Missglückte Frisur gleich Körperverletzung?

Missglückter HaarschnittViele Friseure kennen dieses Problem: Die Angst einen Kunden zu verschandeln, etwas falsch zu schneiden oder gar komplett in den Sand zu setzen. Das fängt bei falsch gesetzten Strähnchen an und kann bei radikalen Kürzungen enden.

Doch wie verhalte ich mich in solchen missglückten Fällen? Fakt ist, dass es schon etliche Gerichtsurteile gab, in denen Kunden nach einem extrem verunglückten Haarschnitt Schmerzensgeld zugesprochen wurde.

Aber jetzt keine Panik: In den meisten Fällen lässt sich so etwas doch intern klären. Wichtig ist immer: Gehen Sie auf den Kunden ein und beraten Sie ihn gut und vor allem typgerecht. Möchte der Kunde einen Schnitt oder gar eine Färbung etc, die dem Haar schaden kann, erklären Sie, ihm warum Sie das nicht machen.

Bei Reklamationen hat man generell das Recht auf kostenlose Nachbesserung. Gefällt das Ergebnis dann immer noch nicht, erhält man sein Geld zurück.

Sollte sich der Fall doch soweit zuspitzen, dass es vor Gericht geht, braucht jeder Salon eine Betriebshaftpflichtversicherung, die den Schaden reguliert und das Verfahren durchführt. Damit sind Sie auf der sicheren Seite!

Oktober 13th, 2009 | Kommentieren

Warum für ein Effizienzhaus entscheiden?

Moderne Energiestandards im Hausbau sind die Antwort auf stets steigende Energiepreise sowie die zunehmende Umweltbelastung durch die Gewinnung von Energie aus fossilen Energieträgern. Dies begünstigt in hohem Maße den Ausstoß von Kohlenstoffdioxid, der wiederum schädlich für Natur und Mensch ist.

Unter Energiestandards lassen sich verschiedene Häuser zusammenfassen, die allesamt unterschiedliche Höchstwerte bezüglich ihres speziellen Energieverbrauchs nicht überschreiten dürfen. Bekannte Beispiele sind hierbei das Energiesparhaus, das Passivhaus und Effizienzhäuser. Letztere lassen sich des Weiteren in verschiedene Energieklassen einteilen, die sich stets am Energiebedarf von Referenzhäusern messen. Moderne Effizienzhäuser sind die inoffiziellen Nachfolger der beliebten KfW-40- und KfW-60-Häuser. Sie orientieren sich stark an der Energieeinsparverordnung, die seit Oktober 2009 Gültigkeit besitzt.

Allen Energiestandards ist gemein, dass sie sich durch verschiedene bauliche Veränderungen von Standardhäusern unterscheiden. Hier ist beispielsweise an eine optimale Wärmedämmung des Daches und der Außenwände des entsprechenden Hauses zu denken. Eine effiziente Wärmedämmung verhindert ein Austreten von Wärme aus dem Inneren der Immobilie. Dies bringt es mit sich, dass der Energiebedarf des gesamten Hauses niedriger ausfällt als bei vergleichbaren Standardhäusern.
Dies bringt es für den Hausbauer mit sich, dass dieser bereits vor dem ersten Spatenstich die zu erwartenden laufenden Kosten des Hauses, die unter anderem durch die Energieversorgung entstehen, in die eigene Finanzplanung einkalkulieren kann. Eine solche Kostentransparenz ist bei Standardhäusern hingegen untypisch.

Fazit: Mit einem Effizienzhaus lässt sich Monat für Monat Geld durch einen niedrigen Energieverbrauch einsparen. Auch die Umwelt kommt bei einem Effizienzhaus nicht zu kurz. Der geringe Energieverbrauch entlastet die Umwelt und hilft dabei, den weltweiten CO2 Ausstoß zu minimieren.

Oktober 13th, 2009 | Kommentieren

Die Suche nach dem richtigen Handwerker

Während die einen über zwei linke Hände verfügen, haben die anderen schlichtweg nicht die Zeit, um sich mit den verschiedensten Handwerksarbeiten auseinander zu setzen. Aus diesem Grund sind Profis auch in diesen Tagen gern gesehen und genießen von Seiten der zahlreichen Haushalte in Deutschland ein großes Interesse. Immerhin haben deutsche Handwerker einen guten Ruf und so wird mit ihnen Qualität und Termintreue gleichermaßen in Verbindung gebracht. Doch bei der Suche nach dem perfekten Handwerker sollte man sich nicht voreilig für ein Unternehmen entscheiden. Mittlerweile sind die Preisunterschiede zwischen den Anbietern so groß, dass man mehrere Handwerker ins Kalkül ziehen sollte. Als Richtwert kann man sich hierbei an drei Unternehmen orientieren. Ein Zeichen von Professionalität ist es, wenn die Handwerker vor der Angebotserstellung eine individuelle Besichtigung der anfallenden Arbeiten vornehmen. Nur wenn diese erfolgt ist, können sie auch in Hinblick auf die Preise optimal auf das Angebot eingehen. Allein anhand von diesem Merkmal lässt sich in Sachen Handwerkersuche die Spreu schnell von dem Weizen trennen.

Oktober 12th, 2009 | Kommentieren

Dumpingpreise im Internet

Fast alle handwerklichen Betriebe haben es in der heutigen Zeit schwerer und das Internet macht es in vielen Fällen nicht leichter. Im Gegenteil, immer mehr werden normale Betriebe durch Dumpingpreise im Internet kaputt gemacht.

(Teils dubiose) Betriebe bieten ihre Tätigkeiten zu Preisen an, bei denen ein normaler Handwerksbetrieb nicht mithalten kann. Und auch beim Verkauf von Waren stechen international agierende Großhändler normale Firmen aus. Die Folge? Fachlich gut ausgebildete Kräfte verlieren immer mehr ihre Arbeit, Betriebe müssen schließen, da sie mit den Dumpingpreise auf keinen Fall konkurrieren können.

Doch nicht nur dem Handwerk geht es so, auch in vielen anderen Dienstleistungsberufen sägen Dumpingpreise Fachkräfte buchstäblich ab.

Es wäre wirklich an der Zeit sich zum Protest zusammen zu tun. Die Bauern haben es ja schon vorgemacht. Nun sind wir an der Reihe. Tun wir nichts, wird alles nur noch schlimmer!

Oktober 8th, 2009 | Kommentieren

War Pfusch am Bau Schuld für die Katastrophe in Messina?

Letzten Freitag wurde die sizilianische Hafenstadt Messina von einer riesigen Schlammlawine überrollt. Die schweren Regenfälle in der letzten Zeit hatten zu Erdrutschen geführt, die ganze Häuser mit sich rissen. 21 Menschen starben, manche Menschen werden immer noch in den Trümmern vermutet.

Nun ermittelt die Staatsanwaltschaft wegen massivem Pfusch am Bau, denn sonst wären solchen schlimmen Folgen kaum möglich gewesen.

Dass bei uns die Dekra regelmäßig auf Pfusch am Bau hinweist, ist wohl nichts gegen die Zustände in Italien. In vielen Fällen hat wohl außerdem noch die Mafia ihre Finger mit im Spiel. Ganz Italien ist nun wütend auf die Baubranche und die Handwerker fordern bessere Bedingungen.

Und, was macht Ministerpräsident Berlusconi? Er betonte doch ganz im Ernst noch einmal, dass er ausgerechnet von Messina aus eine riesige Brücke zum italienischen Festland bauen möchte. Dieses Geld wäre wohl besser in die Bausicherheit investiert…

Oktober 7th, 2009 | Kommentieren

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