Kunst und Handwerk 2009 – Messe im Museum

Vom 27.11. bis zum 13.12. kann man sich im Museum für Kunst und Gewerbe tolle Anregungen für die Weihnachtsgeschenke holen oder sich einfach nur von den etlichen Designern und Kunsthandwerkern faszinieren lassen.

Die Messe „Kunst und Handwerk 2009“ lädt alle Interessierten auf einen Streifzug durch die leider immer kleiner werdende Welt des Kunsthandwerks ein. Hier kann man noch kreative Ideen bestaunen, echtes Können, fernab von der schnöden Massenproduktion.

Die Materialien reichen von Porzellan, Glas, Schmuck, Gold und Silber, Holz, Drechslerarbeiten, Textilien und Leder bis hin zu hochwertig erstellten Büchern und Papier. Vielfach kann man einen Bruch zwischen Material und Gegenstand erkennen, der das Ganze dann aber noch spannender macht. Die Objekte sind kunstvoll verarbeitet oder/ und haben einen ganz besonderen Pfiff.

Manche Künstler denken mit ihrer Arbeit über Gegenstände, die das Wohnen und Leben verschönern sollen, weit hinaus.

Wer sich noch für echte Kunsthandwerksarbeit interessiert oder einfach Ideen für Weihnachten braucht ist in Hamburg in diesen Tagen goldrichtig.

November 27th, 2009 | Kommentieren

Bundespreis für Handwerk und Denkmalpflege

In jedem Jahr wird der „Bundespreis für Handwerk und Denkmalpflege“ in zwei Bundesländern vergeben. In diesem Jahr sind es Brandenburg und Nordrhein-Westfalen. Die Sieger in Brandenburg stehen nun fest und werden am Donnerstag geehrt.

Er geht an fünf Denkmaleigentümer und 27 Handwerker, die durch herausragende Leistungen bei der Restaurierung erhaltenswerter Bauwerke in Brandenburg auffielen.

Die Handwerker erhalten eine Urkunde, die privaten Investoren eine Geldprämie. (Über diese Verteilung lässt sich sicherlich streiten…)

Im nächsten Jahr sind dann Berlin und Rheinland-Pfalz an der Reihe.

November 25th, 2009 | Kommentieren

Die Weihnachtsconfiserie – Ein Handwerk, das glücklich macht

Der Weihnachtsmann ist nicht nur in Kinderaugen eine liebenswürdige Gestalt. Die Geschichte vom kinderfreundlichen Weihnachtsmann ist aus der Nikolauslegende entstanden. Ebenso wie der Heilige dient auch diese Figur jedes Jahr dazu, der Familie und den Freunden mit Geschenken Freude zu bereiten.

Die Weihnachtsconfiserie hat in der Konditorei einen hohen Stellenwert. Feinste Rohstoffe und handgefertigt – mit solchen Worten lässt sich dieses Kapitel der Konditorenkunst beschreiben. Daher auch ein ganz besonderes Handwerk und nur etwas für absolute Fachmänner und -frauen. Eine Handwerkskunst, die garantiert Freude schenkt.

Basis der Confiserie bildet Kuvertüre, eine Schokoladenart besonders hoher Qualität. Sie besteht aus vermahlten gerösteten Kakaobohnen, die je nach Sorte mit Milch, Sahne und Zucker vermischt und fein gewalzt wird. Das anschließende Conchieren – zwischen 6 und 48 Stunden – bringt dann eine weitere Geschmacksverfeinerung.

Ein unvergleichliches Geschmackserlebnis wird durch individuelle Variationen erreicht. Dazu gehören Butter, Nougat, Marzipan, Obstbrände, Fruchtmark oder Champagner. Der anschließende „Biss“ beweist die Qualität: ein zarter Schmelz gibt eine Komposition aus feinherber Schokolade und Aromen auf der Zunge frei.

Confiserie macht übrigens schon seit über 300 Jahren glücklich.

