Steuerbonus für Renovierungskosten möglich machen

Renovierungskosten Rechnung by schoschieSeit Anfang diesen Jahres können Privatkunden einen höheren Teil der Kosten für Renovierungsarbeiten von der Steuer absetzen. Vorher waren es 20% von maximal 3.000 Euro, jetzt sind es 20% von maximal 6.000 Euro.

Dies sollte die Konjunktur ankurbeln und der angeschlagenen Handwerksbranche helfen. In weiten Teilen funktioniert dies ja auch einigermaßen. Doch worauf nur selten hingewiesen wird, ist, dass, wenn die Rechnung nicht stimmt, der Kunde seinen Steuerbonus nicht bekommt.

Ein echtes Risiko für jeden Handwerksbetrieb, denn durch diese falsche Rechnung verliert man nicht nur Kunden…

Daher stets darauf achten, dass die Rechnung auch korrekt ausgestellt wird. Sonst ärgern sich hinterher beide, Handwerker und Kunde! Hier gehts zu einer Musterrechnung, die zeigt, wie man es richtig macht.

Oktober 30th, 2009 | Kommentieren

Bald Einigung im Gebäudereiniger-Streik?

Heute findet in Frankfurt am Main wieder eine Verhandlungsrunde zwischen den Arbeitgebern und den Gewerkschaften der Gebäudereiniger statt. In diesen Tagen mischen letztere deutschlandweit öffentliche Einrichtungen, Betriebe usw. ganz schön auf.

Sie streiken um auf ihre teilweise verheerenden Arbeitsbedingungen aufmerksam zu machen. Sie fordern 8,7% mehr Lohn, die Wiedereinführung des Mindestlohns in ihrer Branche und eine von den Arbeitgebern finanzierte Zusatzversorgung für das Alter.

Mal sehen, was bei den Verhandlungen herauskommt. Die Gewerkschaften haben jedenfalls angekündigt, so lange zu streiken bis ein Tarifabschluss vorliegt.

Andere Handwerksbranchen sind aufgerufen sich solidarisch zu zeigen!

Oktober 28th, 2009 | Kommentieren

Gewerbedatenbank – Gewerbliches Verzeichnis für Handwerk, Handel und Industrie

Auf einem Gewerbedatenbankportal besteht die Möglichkeit, nach Eingabe eines Stichwortes die dazu passenden Firmen anzeigen zu lassen. Nützlich und empfehlenswert ist dabei die Umkreissuche, welche durch Eingabe einer Kilometeranzahl um eine Postleitzahl oder einen Ort herum erfolgt. Der Kunde erhält dann zunächst eine Auflistung der Firmen in der gewählten Region. Mit nur einem Klick kann er sich auf diese Weise einen vollständigen Überblick über deren Leistungen und vorhandene Kontaktmöglichkeiten nebst Ansprechpartner machen. „Die Firmen profitieren nicht nur durch einen steigenden Bekanntheitsgrad, der sich auch in den großen Suchmaschinen niederschlägt – im Idealfall führt die Suche dazu, dass der Kunde Kontakt zur Firma aufnimmt“, erklärt Marc Bernemann, Geschäftsführer der Marber GmbH, die ihren Sitz im westfälischen Recklinghausen hat.

Das Konzept von Gewerbedatenbank beabsichtigt, dem Nutzer die Suche so einfach wie möglich zu gestalten und ihm zu jedem Eintrag übersichtliche Informationen zu vermitteln. Dabei wird auch Wert auf ein einfaches und schlichtes Design gelegt – ohne lästig blinkende, ablenkende Popup- oder Werbefenster. Da es nur eine Art von Einträgen von Gewerbetreibenden gibt, ist das Suchergebnis leicht für Nutzer und Firmen, die sich eintragen wollen, zu verstehen: Der Eintrag enthält die Adressdaten der jeweiligen Firma. Die registrierte Firma kann auf Wunsch Ihren Eintrag dabei selbst bequem vom eigenen PC aus vervollständigen und ändern, sobald der Eintrag nach Prüfung frei geschaltet wurde. „Die meisten Firmen ergänzen neben den Grunddaten auch ein Logo und eigene Suchwörter, unter denen die Firma gefunden werden möchte. Der Zusatz einer firmeneigenen Internetseite nebst Emailkontakt ist dabei ebenso empfehlenswert wie die Angabe eines direkten Ansprechpartners in der Firma.“, so der Geschäftsführer.

