Ist die Solarenergie auf dem absteigenden Ast?

Kraft der Sonne sinnvoll nutzen - flickr/Jams_123

Die Zukunft der Solarenergie hierzulande ist derzeit unsicher wie lange nicht: Die Förderung für Photovoltaikanlagen soll zukünftig monatlich auf den Prüfstand gestellt werden, die Solarmodulindustrie klagt über rote Zahlen.

Weitblick sollte man von den Politikern, die in der Regierung das Sagen haben, erwarten. Doch derzeit scheint insbesondere der ängstliche Blick auf die Wahlprognosen das Handeln der Politiker zu lenken. Nach dem Verlängern der Laufzeiten und deren Rücknahme nach dem Atomunfall in Fukushima steht nun die Förderung von Photovoltaikanlagen auf dem Prüfstand.

Zwar hat die Förderung der Solarenergie dazu geführt, dass Investoren infolge der bei Solarmodulen erzielten Kostendegression gute Gewinne machen konnten, und das auch noch mit einer staatlichen Garantie auf zwanzig Jahre. Doch darf nicht vergessen werden, dass ohne diesen Anreiz wohl kaum so viel Solarenergie in Deutschland erzeugt würde. Verständlich ist auch, dass die Regierung versucht, die Förderung angesichts der Kosten anzupassen.

Doch ob nun mit den jetzt erneut geplanten Absenkungen über das ursprünglich angepeilte Ziel hinaus nicht doch mehr Schaden als Nutzen gestiftet wird? Dabei wird eines oft vergessen: Die Förderung wird letztlich vom Verbraucher über höhere Strompreise bezahlt. Wer beispielsweise im süddeutschen Raum zu Hause ist, profitierte wegen der des vergleichsweise hohen Wohlstandes und der Anzahl der Sonnenstunden mehr als Norddeutsche.

Zwar scheint es so, dass im Zuge einer gewissen Solareuphorie Kapazitäten aufgebaut wurden, die nicht marktgerecht liefern können. Andererseits ist auch nicht zu übersehen, dass bereits jetzt ein großer Anteil der Solarmodule nicht mehr aus deutscher Fertigung stammt. Insbesondere China hat sich als einer der großen Lieferanten etabliert. Wenn jetzt die Marktbedingungen für die Solarunternehmen in Deutschland noch weiter verschlechtert werden, ist es nicht verwunderlich, dass es hier weiter bergab geht und eine Schlüsselbranche für die Zukunft den heimischen Markt verliert.

Dabei hängen nicht nur die Arbeitsplätze bei den Herstellern der Solarmodule indirekt von der Förderung ab. Auch viele kleine Handwerker, die sich mit der Montage von Solaranlagen beschäftigen, klagen über den wegbrechenden Markt. Dabei ist es nicht so sehr die Absenkung der Förderung an sich, die die Investoren verschreckt. Inzwischen ist ein Preisniveau erreicht, bei dem die erzielbaren Renditen bei Weitem nicht mehr so erstklassig sind wie noch vor Monaten. Da bringt auch der Mitnahmeeffekt durch die Aussicht auf noch geringere Renditen keinen Investitionsschub mehr zustande.

März 29th, 2012 | Kommentieren

Neuer Dienstleistungs-Service für Herrensocken

Vestire kommt aus dem Lateinischen und bedeutet so viel wie ‚einziehen, ankleiden, tragen‘ und wenn man sich auf die Seite von vestire.com begibt, wird einem recht schnell deutlich, um was es hier geht. In großer Schrift wird man mit der Frage ‚Suchen sie Socken?‘ auf der Seite willkommen geheißen, denn darum geht es den Machern der Seite wohl am ehesten, einem simplen, aber sehr gutem Angebot an Socken für den Herren von heute. So steht es auch auf der Startseite von vestire.com – ‚Mit uns ist der Sockenkauf absolut stressfrei. ‘

 

 

