Die Arbeitsbühne auf dem Autodach

© Sortimo

© Sortimo

Handwerker, die auf Montage fahren, sind nicht nur auf ihre Arbeitskleidung angewiesen, sondern häufig auch auf Gerüste. Diese muss man erst mühsam aufbauen, sie nehmen Platz weg und sind nicht selten eine wackelige Angelegenheit. Der Fahrzeugaustatter Sortimo hat hier eine absolute Neuheit auf den Markt gebracht.

Diese Arbeitsbühne befestigt man einfach auf dem Autodach und hat sie überall dabei. Sie besteht aus eloxiertem Aluminium und Verbindungselementen aus Edelstahl. Sie wurde von der Dekra geprüft und entsprechend zugelassen.

Die Absturzsicherung wird einfach auf dem passenden Dachträger montiert und die Geländer können nach Gebrauch wieder eingeklappt werden. So kann man sie zusätzlich als Transportfläche benutzen.

Kein schlechtes System und eine praktische und sichere Alternative zu normalen schweren Gerüsten.

Dezember 23rd, 2010 | Kommentieren

Immobilien online mieten

Das World Wide Web hat dem Menschen viele Arbeiten erleichtert. Wo früher noch Weihnachtsgeschenke im Fachhandel gekauft wurden, werden sie heute einfach online bestellt; eBay hat schon längst den traditionellen Flohmarkt obsolet gemacht und Filme werden häufig nicht mehr in der Videothek im nächsten Ort ausgeliehen, sondern ganz einfach für einen geringen Obolus in Online-Videotheken geordert. Auch den Immobilienmarkt hat das Internet längst erobert. Während vor einigen Jahren noch die Immobilienseiten der Zeitungen gewälzt werden mussten, kann heute ganz bequem auf Onlineportalen, wie www.immowelt.de nach einer adäquaten Bleibe gesucht werden – zeitsparend und bequem vom heimischen Schreibtisch aus.

Wer Immobilien online mieten möchte, kann in der Regel auf den entsprechenden Internetseiten seine ganz individuellen Wünsche in eine Suchmaske eingeben, woraufhin alle relevanten Wohnungen und Häuser in der angegebenen Region angezeigt werden. So kann man sich bereits mit einigen wenigen Mausklicks über die aktuelle Immobiliensituation informieren. Wer dann das für sich richtige Objekt gefunden hat, kann Kontakt zur jeweiligen Hausverwaltung aufnehmen oder die Immobilie ganz einfach online mieten. Das Angebot der verfügbaren Wohnungen variiert dabei natürlich von Region zu Region. In jedem Fall lohnt es sich, verschiedene Immobilien-Portale nach verfügbaren Räumlichkeiten zu durchsuchen – so können sich die Chancen etwas passendes zu finden enorm erhöhen.

Doch nicht nur derjenige, der Immobilien online mieten möchte, profitiert vom Internet. So erreichen Vermieter mit einem Inserat im Internet weitaus mehr Menschen als mit einer Zeitungsannonce und erhöhen so die Aussicht auf eine erfolgreiche Vermietung. Eine Win-Win-Situation also, die für beide Parteien ausgesprochen zeit- und nervenschonend sein kann.

Dezember 20th, 2010 | Kommentieren

Studie: Die Suche nach Fachkräften wird 2011 schwer

cc by flickr/ gniselew

cc by flickr/ gniselew

Immer mehr Unternehmen beklagen Fachkräftemangel. Zudem wird die Suche nach geeigneten Mitarbeitern immer schwerer. Zu diesem Ergebnis kommt auch eine aktuelle Studie des ifo-Instituts für Wirtschaftsforschung.

40% der befragten Unternehmen geben darin an, dass sie aufgrund des Wirtschaftsaufschwungs Probleme haben Fachkräfte zu finden. In den Dienstleistungsbereichen ist dies sogar bei der Hälfte der Unternehmen der Fall.

Zwei Drittel rechnen damit, dass diese Probleme in den nächsten Jahren nicht gelöst werden können, sondern im Gegenteil sogar noch schlimmer werden. Für alle ist es schwer, jedoch fällt es kleineren und mittleren Unternehmen etwas leichter als größeren.

71% sehen als beste Maßnahme gegen diesen Mangel gezielte Fort- und Weiterbildungen. Die Hälfte versucht zudem Fachkräften besondere Anreize zu bieten. Nur 15% wollen strategisch vorgehen und ziehen Maßnahmen wie die Verlagerung der Produktion oder Zukäufe in Erwägung.

