Geiz an Bauteilen ist ungeil

In letzter Zeit werden immer mehr Beschwerden über billige Bauteile laut. Denn wer bei den Teilen spart, kann schnell mit Schäden von etlichen tausend Euro rechnen. Groß angelegt gehen diese Schäden sogar in die Millionenhöhe. Dies bemängelte nun auch die Dekra in ihrem aktuellen Test.

Die Tester haben sich einmal näher mit den Ursachen für Wasserschäden im Sanitärbereich befasst. An erster Stelle tauchten hier Begriffe wie „Planungsfehler“ oder „Schlamperei“ auf. Aber auch fehlerhafte oder unbrauchbare Sanitärprodukte waren für 28% der Schäden verantwortlich.

Besonders negativ fielen bei den Experten Billig-Importe aus Fernost auf. Für den Test wurden im Labor für Werkstofftechnik und Schadensanalytik der Dekra in Saarbrücken rund 200 Wasserschäden aus den letzten fünf Jahren untersucht. Auftraggeber waren in erster Linie Versicherungen und vereinzelt auch Bauunternehmen.

Also, nicht am Material sparen, sonst kann die Centfuchserei schnell teuer werden…

April 30th, 2010 | 1 Kommentar

Thomas Freitag: Deutsche Handwerker vs. Polnische Handwerker

Heute mal wieder ein nicht ganz so ernst gemeinter Beitrag: Der Kabarettist Thomas Freitag beschreibt hier den Unterschied zwischen deutschen und polnischen Handwerkern. Der eine oder andere wird vielleicht ein paar Gemeinsamkeiten mit realen Vorbildern erkennen 😉 :

 

 

April 23rd, 2010 | Kommentieren

Leistungen nicht mehr kaufen, sondern tauschen

Sie sind zum Beispiel auf der Suche nach einem Nachhilfelehrer für das Kind? Oder vielleicht haben Sie einen kaputten Tisch, der repariert werden muss? Doch dafür wollen Sie nicht so viel Geld ausgeben? Kein Problem, wenn Sie dafür etwas besonderes können, das Sie einem anderen anbieten können.

Dank des Internets haben etliche Leute den guten alten Tauschhandel wieder für sich entdeckt. Dabei werden nicht nur Gegenstände ausgetauscht, sondern auch Service und Dienstleistungen.

Habe ich zum Beispiel einen kaputten Tisch, kann dafür aber eine Fitnessstunden geben, suche ich einen entsprechenden Tauschpartner. Dieser repariert dann meinen Tisch, während er von mir eine kostenlose Stunde Fitness bekommt. Der Fantasie und den Tauschmöglichkeiten sind da keine Grenzen gesetzt. Für Privatopersonen, die nicht viel Geld ausgeben wollen und auch noch Spaß daran haben neue Leute kennenzulernen, absolut ideal.

Entsprechende Börsen im Netz sind zum Beispiel exchange-me.de oder tausch-ring.net…

April 15th, 2010 | Kommentieren

Das Ende eines Auftrags erlaubt nicht die zeitliche Befristung für Mitarbeiter

Gerade in diesen Zeiten haben etliche Handwerksunternehmen mit mangelnden Aufträge zu kämpfen und auch immer ist nach einem große Auftrag auch schon der nächste in Sicht. Doch diese Unsicherheit gäbe Arbeitgebern nicht das Recht das Arbeitsverhältnis der Mitarbeiter zeitlich zu begrenzen. Dies geht aus einem aktuellen Urteil des Arbeitsgerichts Duisburg hervor.

Für eine solche Befristung sei laut den Richtern stets ein triftiger Sachgrund erforderlich. Dazu zähle nicht eine bloße Unsicherheit über die Entwicklung der Auftragslage und den entsprechenden Personalbedarf.

Eine Befristung sei nur dann möglich, wenn der Mitarbeiter für einen Mehrbedarf eingestellt werde. In diesem Fall dürfe er aber nur Tätigkeiten übernehmen, die nach dem Auftrag nicht mehr anfallen.

April 8th, 2010 | Kommentieren

My-Hammer-Studie. Kunden setzen auf Qualität!

Über das Handwerks-Portal My-Hammer wird ja seit langem branchenintern heftig diskutiert. Während die einen begeistert von dem Portal sind, werfen ihm die anderen Preisdumping und „Auftragsklau“ vor. Eine neue Studie des Fraunhofer-Instituts soll die Kritiker nun besänftigen. Es muss allerdings auch erwähnt werden, dass die Studie von My-Hammer in Auftrag gegeben wurde…

Gefragt wurden dafür My-Hammer-Kunden, die Aufträge in den Kategorien „Zimmer, Holz, Tischler“ und „Fliesenleder, Platten, Mosaik“ online gestellt hatten. Jeweils zweimal wurden sie dazu befragt: einmal nach der Veröffentlichung des Auftrags und ein zweites Mal nach der Auftragsvergabe. Die meisten gaben hier in Sachen Preis an, dass die Zahlungsbereitschaft während der laufenden Ausschreibung steigen würde.

Doch wie sieht es in Sachen Qualität aus? Jeweils 67% der Kunden gaben an, dass sie sich im Vorfeld intensiv mit den Qualitätsmerkmalen der jeweiligen handwerkliche Arbeit beschäftigt hätten und darauf auch viel Wert legten. Rund 70% war bei der Wahl des Handwerkers die Bewertung von anderen auf dem Portal wichtig und fast 90% wüssten, dass die Wahl des falschen Anbieters ein Risiko bedeute.

Ach ja, rund die Hälfte der Befragten waren Neukunden von My-Hammer und hatten noch nie vorher dort einen Auftrag eingestellt.

April 1st, 2010 | Kommentieren

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