Der eigene Wintergarten

Wintergarten in Avery Hill/England - cc by I M Chengappa/www.geograph.org.uk

Das Frühjahr steht vor der Tür und viele Hausbesitzer möchten Ihr Eigenheim verschönern und gestalten. Wohl eine der beliebtesten Möglichkeiten das eigene Heim aufzuwerten und zusätzlichen Raum zu schaffen, ist einen Wintergarten zu bauen. Wenn man so ein Projekt ins Auge fasst, sollte man sich als Erstes gut informieren, ob eine Baugenehmigung erforderlich ist. Es gibt für jede Gemeinde andere Vorschriften, und je nachdem wie groß man den Wintergarten plant und ob dieser auch beheizt werden soll oder nicht, kann es erforderlich sein eine erforderliche Baugenehmigung einzuholen.

Ist diese Hürde genommen, müssen genaue Anweisungen eingehalten werden, damit der Wintergarten auch richtig aufgebaut wird. Das passende Werkzeug und gute Materialien sind dafür eine Grundvoraussetzung. Auch ist es nicht falsch, wenn man sich Hilfe von handwerklich begabten Freunden dazuholt, denn viele Aufgaben, die während des Baues anfallen, können schwer von einer Person ausgeführt werden. Einen Wintergarten kann man in jeden Baumarkt auch schon als fertigen Bausatz kaufen, sofern es keine Sondermaße sein sollen. Mit der dazugehörigen Bauanleitung kann man das auch ohne professionelle Hilfe schaffen. Das setzt allerdings eine exakte Planung voraus, denn wenn die Teile dann nicht ans Haus passen, geht der Ärger erst los.

Im Vorfeld sollte die Größe, die Ausrichtung, die Form, die Verglasung und natürlich auch die Belüftung genau abgeklärt werden. Gerade die Ausrichtung hängt natürlich auch stark von der Lage des Hauses ab. Um einen Wintergarten sicher und optimal aufzubauen, ist es sehr wichtig das man solide und professionelle Werkzeuge verwendet. Neben einen Schrauber und einer Bohrmaschine benötigt man je nach Konstruktion Geräte zum Zuschneiden, falls Teile nicht genau passen und natürlich Hammer und diverse Kleinwerkzeuge. Um die Glasscheiben in der Decke anzubringen, sind auch Sauger hilfreich, damit man die Scheiben sicher einsetzen kann. Schutzhandschuhe und ein Helm sollten aber auch nicht vergessen werden, gerade wenn man mit so großen und teilweise auch schweren Bauteilen arbeitet. Auch die nötigen Sicherheitsschuhe sind wichtig, denn es ist schnell ein Zeh gebrochen, wenn ein schweres Teil auf einen ungesicherten Schuh fällt!

April 25th, 2012 | Kommentieren

Verbindungstechnik: Ein wichtiger Bereich in Industrie und Handwerk

Baustelle - flickr/ell brown

Die Verbindungstechnik kommt in vielen Bereichen zum Einsatz. Unter anderem werden verschiedenste Varianten der Verbindungstechnik im Maschinenbau, im Anlagenbau, im Gerätebau, auf dem Bau sowie in Industrie und Handwerk angewandt. Meist werden im Rahmen der Verbindungstechnik feste Verbindungen hergestellt, es können jedoch auch Verbindungen über Dreh- oder Schiebegelenke hergestellt werden, sodass zwei unterschiedliche Teile miteinander verbunden werden und deren Beweglichkeit in eingeschränktem Grad erhalten bleibt. In der Verbindungstechnik werden zudem auch lösbare und nicht lösbare Verbindungen unterschieden. Beim Einsatz einer Schraubverbindung handelt es sich um die lösbare Variante, Nieten oder Schweißen dagegen sind nicht lösbare Varianten. In der Verbindungstechnik kommen drei unterschiedliche Prinzipien zur Anwendung: Formschluss, Kraftschluss und Stoffschluss.