Der Weg zum Sockenkauf ist denkbar einfach – Finden, Bestellen, Entspannen. Zuerst wählt man aus drei Arten von Socken die, die am ehesten zu einem passen. So gibt es Wadensocken – ‚Für den professionellen Mann‘ in schwarz, dunkelbraun und dunkelblau, es gibt Kniestrümpfe –‚ Für den Mann der mehr will‘ in den gleichen Farben und Sneakersocken – ‚Für den aktiven Mann‘ in schwarz und weiß. Hat man sich dann für das Modell in der Farbei seiner Wahl entschieden, kann man nun auswählen, ob man vorerst nur ein Paar Socken zum Testen möchte, man kann sich einen Dreier-Pack der gewünschten Socken bestellen oder man entscheidet sich gleich für die Abonnement-Option, mit welcher man alle drei Monate einen Dreier-Pack bekommt. Im Vergleich zur einmaligen Bestellung eines Dreier-Packs erhält man bei der Bestellung im Abonnement einen Rabatt von ca. 15%. Preislich sind die Socken im Bereich von fünf bis sieben Euro für ein einzelnes Paar und 15 – 23 Euro für einen Dreierpack angesiedelt. Der Versand erfolgt dann in wenigen Tagen und ist kostenfrei, genauso wie der Rückversand, falls man mit dem Produkt unzufrieden ist. Dies wird aber wohl von den wenigsten in Anspruch genommen, denn die Macher der Seite garantieren höchsten Tragekomfort und Langlebigkeit ihrer Produkte, die qualitativ entsprechend hochwertig sind.

Die Vorteile sind offensichtlich: Der Ärger mit den Herrensocken, den wohl jeder kennt, hat endlich ein Ende. Da kann die Waschmaschine noch so viel verschlucken, bei einem Abonnement bekommt man automatisch alle drei Monate die gewünschten Socken geliefert. Gerade für Vielbeschäftigte ist vestire.com eine echte Option zum lästigen Sockenkauf. Für die nahe Zukunft planen die Macher Unterwäsche und T-Shirts für den Herren sowie Strumpfhosen für die Dame ins Sortiment aufzunehmen, man darf also gespannt sein.

März 22nd, 2012 | Kommentieren

Das deutsche Handwerk: Kampagne erhält neue Richtung

Das Handwerk ist einer der größten Wirtschaftszweige in Deutschland, trotzdem haben einige Betriebe unter anderem Probleme geeigneten Nachwuchs zu finden. Anfang 2010 startete das deutsche Handwerk deshalb eine groß angelegte Kampagne, die den Deutschen die Bedeutung des Handwerks wieder ins Bewusstsein rufen und Jugendliche für die verschiedenen Berufszweige interessieren sollte.

Die Kampagne „Das Handwerk. Die Wirtschaftsmacht. Von nebenan“ war sehr erfolgreich und wird nun durch einen neuen TV-Spot und weitere Werbemittel wie neue Plakate ergänzt. Zeigte der erste Spot uns noch wie die Welt ohne das Handwerk aussehen würde, geht der neue Spot in eine andere Richtung. Der Fokus liegt hierbei nun auf den Innovationen und der Qualität, die es im deutschen Handwerk gibt.

Der Spot wurde an über 30 Orten in Deutschland gedreht und soll eine Hommage an die Handwerker selbst sein. Am kommenden Montag wird er im TV zu sehen sein. Der folgende Clip ist eine längere Version, die nur online gezeigt wird:

März 15th, 2012 | Kommentieren

Auf den richtigen Zusammenbau bei Möbeln kommt es an

cc by flickr / William Hook

Am günstigsten ist es natürlich, wenn man sich beim Kauf von Möbeln, die Möbel vor Ort im Fachgeschäft abholt und selber aufbaut oder sich die Möbel auch aus dem Internet besorgt. Dabei muss man auch beachten, dass dies auch seinen Nachteil mit sich bringt, da dadurch die Möbel Zuhause selber aufgebaut werden müssen. Wichtig ist deshalb unbedingt, dass darauf geachtet wird, dass die Aufbauanleitung unbedingt dabei ist und man sich genauestens an die Anleitung beim Aufbau hält. Lieber etwas mehr Zeit lassen, als dass am Ende etwas kaputt ist.