„Wenn ich mir heute einen Handwerker in mein Haus hole, möchte ich mehr über ihn erfahren als seine Telefonnummer. Ich klicke auf seine Homepage und schaue mir sein Team an, bekomme Einblick in sein Unternehmen und sehe, wo seine Schwerpunkte liegen, schaue mir im Idealfall seine Referenzen an und kann mir somit selbst einen Eindruck des Unternehmens machen“, erläutert Marc Bernemann, der in seiner Gewerbedatenbank bereits über 60.000 Einträge führt. „Viele Unternehmen verpassen diesen Trend, sich selbst modern zu präsentieren, unterschätzen die Werbewirksamkeit des Internets. Insbesondere alt eingesessenen Firmen fehlt es an moderner Werbung, da diese Ihr Know-How nicht zeitgemäß präsentieren, sondern oft nur noch vom Leumund in der Bevölkerung zehren. Existenzgründer hingegen sprießen meist vor Ideen und Tatendrang, haben jedoch noch nicht die nötigen Ressourcen, um alles schnell umzusetzen. Marketing- und Werbekonzepte sind für Existenzgründer oft zu teuer, gedruckte Werbebroschüren in der Tageszeitung verfehlen immer mehr ihre Wirkung. Nicht selten gehen Werbeprospekte den ungelesenen Weg in die Altpapiertonne. Und wenn dann doch mal ihr Unternehmen gebraucht wird, ist das Werbeprospekt nicht mehr zur Hand“, erklärt Bernemann die Nachteile teurer Printwerbung gegenüber Gewerbedatenbank.org, in welche die Eintragung für jeden Firmenkunden schon für rund 50 Euro monatlich im Zweijahresvertrag zu haben ist.

Oktober 28th, 2009 | Kommentieren

Die Handwerkerauktionen – Der Günstigste bekommt den Zuschlag

Die Handwerkerauktionen haben sich zum Angebot dieser Zeit entwickeln können. Sie sind beliebt, werden immer intensiver und auch gekonnter in Anspruch genommen und werden vor allem den Anforderungen der meisten Kunden gerecht. Handwerkerauktionen sind so genannte Rückwärtsauktionen. So können Handwerker auf Aufträge, die von Haushalten in einem Portal eingestellt werden, ein Gebot abgeben. Ausgehend von dem Preis erfolgt in der Regel der Zuschlag. Im Gegensatz zu den klassischen Auktionen verläuft das Bieten hier jedoch rückwärts. Demnach bekommt der Handwerker zunächst den Zuschlag, der den günstigsten Preis bietet. Die Verbraucher, in dem Sinne die Auftraggeber, haben jedoch die Möglichkeit einzulenken. So können sie sich auch für einen Bieter mit einem höheren Preis entscheiden, der jedoch ihren Anforderungen in Sachen Qualität und Sicherheit gerecht wird. Grundsätzlich steht es einem Auftraggeber hierbei vollkommen frei für welchen Betrieb er sich entscheidet und so sollten auch die Handwerker die Auktionen als eine Chance ansehen.

Oktober 23rd, 2009 | Kommentieren

Immer mehr Frauen in Handwerksberufen

Die Tendenz, dass Frauen sich selbstständig machen und das in handwerklichen Berufen wird immer stärker. Gerade nach einer Familienpause aufgrund von Nachwuchs suchen immer mehr Frauen nach neuen Herausforderungen.

Zwar halten sie sich in klassischen Männerdomänen immer noch ein wenig zurück, doch der Wille ist da. Auffällig ist, dass in vielen handwerklichen Betrieben inzwischen Frauen Chef-Positionen einnehmen. Viele sehen darin einen klaren Vorteil: Frauen sind meist diplomatischer, vermitteln leichter und gehen mehr auf die Bedürfnisse ihrer Angestellten ein.

Zeit also die klassischen Rollenmodelle zu überdenken und sich in den unterschiedlichen Fähigkeiten zu ergänzen. In vielen Städten bieten die Handwerkskammer inzwischen Informationsveranstaltungen wie Gründungstag an um Einsteigerinnen optimal zu beraten. Also, Mädels, ran an die Buletten! 😉

Oktober 22nd, 2009 | Kommentieren

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