Forscher haben herausgefunden, daß Kuvertüre den Hirnbotenstoff „Phenyläthylamin“ (PEA) enthält, der gute Laune und euphorische Gefühle auslösen soll. Das muß schon 1633 „bekannt“ gewesen sein, als Sonnenkönig Ludwig XIV. den Herzog Choiseul aus dem Geschlecht der Grafen du Plessis-Praslin zum Reichstag nach Regensburg schickte. Sein Patissier überzog zur Stärkung der Würdenträger Konfekt erstmals mit Schokolade. Die Praline – zu Ehren des Grafen so benannt – war geboren.

Wer Familie, Freunden oder Gästen eine herrliche Weihnachtsüberraschung bieten möchte, der Weg in die Konditorei lohnt auf jeden Fall. Weihnachtliche Genießerfreuden sind inbegriffen – das garantiert der Confiseur, der in jedem Konditormeister steckt.

November 20th, 2009 | Kommentieren

Auftragsexpress – Der „Online-Shop“ für Aufträge

Profitierten bisher vor allem private Kunden von Onlineportalen bei der Suche nach Handwerkern und Dienstleistern. So können ab jetzt auch diese selbst gezielt nach Aufträgen suchen, sich austauschen und natürlich auch selbst Aufträge anbieten. Die neue Plattform Auftragsexpress versteht sich nach eigenen Angaben selbst als eine Art „Online-Shop für Aufträge.

Ansprechen soll Auftragsexpress insbesondere Unternehmen, die gezielt einzelne Aufträge und Informationen suchen.

Der registrierte Kunde kann sich in nur wenigen Schritten die Details und Kontaktdaten des gewünschten Auftrags direkt auf dem Portal anzeigen lassen, persönliche Suchprofile anlegen und sich täglich über neue Aufträge informieren lassen. Die Bandbreite der Aufträge ist groß. Der Kunde kann wählen zwischen Aufträgen für die öffentliche Hand, für Unternehmen oder für private Haushalte. Vergeben werden Dienstleistungen beispielsweise für Handwerker, Reinigungsfirmen, IT-Unternehmen, Event-Agenturen – von kleinen lokalen Maleraufträgen bis zu internationalen Hilfsprojekten. Alle Auftragsinformationen sind regional eingrenzbar oder deutschlandweit verfügbar, öffentliche Ausschreibungen sind sogar europaweit und international abrufbar.

Als weiteres Angebot können Privatpersonen und Unternehmen über Auftragsexpress ihren Bedarf ausschreiben. Dies ist komplett kostenlos. Einzig eine Registrierung ist erforderlich. So finden sich Maler- und Tapezierarbeiten ebenso wie Haushaltshilfen oder die Anfragen von Großunternehmen für Rahmenverträge.

Endlich mal eine umfassende Plattform!

November 18th, 2009 | Kommentieren

Umfrage unter Auszubildenden: Die meisten fühlen sich wohl im Handwerk

Nach all diesen schlechten Nachrichten tut es doch mal gut, etwas Positives aus der Handwerksbranche zu hören, vor allem dann, wenn es von den Azubis kommt.

Einer aktuelle Umfrage zufolge sind 88% der Auszubildenden mit ihrer Berufswahl zufrieden und geben sogar an, dass der Job im Handwerk ihr Traumberuf war. Nur für die wenigsten ist das Handwerk eine bloße Notlösung.

Lediglich 5% beschweren sich über eine mangelnde Ausbildung im Betrieb.

Wer ebenfalls in einen Handwerksberuf möchte, sollte früh mit den Bewerbungen anfangen, denn die meisten (40%) haben bis zu einem halben Jahr vor Ausbildungsbeginn angefangen sich zu bewerben. Lediglich 26% nur ein bis drei Monate vorher. Immerhin noch 20% haben ein Jahr vorher mit dem Bewerbungen-schreiben begonnen.

Bei all dem Positiven gibt es aber natürlich auch wieder die Kehrseite der aktuellen Krise, denn nur 56% der Lehrlinge glauben von ihrem Ausbildungsbetrieb übernommen zu werden…

November 13th, 2009 | Kommentieren

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