Dezember 16th, 2010 | Kommentieren

Handwerkeraufträge im Internet

Bereits im Mittelalter gab es viele Berufe mit handwerklichem Schwerpunkt wie Kunsthandwerk oder Glasherstellung. Maurer und Steinmetze erfüllten Aufträge im Bauhandwerk. Die Handwerker-berufe Schmied und Müller waren weit verbreitet und sind sogar in Märchen verewigt worden.

Die heutige Gewerbefreiheit gab es nicht schon immer. Erst seit 1869 durfte jeder Bürger einen Handwerksbetrieb gründen und Produkte auf Bestellung herstellen oder eine gewünschte Dienstleistung gegen Entgelt erbringen.

Trotz der aktuellen Finanzkrise sind viele Handwerksbetriebe wieder voll ausgelastet. Seit man Handwerkeraufträge im privaten Bereich von der Steuer absetzen kann überlegen sich viele ob sie nicht lieber einen Auftrag vergeben statt ihn selbst auszuführen. Aber auch im gewerblichen Bereich boomen die Handwerkeraufträge. Viele Handwerksbetriebe haben Verträge mit Hausbaufirmen. Sie reisen dann zum jeweiligen Auftragsort und erbringen dort ihre Leistungen. Oftmals erleben sie dann auch das Richtfest und sind das eine oder andere Mal dem Hausherrn beim Einschlagen des obligatorischen Nagels behilflich.

Ein nicht unwichtiger Punkt bei Handwerkeraufträgen ist die Ausgestaltung des konkreten Vertrages. Er kann sich nach Einheitspreis, Pauschalpreis und Stundenlohn richten. Gesetze sind zu beachten und der Umgang mit Reklamationen einzuplanen und zu kalkulieren. Die Kommunikation zwischen Kunde und Handwerker ist dabei mit der wesentlichste Punkt und ausschlaggebend für die Kundenzufriedenheit und damit weitere Aufträge.

Kleine Handwerker müssen oftmals erst nach Aufträgen suchen. Ein Werbeschild am Auto, kleine Anzeigen in der Zeitung oder im Internet bei MyHammer schauen sind gute Möglichkeiten. Gerade bei MyHammer werden Handwerkeraufträge in Mengen erfragt. Jede Person kann dort Angebote anfordern, vergleichen und bewerten.

Gerade in der Vorweihnachtszeit bieten sich Handwerkern viele Gelegenheiten. Auf jedem Weihnachtsmarkt können sie ihre Produkte anbieten die besonders gern gekauft werden als Geschenk oder für den Eigenbedarf. Weihnachtskrippen und Gemälde mit christlichen Motiven haben Hochkonjunktur. Musikinstrumente, Puppen, Teddybären, Marionetten, Kerzen, keramische Erzeugnisse und vieles mehr sind beliebte Verkaufsobjekte. Häufig bieten auch Kunsthandwerker auf den Märkten ihre Dienste an und malen Porträts – beliebt bei alt und jung.

Zuletzt interessant zu wissen – Handwerker-löhne sind etwa 20% niedriger als die Löhne die in der Industrie gezahlt werden und der Frauenanteil ist etwa ein Drittel geringer als in der gesamten Wirtschaft.

Dezember 14th, 2010 | Kommentieren

DIY – modernes Heimwerken

Selbst ist der Mann! Die Heimwerker-Szene boomt, und hat inzwischen nicht nur ihre eigene „Lobby“ (DIY genannt, aus dem Englischen für „Do It Yourself“), sondern sogar ihren eigenen Absatzmarkt bei Werkzeugherstellern und Co. Heimwerken wird nicht nur immer beliebter, sondern auch immer professioneller – nicht selten verfügen eingefleischte Heimwerker über Ausstattung, Equipment und Maschinenparks über die manch gewerblicher Handwerker staunen würde.

Was früher ein gut ausgestatteter Werkzeugkoffer war ist heute der Hobbyraum, der Hobbykeller oder die Kellerwerkstatt, und was der Profil einst noch belächelt hat erntet heute nicht selten neidvolle Blicke. Tatsächlich aber ist der Heimwerker inzwischen wesentlich mehr als nur die Summe seiner Werkzeuge; wer professionell Handwerk als Hobby betreiben will, der braucht vor allen Dingen eines: Fachwissen.
Die Grundausstattung eines Hobbyhandwerkers besteht somit, nebst Arbeitsmaterialien, aus Lektüre und Anleitungen zum Heimwerken, welche sich zunehmend auch online finden lassen.

