Linoleum als Bodenbelag

Linoleum im Mosaikmuster

Linoleum im Mosaikmuster - flickr/tubblesnap

Der Bodenbelag Linoleum feiert sein Comeback. In öffentlichen Gebäuden, wie Schulen Krankenhäusern oder Ämtern wird der robuste und pflegeleichte Boden seit vielen Jahren eingesetzt. Leider wird er auch meist mit solchen Orten assoziiert und daher noch immer selten im Wohnbereich eingesetzt. So langsam wächst aber auch hier das Interesse an dem ökologischen Bodenbelag. Denn im Gegensatz zum PVC, mit welchem Linoleum häufig verwechselt wird, ist dies ein reines Naturprodukt, bestehend aus Kork, der mit Holz- und Kalksteinmehl vermischt und durch Leinöl, Harze gebunden wird. Diese Mischung wird auf ein Trägernetz aus Jute aufgebracht, wo sie zu einer dünnen und leicht flexiblen Schicht aushärtet.
Durch die Verwendung rein natürlicher Materialien sorgt Linoleum in den Wohnräumen für ein angenehmes Raumklima, das mit dem von Echtholzböden vergleichbar ist.

Linoleum selber verlegen?
Entscheidet man sich für einen Linoleumboden bei sich zu Hause, steht man vor der Frage: selber verlegen oder verlegen lassen? Informiert man sich im Internet, wird einem meist davon abgeraten, die Sache selbst in die Hand zu nehmen. Das ist nicht ganz unbegründet – So sagt man: Wer Linoleum verlegen kann, kann jeden Boden verlegen. Das Problem am Linoleum ist, dass er nicht so flexibel ist wie PVC oder Teppichboden. Dehnt man ihn zu stark, kann er brechen. Besonders in Wohnräumen, die selten völlig gerade Wände haben, dafür aber über viele Türrahmen, Heizungsrohe etc. verfügen, kann es daher zu einem Geduldsspiel werden, den Boden passgenau zuzuschneiden. Das A und O ist hier das richtige Werkzeug. Man sollte unter allen Umständen hochwertige Werkzeuge benutzen, wie scharfe Messer, harte Cutterklingen und robuste Scheren. Wer hier am falschen Ende spart wird kaum präzise Schnitte hinbekommen, was besonders dort, wo die Ränder nicht durch Fußleisten verdeckt werden können, hässliche Makel ergibt.
Einen Linoleumboden kann man zudem nicht allein verlegen, da bei einem Gewicht von etwa 3kg pro Quadratmeter schnell einige Kilo zusammenkommen.

Mit Geduld und Geschick
Für einen handwerklich begabten Heimwerker ist es durchaus möglich, Linoleum selber zu verlegen. Mit gutem Werkzeug, einem Helfer und etwas Geduld, können durchaus ansehnliche Ergebnisse erzielt werden. Man muss allerdings damit rechnen, dass man für einen Raum mindestens einen ganzen Tag Arbeit einplanen muss. Dann kann man sich aber über einen schönen Naturboden freuen, der pflegeleicht und zudem auch noch schick ist.

Dezember 23rd, 2011 | Leave a Comment

Holzarten und Parkettarten – Ein Überblick

Parkett

Parkett - flickr/Lars Plougmann

Ein Parkettfußboden eignet sich ideal für die häusliche Inneneinrichtung. Er bietet eine gewisse Wärmeregulierung, ist relativ unempfindlich was Verunreinigungen und je nach Holzart und Verarbeitung Belastungen anbelangt und bietet den Bewohnern eine gewisse Grundgemütlichkeit. Zudem bietet der lebendige Werkstoff Holz eine feuchtigkeitsregulierende Wirkung.

Hinsichtlich der Langlebigkeit ist neben einer konstanten Raumtemperatur zwischen 18 und 22 Grad Celsius, einer Luftfeuchtigkeit von etwa 60% auch eine angemessene Pflege von Nöten. Ein Boden aus Parkett sollte nie nass gewischt werden und beim Verschütten von Flüssigkeiten sofort mit einem trockenen Tuch behandelt werden. Das für einen Parkettfußboden verwendete Holz besteht in der Regel aus Hartholz von Laubbäumen, kann aber, wie im Folgenden beschrieben auch aus (fast) jeder anderen Holzart bestehen.