Je nachdem was für Möbel man gekauft hat und zuhause aufbauen möchte, muss man vor Beginn des Aufbaues darauf achten bzw. überprüfen, welches Werkzeug man dazu benötigt, so dass man während des Aufbaues nicht weglaufen muss, um Werkzeug zu holen. Sollte das nötige Werkzeug fehlen kann es beispielsweise hier bestellt werden. Das wichtigste Werkzeug sind in der Regel normalerweise Imbusschlüssel, Schraubenzieher, evtl.

Hammer und Gabelschlüssel. Es empfiehlt sich aber auch, wenn für den Aufbau vor allem viele Schrauben verwendet werden, dass zur Arbeitserleichterung eine Bohrmaschine oder besser ein leistungsstarker Elektroschrauber benutzt wird. Beim Aufbau ist wichtig, dass man sich alles gut vorbereitet und das Werkzeug und die einzelnen Möbelteile richtig zurecht legt.

Vor allem sollte darauf geachtet werden, dass man nun Schritt für Schritt genau nach der Anleitung vorgeht und die Teile zusammenbaut, damit es am Ende auch der Schrank herauskommt, welchen man erwartet. Von Vorteil wäre auch, wenn man jemand anderen darum bittet, Aufbauhilfe zu leisten, da dies eine enorme Arbeitserleichterung bedeuten würde.

Bevor man beim Zusammenbau zum nächsten Schritt übergeht, muss man bei jedem einzelnen Schritt auch darauf achten, dass die Schrauben richtig und fest genug angezogen werden, so dass auch nichts reißen kann und die Möbelstücke nicht kaputt gehen, bevor man sie richtig zusammen gebaut hat. Ein richtiger Zusammenbau ist deshalb so wichtig, da es eine Garantie für die Lebensdauer der Möbel darstellt.

März 12th, 2012 | Kommentieren

Isolierer sind gefragt!

cc by wikimedia/ Riisipuuro

cc by wikimedia/ Riisipuuro

In den letzten Jahren wird nicht zuletzt durch das gestiegene Energiespar-Bewusstsein das Isolieren und Dämmen von Häusern immer wichtiger. Die Energiepreise steigen und steigen, weshalb es kein Wunder ist, dass im Handwerksbereich Isolierer sehr gefragt sind, vor allem da es in Deutschland in diesem Bereich an Nachwuchs mangelt.

Isolierer arbeiten in allen möglichen Bereichen, ob nun bei privaten Baustellen oder im industriellen Bereich in Kraftwerken, an Flughäfen, beim Bau von Schiffen. Die Einsatzmöglichkeiten sind vielfältig und abwechslungsreich, was den Beruf interessant macht. Voraussetzung ist mindestens ein guter Hauptschulabschluss sowie Kenntnisse in Physik, Mathematik und Chemie. Ein technisches Verständnis ist ebenso wichtig wie gutes räumliches Sehen. Zudem sollte man körperlich belastbar sein, da es sich um handwerkliche Arbeit handelt, und keine Höhenangst haben, da Arbeit auf Gerüsten schon mal vorkommen kann.

Wer diese Voraussetzungen erfüllt und sich für einen gefragten und gut bezahlten Job interessiert, der kann entweder mit einer zweijährigen Ausbildung zum Isolierfacharbeiter oder mit einer dreijährigen Ausbildung zum Industrieisolierer beginnen. Letzterer kümmert sich nicht nur um die einfachen Arbeiten, sondern ist auch bei der Planung und anderen organisatorischen Dingen beteiligt. Durch Fortbildungen kann man dann später zum Beispiel zum Werkpolierer aufsteigen, der an der Spitze eines Teams steht. Zudem können Isolierer Industriemeister oder Handwerksmeister werden.

März 8th, 2012 | Kommentieren

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