Der Heimwerker sieht sich im Laufe der Zeit mit den unterschiedlichsten Herausforderungen konfrontiert. Anders als der Handwerker also ist er nicht auf einen Rohstoff oder auf ein Endprodukt fixiert und spezialisiert, sondern arbeitet bedarfsorientiert. Dem zu Folge umfasst auch bereits die Grundausstattung eines Heimwerkers oft deutlich mehr Equipment als die des Handwerkers. Wer nicht bereits mitten im Prozess steckt, sondern gerade erst mit dem Heimwerken beginnt, für den gibt es Einkaufslisten mit den wichtigsten Werkzeugen, ohne die dem Hobby schnell ein jähes und frühzeitiges Ende beschert wäre, zumindest aber ungewollte Schaffenspausen um Werkzeug nachträglich zu beschaffen. Stets vorrätig, und von Anfang an vorhanden, sollten demnach sein:

Diverse Schraubenzieher in unterschiedlichster Ausführung und Vielfalt (unbedingt auch ein Fasenprüfer), ein Set Fünfkantschlüssel, Imbusschlüssel, oder alternativ zu Schraubenzieher und Co. ein Akkuschrauber mit einem umfangreichen Bit-Set, eine Sammlung der häufigsten Schrauben und Dübel, eine Bohrmaschine mit Schlag, dazu Bohrer für Metall (HSS), Holz und Stein, klassische Handsägen (Fuchsschwanz, Metallsäge, Laubsäge), Schleifpapier verschiedener Körnungen, mindestens eine normale Zange sowie eine Rohrzange (Franzose), Lötkolben und Zubehör, Leiter, Lüsterklemmen, Schraubzwingen, ein Bock, Meterstab und Wasserwaage, ein Bleistift, diverse Nägel, Handschuhe und Schutzbrille sowie verschiedene Pinsel, Lösemittel (Terpentin) und Holzleim. Natürlich kann diese Liste beliebig erweitert werden, doch damit lässt sich schon ein großer Teil der gewünschten Arbeiten realisieren, und ist weitestgehend auf alle Materialien vorbereitet.

Neben dem mechanischen Handwerkzeugen sollten allerdings früher oder später, besser früher, auch diverse elektrische Geräte und Werkzeuge Einzug halten, zu denen unter anderem die Stichsäge, (Hand-) Kreissäge, der Winkelschleifer (alternativ eine Flex) und Schleifmaschinen (je nach Verwendungszweck Deltaschleifer, Bandschleifer, Schwingschleifer etc.) gehören.

In jedem Fall sollte nach Möglichkeit ein externer Raum zur Verfügung stehen. In wärmeren Monaten tut es hier sicherlich noch die Garage, besser allerdings wäre ein Keller, der zur Werkstatt umfunktioniert werden kann. Hier sollte Platz für eine Werkbank und einen Werkzeugschrank vorhanden sein, sowie eine Möglichkeit Materialien einzulagern, nicht zu feucht im Raumklima, da sich erfahrungsgemäß hauptsächlich Holzreste ansammeln werden. Der Raum sollte auch gut zu lüften sein, da zwangläufig eine hohe Staubbelastung vorhanden sein wird, nebst dem Einsatz diverser Farben und Lacke.

Wer sich dem Heimwerken verschreiben möchte sollte sich darüber im Klaren sein, dass es sich hierbei um ein recht teures Hobby handelt, da zwangläufig immer mehr Werkzeuge und Materialien hinzu kommen werden. Je mehr man handwerklich arbeitet, desto höher werden Anforderungen an sein Werkzeug, an dessen Verarbeitung und an das Endergebnis, an Effizienz und persönlichen Fortschritt. Schnell kommt bspw. noch eine Tauchsäge hinzu, Gärungssäge, Dübelfräse und elektrischer Hobel, eine Standbohrmaschine, und alsbald diverse Hilfmittel zur besseren Fixierung und Stabilisierung genannter Geräte, und irgendwann reicht einem die Leistung seiner Maschinen nicht mehr aus, sodass nicht selten eines Tages alles doppelt vorhanden ist.

Im Gegenzug darf sich der Heimwerker über gute Qualität seiner Werkzeuge freuen, zumindest im Mittelpreissegment, denn die Industrie hat den Trend schon längst erkannt, und produziert fleißig nicht nur immer wieder neue, sondern vor Allem immer bessere Geräte und Werkzeuge auch für den Heimwerker, dessen Anspruch inzwischen dem eines Profis ähnlich ist.

Heimwerken ist ein teures Hobby, aber auch ein sehr erfüllendes, bei dem man sich stetig weiter entwickelt. Und mit der richtigen Grundausrüstung wird jeder halbwegs geschickte Mann (inzwischen aber auch Frauen) seine Freude daran haben. Die einzige Anleitung, die es dann noch bedarf, ist ein wenig Grundwissen, und der Drang Herausforderungen zu meistern.

Dezember 14th, 2010 | Kommentieren

Sitemap | Twitter Handwerk-Dienst | BloggerAmt | Impressum |Artikel (RSS) und Kommentare (RSS).