Gute Handwerkausrüstung wichtiger Erfolgsfaktor für Handwerksbetriebe

Zange, Säge, Bohrmaschine und Hammer – all dies sind Werkzeuge, welche täglich auf den Baustellen und in Werkstätten benötigt werden. Nur leider lässt manchmal die Qualität von Handwerkzeug zu wünschen übrig. Dabei ist die Qualität der wichtigste Faktor für Werkzeug, erleichtert das Arbeiten mit Maschinen und steigert nicht nur die Arbeitsproduktion eines Betriebes, sondern beugen auch Unfälle vor. Dies vor allem bei Elektrowerkzeug. Damit Sie beim Kauf von Werkzeugen nicht die Katze im Sack kaufen und in Ihren Betrieb mit gutem Werkzeug ausstatten können, gibt es einiges zu beachten.

Beim Kauf von Handwerkzeug vergewissern Sie sich zuerst, dass ergonomische Griffformen vorhanden sind, denn diese garantieren einen sicheren Halt und erleichtern das Arbeiten erheblich. Blasenbildungen an den Händen können durch geeignete Oberflächenstrukturen und richtige Materialen verhindert werden. Achten Sie auch darauf, dass die Verbindungen des Werkzeuggriffs mit dem Werkzeugkopf sicher sin. So können Sie verhindern, dass sich Ihre Mitarbeiter mit einem Hammerkopf sich selbst oder andere verletzten. Lose Griffe können hier zu erheblichen Verletzungen führen.

Auch Handwerkzeug wie Schraubendreher oder Zangen werden in der Praxis oft verwendet. Achten Sie hier darauf, dass die Griffe gut in der Hand liegen, da Sie oft ein großer Kraftaufwand beim Ein- oder Herausdrehen von Schrauben aufwenden müssen. Ebenfalls zu beachten ist der richtige Härtegrad der Metallteile. Achten Sie auch darauf, dass die zu isolierenden Teile auch wirklich gut isoliert sind und den verlangten Prüfnormen entsprechen. Dies gilt vor allem bei Schraubenziehern und Elektrozangen.

Besonders großen Wert sollten beim Kauf von Elektrowerkzeug legen. Denn hier kann die Qualität lebensrettend sein. Achten Sie beim Kauf von Elektrowerkzeug auf die Qualität der Isolation und anderen Schutzvorrichtungen. So sollten Sie nur Akkugeräte kaufen, welche nach dem vollständigen Laden automatisch abschalten. Verwenden Sie in ihrem Betrieb nur elektrische Maschinen, welche auch Schutzabdeckungen aufweisen. Beim Kauf von Elektrowerkzeugen garantieren Ihnen Prüfzeichen die Sicherheit. Diese Geräte können mit Prüfzeichen wie GS, TÜV oder VDE gekennzeichnet sein.

Wie Sie sehen, ist der Kauf von richtigem Handwerkzeug und Elektrowerkzeug ein wichtiger Faktor für einen Betrieb. Mit gutem Werkzeug kann effizienter und sicherer gearbeitet werden.

Mai 31st, 2010 | Kommentieren

Klassifizierung von Sicherheitsschuhen

Sicherheitsschuhe werden als Schutzkleidung eingesetzt. Sie dienen der Unfallverhütung und sind u.a. in der Industrie, bei der Feuerwehr und beim Rettungsdienst gesetzlich vorgeschrieben.
Zur Ausstattung gehören Schutzkappen aus Stahl, die im vorderen Teil des Schuhs zwischen Innenfutter und Aussenschaft eingearbeitet wurden. Das Obermaterial ist überwiegend aus Leder und die Schuhsohle aus Gummi.
Bei den Sicherheitsschuhen gibt es unterschiedliche Klassifizierungen, die die Ausstattung kennzeichnen. Diese unterscheiden sich in mehrere genormte Kategorien, die in der Berufsgenossenschaftlichen Regel für Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit 191 festgelegt sind.

Die entsprechende Schutzausrüstung der einzelnen Sicherheitsschuhe ergibt sich aus den Anforderungen im jeweiligen Arbeitsbereich. So benötigen z.B. Elektriker Schuhe, die isolierend, oder Feuerwehrleute solche, die flammfest und relativ schnell anzuziehen sind (i.d.R. mit Reißverschluss). In der Industrie werden zum überwiegenden Teil Schuhe der Sicherheitsklasse S2 und S3 verwendet.