Zu den einheimischen und zugleich am häufigsten verwendeten Holzarten zählen Ahorn mit einer eher blassen und marmorähnlichen Farbe sowie einer feinen Beschaffenheit, Buche (Rot- und Weißbuche) mit einer fein- bis großporigen, gelblichroten oder rotbraunen, festen Oberfläche, Birke mit einer hellgelben oder beigefarbenen, feinen Textur sowie Eiche. Das Eichenholz ist gekennzeichnet durch seine großen Poren und hat einen eher rustikalen, groben Charakter. Die Farbbreite reicht von einem hellen Goldgelb bis hin zu einem dunklen Braun. Weitere häufig verwendete Holzarten sind das Eschenholz, das Kastanienholz, das Kiefernholz sowie Kirsch- und Nussbaumholz. Letzteres überzeugt durch seine ungleichmäßige Maserung und einem kräftigen dunklen Farbton.

Zu den exotischen Holzarten gehören neben dem Afrormosia, einem Holz mit einer äußerst markanten Maserung, einer feinen Textur und einem satten Mittelbraun auch das Afzeliaholz mit seinen braunen bis rötlichen Farbtönen. Dieses zeichnet sich zudem durch seine Stabilität aus. Das Jatobaholz ähnelt sehr dem Nussbaumholz, das Kambalaholz hat weist hingegen einen hellen gelbbraunen bis olivbraunen Farbton auf. Das Merbauholz wird aufgrund seiner rötlich-braunen Farbe und seinen kupferfarbenen Reflexen ausgesprochen gerne gewählt. Aufgrund seiner Robustheit ist es äußerst abnutzungsbeständig. Teakholz, ein sehr schweres und zugleich witterungsbeständiges Holz mit warmen Rotbrauntönen findet sich nicht nur als Parkettfußboden sondern auch immer häufiger in Form von Gartenmöbeln im Fachhandel wieder. Zu guter Letzt sei das Wengeholz mit seiner hohen Festigkeit und seiner tiefbraunen bis hin zu schwarzen Färbung erwähnt.

Die Bandbreite der Holz- und Parkettarten ist somit äußerst breit und vielseitig!

November 20th, 2011 | Leave a Comment

Den eigenen Garten wintertauglich machen

Plexiglas

Plexiglas - flickr/philentropist

Den Abend nach einem langen Tag so richtig entspannend ausklingen lassen

Wo sonst hält man sich lieber auf als im eigenen Garten?
Die Sonne scheint, die Vögel zwitschern und die Luft erfrischt den Kopf – schade, wenn dieses Vergnügen im Winter ein Ende hat. Wer jedoch auch bei schlechtem Wetter, kurzfristigen Regenschauern oder niedrigeren Temperaturen nicht auf das Freiluft-Vergnügen verzichten möchte, der kann seinen Garten nun mit einigen Handgriffen Wind- und Wetterfest machen. So steht einem entspannten Abend im Garten auch im Herbst und Winter nichts mehr im Wege.

Wohlfühlatmosphäre im Freien

In erster Linie möchte man sich in den kälteren und vor allem nasseren Jahreszeiten natürlich gegen den Regen schützen. Kälte lässt sich mit ein paar dickeren Anziehsachen auch im Winter aushalten, doch Freizeit im Garten macht bei Nässe nicht mal mehr erklärten Freiluft-Fanatikern wirklich Spaß. Die Lösung: Eine Terrasse mit Überdachung lässt sich das ganze Jahr über nutzen und bietet die Möglichkeit, entspannt im Garten zu sitzen und dabei geschützt zu sein gegen Regen, Wind und auch gegen die Kälte. Eine Überdachung schützt nämlich nicht nur vor Regen, sie speichert auch die Wärme (beispielsweise durch einen Heizlüfter oder ähnliches) wesentlich länger. So kann man unter seinem neuen Gartendach eine behagliche Wohlfühlatmosphäre schaffen, die das ganze Jahr über genossen werden kann.

Plexiglas hervorragend geeignet für den Garten
Dabei muss eine Überdachung für die Terrasse noch nicht einmal teuer sein:
Material wie Plexiglas eignet sich gut für den Garten und ist preiswert zu bekommen. Gleichzeitig bietet das Material flexible Verarbeitungsmöglichkeiten und ist unauffällig. Im Gegensatz zu Glas ist es sehr resistent gegen Bruchschäden und vor allem witterungsbeständig. Ein weiterer großer Vorteil: Durch sein geringeres Gewicht eignet es sich hervorragend, um große Flächen damit auszustatten. So kann das Dach der Terrasse in der Regel mit einem großen Stück Plexiglas selbst gelegt werden, während die Herstellung dieser Überdachung mit echtem Glas sehr viel aufwendiger und komplizierter wäre.

In der Regel würde man dafür einen Handwerker benötigen, während sich Plexiglas auch von eher unerfahrenen Heimwerkern selbst verarbeiten lässt. So wird aus dem eigenen Garten im Handumdrehen eine ganzjährige Wohlfühloase.

