Holzarten und Parkettarten – Ein Überblick

Parkett

Parkett - flickr/Lars Plougmann

Ein Parkettfußboden eignet sich ideal für die häusliche Inneneinrichtung. Er bietet eine gewisse Wärmeregulierung, ist relativ unempfindlich was Verunreinigungen und je nach Holzart und Verarbeitung Belastungen anbelangt und bietet den Bewohnern eine gewisse Grundgemütlichkeit. Zudem bietet der lebendige Werkstoff Holz eine feuchtigkeitsregulierende Wirkung.

 

Hinsichtlich der Langlebigkeit ist neben einer konstanten Raumtemperatur zwischen 18 und 22 Grad Celsius, einer Luftfeuchtigkeit von etwa 60% auch eine angemessene Pflege von Nöten. Ein Boden aus Parkett sollte nie nass gewischt werden und beim Verschütten von Flüssigkeiten sofort mit einem trockenen Tuch behandelt werden. Das für einen Parkettfußboden verwendete Holz besteht in der Regel aus Hartholz von Laubbäumen, kann aber, wie im Folgenden beschrieben auch aus (fast) jeder anderen Holzart bestehen.

Zu den einheimischen und zugleich am häufigsten verwendeten Holzarten zählen Ahorn mit einer eher blassen und marmorähnlichen Farbe sowie einer feinen Beschaffenheit, Buche (Rot- und Weißbuche) mit einer fein- bis großporigen, gelblichroten oder rotbraunen, festen Oberfläche, Birke mit einer hellgelben oder beigefarbenen, feinen Textur sowie Eiche. Das Eichenholz ist gekennzeichnet durch seine großen Poren und hat einen eher rustikalen, groben Charakter. Die Farbbreite reicht von einem hellen Goldgelb bis hin zu einem dunklen Braun. Weitere häufig verwendete Holzarten sind das Eschenholz, das Kastanienholz, das Kiefernholz sowie Kirsch- und Nussbaumholz. Letzteres überzeugt durch seine ungleichmäßige Maserung und einem kräftigen dunklen Farbton.

Zu den exotischen Holzarten gehören neben dem Afrormosia, einem Holz mit einer äußerst markanten Maserung, einer feinen Textur und einem satten Mittelbraun auch das Afzeliaholz mit seinen braunen bis rötlichen Farbtönen. Dieses zeichnet sich zudem durch seine Stabilität aus. Das Jatobaholz ähnelt sehr dem Nussbaumholz, das Kambalaholz hat weist hingegen einen hellen gelbbraunen bis olivbraunen Farbton auf. Das Merbauholz wird aufgrund seiner rötlich-braunen Farbe und seinen kupferfarbenen Reflexen ausgesprochen gerne gewählt. Aufgrund seiner Robustheit ist es äußerst abnutzungsbeständig. Teakholz, ein sehr schweres und zugleich witterungsbeständiges Holz mit warmen Rotbrauntönen findet sich nicht nur als Parkettfußboden sondern auch immer häufiger in Form von Gartenmöbeln im Fachhandel wieder. Zu guter Letzt sei das Wengeholz mit seiner hohen Festigkeit und seiner tiefbraunen bis hin zu schwarzen Färbung erwähnt.

Die Bandbreite der Holz- und Parkettarten ist somit äußerst breit und vielseitig!

Tags: , November 20th, 2011 Veröffentlicht in Renovieren

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