Für Sicherheitsschuhe der Stufe S1 ist es ausreichend, wenn diese über eine Zehenschutzkappe verfügen. Diese sollte belastbar bis 200 Joule sein. Dies ist in der Europäischen Norm „EN 20345:2004 für Sicherheitsschuhe“ geregelt. Die Zehenschutzkappe ist vielen umgangssprachlich auch als Stahlkappe bekannt. Sie schützt vor herabfallenden Gegenständen. Außerdem müssen alle Schuhe ab S1 aufwärts von der Sohle her antistatisch sein.

Die weiteren Anforderungen, die an die Schuhe der Klasse S2 gestellt werden, sind neben der Schutzkappe der Schutz vor Feuchtigkeit und Nässe. Hierbei ist der Besitzer der Schuhe ebenfalls gefordert. Er muss sich durch regelmäßige und entsprechende Pflege um deren Erhalt kümmern.

Sicherheitsschuhe der Klasse S3 sind ebenfalls, wie S1 und S2, mit einer Schutzkappe ausgestattet. Die Schuhe dieser Kategorie müssen ferner mit einer durchtrittsicheren Sohle ausgestattet und ebenfalls resistent gegen Nässe und Feuchtigkeit sein. Auch hier sollte eine regelmäßige Pflege für den Erhalt der Eigenschaften sorgen. Die Aufgabe der durchtrittsicheren Sohle besteht darin, den Fuß vor Verletzungen von unten, z.B. durch Verletzungen von spitzen Nägeln o.ä., zu schützen.

Die Klasse S4 besitzt die gleichen Eigenschaften wie Sicherheitsschuhe der Klasse S1, also eine genormte Zehenschutzkappe und Wasserfestigkeit, allerdings handelt es sich hier nicht um einen Sicherheitsschuh, sondern vielmehr um einen Sicherheitsstiefel.

Festzuhalten ist, dass es noch weitere Einteilungen gibt. Diese sind allerdings weniger bekannt und spielen nur an äußerst speziellen Arbeitsplätzen eine Rolle.

Mai 29th, 2010 | Kommentieren

Imagekampagne des deutschen Handwerks geht weiter

Fast jeder wird den Spot in letzter Zeit im Kino oder im Fernsehen gesehen haben. Das deutsche Handwerk macht in einer großen Imagekampagne von sich Reden und lenkt den Fokus auf „die Wirtschaftsmacht von nebenan“.

Nun wird die Kampagne ausgeweitet, mit einer neuen Spot-Version, großen Plakaten und Anzeigen. Dabei stellen sie den Zuschauern mit einem Augenzwinkern die Frage: Was wäre das Leben ohne Handwerk?

Ganz klar, in allen Bereichen des Lebens sind wir damit umgeben und jeder von uns brauchte auch schon einmal den Handwerker in der Not… Mit mehr als 4,8 Millionen Beschäftigten ind 151 Ausbildungsberufen und einem Jahresumsatz in dreistelliger Milliardenhöhe macht das Handwerk einen Großteil der deutschen Wirtschaft aus. Eine Tatsache, derer man sich leider immer weniger bewusst macht.

Der Spot, der das ändern soll, ist wirklich gut gelungen und wurde auch bereits international mit Werbepreisen ausgezeichnet:

Mai 27th, 2010 | Kommentieren

Bewerbungsinformationen schnell und kostenlos online

Wie wichtig es ist, in einem Bewerbungsgespräch gut vorbereitet zu sein, sollte jedem Bewerber klar sein. Dennoch ist gerade die Vorbereitung gar nicht so leicht, denn selten kann man im Vorhinein sagen, ob der potentielle Arbeitgeber eher Wert auf eine klassische und althergebrachte Bewerbung legt oder ob es ihm/ihr gern auch etwas „flippiger“ sein kann oder sogar sein sollte /z.B. in kreativen Berufen). Auch in vielen Handwerksberufen darf die Bewerbung gern ausgefallen sein.

Zum Glück ist der Markt zugestopft mit allerhand informativen Ratgebern, die jeder für sich tolles Wissen für die perfekte Bewerbung liefern.
Doch wir haben es weiter oben im Artikel schon angedeutet, dass es verschiedene Arten der Bewerbung gibt und natürlich ist man immer am Besten beraten, wenn man sich in alle Richtungen berät und so vielseitig reagieren kann z.B. im Bewerbungsgespräch.