November 6th, 2011 | Leave a Comment

Der Einbau neuer Badarmaturen bringt Niveau in jedes Badezimmer

cc by flickr/ ilovebutter

Vorausschauende Planung eines Badezimmers lohnt sich: Neue Armaturen mit teils reduziertem Energieverbrauch machen die Neuanschaffung von Badarmaturen sinnvoll -  auch aus ökologischer Sicht. Dabei hält der Handel Badarmaturen für jeden Geschmack bereit.

Das Badezimmer neu zu gestalten erfordert Zeit und Informationen über neue Trends und Technik. Ein wenig Zeit sollte sich jeder nehmen, der ein Badezimmer erneuern möchte. Schließlich wird das Angebot an Badarmaturen mit passendem Zubehör stetig erweitert – der Katalog des Vorjahres ist längst von gestern. Durch sorgfältige Planung wird das optimale Ergebnis erzielt. Für jeden Geschmack und Stil, ob traditionell oder nostalgisch, lassen sich Badarmaturen zu erschwinglichen Preisen finden. Sparen sollte man allerdings nicht auf Kosten der Qualität.

Atmosphäre ins Bad bringen mit innovativen Ideen
Der Einbau neuer Badarmaturen in Dusche, Badewanne oder den Waschbecken kann je nach den voreingebauten Armaturen ganz einfach sein. Oder technisch ziemlich anspruchsvoll. Ob Hand, Kopf, oder Decken- Brause, Größen und Stile sollten über Technik verfügen, die alle Düsen der Brause gleichmäßig mit Wasser versorgen. Vergleiche machen hier Sinn, je größer der Brausekopf ist, je höher ist auch der Wasserverbrauch. Die neueste Technik optimiert die Verteilung des Wassers am Brausekopf. Von den modernen Silikon Brauseköpfen zum Beispiel lassen sich Kalkablagerungen einfach wegwischen. Bedeutsames Merkmal einer Handbrause, ist die Art wie sie in der Hand liegt. Die schlanken Versionen lassen sich besser halten. Jede Dusche hat ihr eigenes System. Ob Wand, Decke oder Seiten- Dusche, die Wassersparfunktion sollte integriert sein.

Die Wellness Oase wird durch ausgereifte Technik leicht bedienbar
Die richtige Platzierung von Badarmaturen soll die Erreichbarkeit gewährleisten. So ist zum Beispiel die optimale Anbringung von Accessoires wie Seifenspender, Handtuchhalter oder Kleiderhaken wichtig. Wer morgens vor dem Spiegel steht, will keine Verrenkungen machen um an den Kleiderhaken zu kommen. Eine einheitliche Optik aller Armaturen ist von Bedeutung, damit die Wellness Oase perfekt ist. Dazu gehört auch die WC Betätigung die zu den Badarmaturen passen sollte. Die Auswahl ist je nach Hersteller vielseitig. Neueste Technik mit Lichtelementen bringt Qualität mit Niveau ins Bad. Die meisten Hersteller bieten einheitliche Accessoires an.

Oktober 18th, 2011 | Leave a Comment

Ambiente schaffen und im eigenen Garten entspannen

Entspannen und wohlfühlen und das am besten im eigenen Garten. Immer mehr Deutsche machen den eigenen Garten zum beliebten Urlaubsdomizil und verbringen die langen Sommertage im Grünen.

Doch was wäre ein Garten ohne das passende Ambiente? Er wäre nicht mehr als eine Wiese, die vielleicht von einem Zaun begrenzt wird. Neben den zahlreichen verschiedensten Pflanzen und Accessoires sind Gartenmöbel natürlich das A und O. Gerade hier lassen es sich die Hersteller nicht nehmen, Jahr für Jahr für mit neuen Trends zu begeistern.

Der Platzhirsch im Bereich der Gartenmöbel sind seit einigen Jahren die Stücke aus Rattan. Sie strahlen gefertigt aus dem Naturmaterial Wärme und Wohlfühlen aus und lassen sich perfekt mit dem natürlichen Gesicht eines Gartens kombinieren.

Sicherlich sind sie in der Anschaffung ein wenig teurer als andere Gartenmöbel, doch dieser finanzielle Mehraufwand lohnt sich in jedem Fall. Als Alternative kann man sich natürlich auch für Gartenmöbel aus Holz entscheiden.

Besonders schick und ansprechend sind die Stücke aus Echtholz wie Buche und Ahorn, die entsprechend behandelt problemlos im Freien platziert werden können.

Mai 1st, 2010 | Leave a Comment

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