Energiepass – Lachnummer oder sinnvoll?

Energiepass Haus by Hamed SaberSeit Anfang des Jahres muss jeder Grundeigentümer einen Energiepass vorweisen können, doch, was in der Theorie so toll klingt, hat in der Praxis mal wieder einige Haken.

Zuerst das Positive: Viele Handwerksbetriebe erhalten durch den eingeführten Pass mehr Aufträge, da Eigentümer so einiges nachbessern lassen müssen. Zudem können viele private Hausbesitzer durch so manche Modernisierungsmaßnahme langfristig Geld sparen.

Doch viele Experten halten den Energiepass in der momentanen Form für sinnlos, ja sogar für eine Lachnummer. Da der Kreis der Berechtigten, die einen Pass ausstellen können, viel zu groß und unübersichtlich ist, sei es extrem leicht ihn zu fälschen. So ist der Informationsgehalt natürlich eher fraglich.

Im Internet kursieren Angebote für 15 Euro pro Zertifikat und so manche Stadtwerke stellen den Pass einfach am Telefon aus. Ohne einen Besichtigungstermin vor Ort lässt sich jedoch eigentlich keine Aussage treffen. Zudem verlangt ein Profi für ein seriöses Angebot mehrere hundert Euro…

Der verbrauchsorientierte Pass biete laut Experten ebenso keine sinnvolle Aussage. Sinn mache nur der bedarfsorientierte Enegriepass, der neben der Heizungsanlage auch noch Türen, Fenster und das Dach erfasse.

Mal sehen, was sich an dieser Front noch weiter tut…

Tags: Oktober 20th, 2009 Veröffentlicht in Bauen, Handwerker

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