Okay, so viel wollten Sie dann doch nicht in Ihre Bewerbung investieren? Brauchen Sie auch gar nicht. Denn seit Kurzem gibt es das Onlineportal „Liviato“, auf dem Sie nach der kostenfreien Registrierung objektive Zusammenfassungen gängiger Bücher und Ratgeber nachlesen können. Sollte Ihnen diese zu knapp sein, haben Sie danach immerhin ein umfassendes Bild vom Buch und können es sich immer noch kaufen.

Und sollten Sie selbst bereits einige Bücher gelesen haben, die noch nicht auf Liviato zusammengefasst wurden, können Sie auch selbst eine Buchzusammenfassung schreiben – gegen Prämien versteht sich. So winkt auch der nächste Amazon- oder iTunesgutschein.

Übrigens: Auch allgemeine Ratgeber rund ums Handwerken finden Sie auf Liviato 🙂

Mai 26th, 2010 | Kommentieren

Arbeitssicherheit in Deutschland

Bereits im Jahr 1869 wurden in der auch heute vom Sinn her noch gültigen deutschen Gewerbeordnung die ersten Vorschriften zur Arbeitssicherheit für Mitarbeiter und zum Schutz von Jugendlichen in Betrieben festgeschrieben. Erst fast 100 Jahre später wurde dann 1973 das Arbeitssicherheitsgesetz (ASiG) erlassen, das weitgehend auch dem geltenden relevanten Recht in der Europäischen Union entspricht. Ziel der gesetzlichen Vorschriften sind sowohl die Erhaltung der Arbeits- und Beschäftigungsfähigkeit der Mitarbeiter als auch deren Schutz vor arbeitsbedingten gesundheitlichen Risiken, die durch die Art und Ausstattung der Arbeitsstätte selbst oder dem Umgang mit Stoffen und Werkzeugen erst sehr viel später Krankheiten auslösen können.

Das Arbeitssicherheitsgesetz gilt für alle Unternehmen, die mindestens 1 Mitarbeiter beschäftigen sowie für Behörden. Der Arbeitgeber hat demnach einen in der Arbeitsmedizin fachkundigen Betriebsarzt sowie eine Fachkraft für Arbeitssicherheit, die für die Einhaltung der im Gesetz vorgeschriebenen Regeln und Normen verantwortlich ist, schriftlich zu bestellen. In der Regel soll diese Fachkraft ein Sicherheitsingenieur sein, der die Berechtigung zur Führung der Berufsbezeichnung „Ingenieur“ besitzt. In Ausnahmefällen (beispielsweise bei Kleinbetrieben) kann die zuständige Behörde aber auch der Ernennung einer Fachkraft zustimmen, der die o.g,. Anforderung nicht besitzt, aber über entsprechend ausreichende Fachkenntnisse der ihm obliegenden Aufgaben verfügt.

Ab einer Beschäftigung von 20 und mehr Arbeitnehmern ist die Ernennung eines Sicherheitsbeauftragten erforderlich, der selbst Mitarbeiter des Unternehmens sein muss. Außerdem ist ab dieser Betriebsgröße ein Arbeitsschutzausschuss einzurichten, der aus dem Arbeitgeber oder einem von ihm Beauftragten, dem Betriebsarzt, der Fachkraft für Arbeitssicherheit, dem Sicherheitsbeauftragten sowie zwei vom Betriebsrat benannten Betriebsratsmitgliedern besteht. Der Ausschuss hat mindestens einmal im Vierteljahr zusammenzutreten und betriebsrelevante Fragen zur Sicherheit der Arbeitsplätze und der Verhütung von Unfällen zu beraten.

Die staatliche Überwachung der Arbeitssicherheit erfolgt in Deutschland durch die Gewerbeaufsichtsämter oder Ämter für Arbeitsschutz sowie die Berufsgenossenschaften. Von den Berufsgenossenschaften, die auch Träger der gesetzlichen Unfallversicherung sind, werden Unfallverhütungsvorschriften herausgegeben, die Rechtsverbindlichkeit besitzen und von allen Betrieben einzuhalten sind.

Die 1996 gegründete Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA), die dem Bundesministerium für Arbeit und Soziales untergeordnet ist, erforscht Ursachen von Arbeitsunfällen und berät den Gesetzgeber bei der Umsetzung von Forderungen zur Erhöhung der Sicherheit und der menschengerechten Gestaltung der Arbeitsbedingungen in Rechtsvorschriften.

Zusätzlich sollten sich Unternehmen über eine Firmenversicherung absichern.

Mai 22nd, 2010 | Kommentieren

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