Verschiedenste Geräte zum Einsatz in der Verbindungstechnik:
Verschiedenste Bereiche der Druckluft, Nagel- und Klammergeräte kommen unter anderem bei der Verbindungstechnik zum Einsatz. Welche Geräte zum Verbinden von Teilen in Industrie und Handwerk, im Maschinen- und Anlagenbau, im Gerätebau oder auf dem Bau verwendet werden, ist abhängig von den jeweiligen Anforderungen. Das Angebot an Geräten im Bereich der Verbindungstechnik ist enorm, unter anderem werden Druckluft Klammergeräte oder Druckluft Nagelgeräte wie Ankernagler, Dachpappnagler, Rundmagazinnagler, Streifennagler und Wellennagler eingesetzt. Gas Impulse Geräte, Elektrotacker, Magazinschrauber, Akku-Werkzeuge und weitere Elektrowerkzeuge werden ebenfalls im Bereich der Verbindungstechnik eingesetzt.
Im Maschinenbau, im Anlagenbau, im Gerätebau und in Industrie und Handwerk wird die Verbindungstechnik in verschiedensten Bereichen mit unterschiedlichsten Varianten und Geräten angewandt, um Maschinen, Anlagen, Geräte oder Apparate aus Einzelteilen zusammenzusetzen. Auf dem Bau kommt die Verbindungstechnik beispielsweise mit der Nagel- oder Klammertechnik, der Dübeltechnik zum Einsatz um Teile der modernen Bauwerke perfekt miteinander zu verbinden.

April 10th, 2012 | Kommentieren

Starke Luft im Baueinsatz

cc by geograph.co.uk / Andrew Huggett

Wie man weiß, erzeugt ein Kompressor Druckluft. Darum nennt man ihn normalerweise auch Druckluftkompressor. Solche Luftverdichter kommen hauptsächlich auf Baustellen zum Einsatz. Aber auch in der Landwirtschaft und im Heimwerkerumfeld erfreuen sie sich einer zunehmenden Beliebtheit. Doch viele, die sich über den Erwerb eines Druckluftkompressors Gedanken machen, stehen vor dem großen Problem der Wahl: Welcher Kompressor soll es – unter den vielen verschiedenen Modellen – denn sein?

Ein paar Überlegungen können schon helfen

Wer sich zu denjenigen zählt, die sich beim Kauf von Druckluftwerkzeugen druckluftim Unklaren sind, kann sich mit einigen wenigen Erwägungen bereits in die richtige Richtung lenken. Zuerst einmal stellt sich die Frage nach dem primären Benutzungsort und der dort anzutreffenden Energieversorgung. Abseits von Straßen, Häusern und Stromleitungen empfiehlt sich ein Kompressor mit Benzinbetrieb. Ein 110-Volt-Gerät sollte man sich zulegen, wenn man vornehmlich auf Baustellen tätig wird. Daheim und im Garten ist ein Gerät mit 230 Volt Spannungsbetrieb meist am Sinnvollsten. Nun führen die Händler aber auch Kompressoren, die nur unter der Hinzufügung von Öl (als Schmiermittel) funktionieren; doch die bieten ebenfalls öllose Geräte an. Dazu gilt die grobe Faustregel: Geschmierte Kompressoren leben länger – erfordern aber ein Mehr an Wartung und eignen sich weniger gut für Einsätze auf nicht horizontalen Standflächen. Öllose Kompressoren eignen sich gut für kürzere und kleinvolumige Arbeiten, sind auch in der Wartung günstiger, halten dafür aber nicht so lange und sollten nicht pausenlos in Betrieb gehalten werden.

Zum Schluss lässt sich noch überlegen, wie groß Motor und Tank sein sollten und wie viele Anwendungsgeräte zur selben Zeit mir dem Kompressor und seiner Druckluft eingesetzt werden sollen. Motorgröße und Geräteanzahl sind dabei aneinander gekoppelt. Denn der zeitgleiche Betrieb verschiedener Geräte erfordert schlicht und einfach mehr Luftproduktion – und damit einen stärkeren Motor. Das gleiche gilt bei hochtourigem Betrieb. Die Größe des Tanks hingegen hat für die Luftvolumenerzeugung eigentlich keine Bedeutung. Der Vorteil eines größeren Lufttanks macht sich nur dann bemerkbar, wenn eine intervallfreie, längere Betriebszeit vonnöten ist.

Einfache Fragen – viel Orientierung

Wer die oben genannten Fragen für sich beantworten konnte, der ist bei seiner Entscheidungsfindung in Bezug auf den für ihn am ehesten in Frage kommenden Kompressor bereits ein ganzes Stück weitergelangt. Sollte trotzdem noch darüber hinausgehender Informationsbedarf bestehen, kann man sich vertrauensvoll an den technischen Kundendienst von Bostitch wenden.

April 2nd, 2012 | Kommentieren

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