Trends für das Badezimmer – Ideen für die Wohlfühloase

cc by pixabay / jelo-hx

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Wo einst ein Bad aufgrund der geringen Relevanz im Alltagsleben kaum vorhanden, oder gar nach außen ausgegliedert war, ist heute das Badezimmer wichtiger Bestandteil des eigenen Heims und erhält gleichwertige Beachtung bei der Gestaltung wie die anderen Räume.
Das Bad wird als Rückzugsort, als Wohlfühloase erlebt und so setzeten Haus- und Wohnungsbesitzer viele Möglichkeiten bei der Badsanierung um, um sich das entspannende Ambiente zu schaffen, welches nach langen Arbeitstagen verdient ist. Das heutige Bad lässt sich schnell mit jeglichem Schnick Schnack ausstatten, sodass jeder Bauherr den gewünschten Luxus findet. Bereits kleine Veränderungen lassen das Bad zum Highlight in der Wohnung werden.

Das Farbkonzept

Bunte 70er Jahre Fliesen oder weiße Mosaikböden sind einem großzügigen Trend gewichen. Heute sind Böden dunkel gehalten und kontrastieren perfekt mit großen hellen Fliesen an den Wänden. Helle Farben sorgen gerade in kleinen Bädern für Großzügigkeit. Geschickt gesetzte Farbflächen in unauffälligen Tönen (z.B Mint) können das Bad aufwerten. Fototapeten mit leichten Motiven (z.B Wassermotiv), oder Steinmauern liegen im Trend, sind jedoch für große Bäder empfehlenswert. Ist das Bad in hellen Farben gehalten, können auch Badtextilien oder Inventar für farbliche Eyecathcer sorgen.

Die Beleuchtung

Licht ist ausschlaggebend für unsere Stimmung, sodass hier Lichtverhältnisse eine große Rolle spielen. Will man sich im Bad entspannen, wirken kühle Töne wie Grün und Blau beruhigend. Belebend wirken dagegen warme rote und gelbe Lichter. In jedem Fall vermeidet man direktes Licht. Eine originelle Gestaltungsidee ist das Anbringen eines Kronleuchters, oder einer ausgefallenen Deckenleuchte. Das sorgt für Atmosphäre und fällt auf. In einer Wohlfühloase dürfen Kerzen nicht fehlen.

Die Sanitärobjekte

Wer im Bad Platz hat, baut sich freistehende Sanitätobjekte ein. Nichts wirkt so unharmonisch, wie die Aneinanderreihung von durchschnittlichen Badobjekten. Gibt das Bad kein Platz her, können dennoch moderne Möbel das Bad großzügiger wirken lassen. Klare Linien und Formen strukturieren, außergewöhnliche Armaturen springen ins Auge. Wer warme Töne im Bad verbaut hat, kombiniert diese am besten mit runden Sanitärobjekten. Klares Design verträgt sich gut mit kalten Farben. Schöne geschwungene Badewannen vermitteln gleich Entspannung, während ebenerdige Duschen mit Wasserbrausen für schnellen Komfort und Erholung sorgen.

Die Badmöbel

Beim Einrichten des Bades sind keine Grenzen gesetzt. Moderne Badmöbel überzeugt nicht nur mit trendigen Designs, sondern bietet auch Stauraum und praktische Ablageflächen. Hier gilt: Wer auf durchdachte, klare Konzepte setzt, stellt sich helle, frei-schwebende Badmöbel hin. Holzmöbel mit rustikalem Touch kommen gut mit warmen Farben und sorgen für entspannte Wirkung. Da das Bad heute ein wichtiger Bestandteil der Wohnung ist, können hier nicht nur gewöhnliche Badmöbel hingestellt werden, sondern auch Bücherregale, Sessel, Hocker oder ähnliche Wohnraummöbel. Hingestellt wird, was gefällt.

Aufräumen

Und ist das Bad noch so schön gestaltet, hilft es nichts, wenn darin das pure Durcheinander herrscht. Wer entspannen will, muss daher aufräumen. Alle Baduntensilien in wasserfeste Boxen verstauen, das sorgt gleich für mehr Raum und Wohlfühlcharakter. Schöne Accessoires wie originelle Seifenspender oder weiche Badetücher vervollständigen das Wohlfühlbad.

August 22nd, 2014 | Kommentieren

Die Ausbildung zum Maschinen- und Anlagenführer

Die Faszination großer Maschinen - flickr.com/Axel Schwenke

Wo viel produziert und hergestellt wird, da sind große und kleine Maschinen nicht weit. In jeder Fabrik, jedem Werk oder Montageplatz befinden sich elektronische Meisterleistungen, die automatisiert die Arbeit der Menschen übernehmen. Maschinen brauchen dabei kein Gehalt, keinen Urlaub oder Pausen, aber sie brauchen einen Maschinenführer, der sie wartet, pflegt und bedient.

Maschinen können oft groß und komplex sein. In ihnen arbeiten diverse Pumpen, Linearantriebe oder Platinen – Komponenten, die stets perfekt aufeinander abgestimmt sein müssen, um einen reibungslosen Ablauf zu garantieren, denn wenn eine der zentralen Maschinen ausfällt, droht der ganze Betrieb auszufallen.

Eine betriebliche Ausbildung zum Maschinen- und Anlagenführer versetzt den Auszubildenden genau in ein solches Umfeld. Mögliche Ausbildungsstätte kann nahezu jeder produzierende Betrieb sein, vom Tierfutterbetrieb über den Stellantrieb Hersteller, bis hin zur Autofabrik. Im Ausbildungsgang erlernt der Auszubildende die Arbeit in einem industriellen Umfeld. Die häufigsten Einstellungen erfolgen in den Branchen Metall, Chemie, Druck oder auch Textilindustrie. Ähnlich liegen auch die Schwerpunkte der staatlichen Ausbildung, die nach dem Berufsbildungsgesetz BBiG anerkannt ist.

Während des Aufenthalts im Betrieb wird der Auszubildende in die tägliche Produktionsroutine eingebunden und erlernt in verschiedenen Produktionsbereichen den Umgang mit komplizierten und komplexen Maschinen, sowie deren Wartung und Instandhaltung. Im Arbeitsalltag fallen für den späteren Maschinen- und Anlagenführer immer wieder Reparatur- und Wartungsarbeiten an, die für den reibungslosen Ablauf in der Produktionsstätte sorgen. Dazu kann es unter Umständen auch vonnöten sein, längere Zeit auf Montage zu bleiben. Dies ist zum Beispiel der Fall, wenn eine Maschine die gewartet, repariert oder montiert werden muss, sehr komplex ist. Für gewöhnlich stellt hier die Firma eine sogenannte Monteurwohnung zur Verfügung.

Nach der zweijährigen Ausbildung in einem industriellen Betrieb kann eine schulische Ausbildung folgen und der Auszubildende kann eine Spezialisierung als Maschinen- und Anlagenführer erwerben. Hier werden zum Beispiel Ausbildungen zum Produktionsmechaniker, Feinwerkmechaniker oder Medientechnologen angeboten.

August 13th, 2014 | Kommentieren

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