebe. Primagas bietet in seinem Portfolio eine Reihe von Modernisierungsmöglichkeiten bei der Haustechnik an.

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September 11th, 2013 | Leave a Comment

Carfrogger revolutioniert die Autofolierung

Carfrogger Autofolierung

Carfrogger Autofolierung

Offenbar findet das Auto „Wrapping“ immer mehr Anhänger. Das Straßenbild verändert sich momentan zunehmend, da viele Autos nicht mehr lackiert, sondern mit hochwertiger Folie beklebt werden. Carfrogger zählt in der Szene zu den Vorreitern und bietet Kunden unter Carfrogger.de nun einen umfangreichen Service in der Testphase an. Ab Frühjahr 2013 sollen alle Funktionen der Homepage aktiviert werden.

 

„Car Wrapping“ – eine neue Form der Autofolierung
Erst vergangenes Jahr setzte das ausgefallene Berliner Startup seine Geschäftsidee um. Man könnte meinen, die Technik sei gar nicht so neu, wurden doch schon etliche Jahre zuvor auch Autofenster mit Folie getönt. Dennoch ist das „Wrapping“ in der Automobilszene neu. Die Herausforderung wird nur von wenigen Spezialisten wie Carfrogger beherrscht und die kreative Auto-Vollverklebung soll, so die Geschäftsidee hinter Carfrogger, das Auto schützen und zugleich aufwerten.

Jeder Kunde wird zum Designer – Individualität gewinnt

Carfrogger.de bietet als Alleinstellungsmerkmal zahlreiche Features an, darunter ein kostenfreies Tool zum Gestalten einer individuellen Autofolie. Eine Vielzahl an Automarken und Modellvarianten stehen online bereit, obwohl sich die Homepage noch in der Testphase befindet. Carfrogger.de ermöglicht es dem Kunden, seine Wunschfolie dabei in nur sechs Schritten zu entwerfen. Nach der Wahl einer Basisfarbe können individuelle Cliparts oder Texte kinderleicht auf der Homepage eingefügt werden.

„Wrapping“ als Designwettbewerb
Der offene Umgang mit der neuen Technologie überzeugt. Denn ist einmal der Golf oder die A-Klasse einmal virtuell foliiert, kann das Konzept mit anderen Kunden- Wunschfolien in einen Wettbewerb treten. Durch die Vergabe von Sternchen können die Nutzer sehen, ob ihre Idee gelungen ist. Zwar wird niemand im Forum hart abgestraft, gewisse Farbpatzer erhalten dann nur weniger Sternchen. Mitunter erhalten die Anwender als Jungdesigner viel Lob von der Konkurrenz. In allen Fragen zum Konzept übernimmt Carfrogger.de jedoch auch die gesamte Konzeption.

Für wen eignet sich Carfrogger.de?

Die Designtests können von Studenten, Fotobegeisterten und Fans des „Wrapping“ genutzt werden. Geeignet ist die Homepage jedoch ebenso für interessierte Firmenkunden, die beispielsweise ihre Firmenfahrzeuge nicht mehr kostspielig lackieren lassen wollen. Eine Vollverklebung ist nicht dauerhaft und ein Unternehmen kann im Falle des Verkaufs Schriftzüge und Logos abziehen.

Immer mehr Verwendung findet das „Wrapping“ auch in der gehobenen Klasse. Die hochwertigen Druckverfahren schützen den Fahrzeuglack vor Steinschlägen. Statt eines teuren Airbrushs werden zunehmend auch PS-Boliden und getunte Fahrzeuge verklebt und behalten auch hier im Falle eines Verkaufs ihr ursprüngliches Design unter der Folie bei. Obwohl noch keine genauen Zahlen vorliegen, sollen Vollverklebungen in Basisfarben für Kleinwagen ab 1.000 € erhältlich sein.

März 19th, 2013 | Leave a Comment

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