Obi Hammerfrauen: Blog für tatkräftige Schweizerinnen

cc by flickr/ woozie2010

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In der Schweiz versucht die Baumarkt-Kette Obi schon länger die weibliche Kundschaft mehr für das Handwerk zu begeistern. So gibt es dort die Initiative „Hammerfrauen“, die Frauen dazu auffordert, selbst zum Werkzeug zu greifen. So werden beispielsweise Do-it-yourself-Workshops bei Obi speziell für Frauen angeboten.

Passend zu diesem Projekt ist nun der Blog „Hammerfrauen“ an den Start gegangen. Hier können tatkräftige Heimwerkerinnen ihre Projekte und Arbeiten präsentieren, sich Inspiration und Ideen von anderen holen und natürlich über das Thema Handwerk und die Projekte selbst diskutieren.

Alle Frauen, die an einem DIY-Kurs bei Obi teilgenommen haben, bekommen im Anschluss ihren persönlichen Zugangscode zum Blog. Jedoch kann aber natürlich auch jede, die sich für das Thema interessiert, als Gast Beiträge verfassen und an dem Austausch teilhaben. Ob es solch ein Projekt auch nach Deutschland schafft? Schon jetzt bieten ja manche Baumärkte direkt Handwerks-Kurse für Frauen an.

Januar 19th, 2012 | Kommentieren

Fliesen – die intelligente Alternative

Wunderschöner historischer Fliesenboden - flickr.com/onnola

Fliesenböden schaffen in Neu- und Altbauten ein besonders komfortables Ambiente – entgegen anders lautender Meinungen. Fliesen lassen sich auf vielfältige Art und Weise kombinieren und sorgen für eine edle und gediegene Optik. Außerdem: Fliesenböden sind besonders einfach zu reinigen und insbesondere für Allergiker die ideale Alternative zu sonstigen Bodenbelägen. Wer sich außerdem für eine Fußbodenheizung entscheidet, findet in einem Fliesenboden den idealen Wärmeleiter.

Vielfältige Kombinationsmöglichkeiten
Das Angebot an Fliesen ist enorm – ganz gleich, ob im Online-Shop oder beim Fachhändler. Dabei hat der Verbraucher die Qual der Wahl: Eher naturbelassen im Terrakotta-Stil oder doch besser in ansprechenden Farben und interessanten Oberflächen? Hier zählt nur der eigene Geschmack. Entscheidet man sich für einen Fliesenboden, spricht man sich nicht nur für einen besonderen Fußboden aus, der den täglichen Beanspruchungen besonders ausdauernd Stand hält. So lässt sich ein Fliesenboden darüber hinaus besonders gut pflegen und reinigen – auch größere oder kleinere Ungeschicke steckt er in der Regel problemlos weg. Auf Grund seiner abweisenden Oberflächenbeschaffenheit bietet er Milben oder anderen Mikroben außerdem kaum eine Chance. Übrigens: Partiell über einem Fliesenboden ausgelegte Läufer schaffen sehr interessante Kombinationsmöglichkeiten.

Für alle Räume geeignet
Dass Fliesen in Küche und Bad als beinahe alternativlos gesehen werden können, darf mit Recht angenommen werden. Doch auch im heimischen Wohn- oder Schlafzimmer? Die klare Antwort lautet: Ja. Denn sowohl im Wohn- als auch im Schlafzimmer sind Fliesen nicht nur optisch, sondern auch vom reinen Gebrauch her gesehen, eine intelligente Alternative. Während im Wohnzimmer sowohl der Komfort als auch die Unempfindlichkeit gegenüber Flecken besonders in den Vordergrund treten, dürfte das durch die Fliesen bewirkte Schlafklima ebenso positive Effekte haben. Nicht nur, dass die Schlafzimmerluft stets frisch bleibt – auch sonstige allergene Partikel sowie Staub haben auf Fliesen keine Chance. Außerdem: Fliesen laden sich nicht elektrostatisch auf, was Menschen mit entsprechender Empfindlichkeit besonders entgegen kommt.

Januar 14th, 2012 | Kommentieren

Hornbach spricht von Rekordjahr

cc by flickr/ Anke Kreuzer

cc by flickr/ Anke Kreuzer

In den letzten Jahren hörte man immer wieder, wie schlecht es deutschen Baumärkten ging. Lange Zeit war für viele Ketten kein Licht in Sicht. Das angeschlagene Unternehmen Praktiker ist dafür wohl das prominenteste Beispiel. Inzwischen hat sich die Branche wohl ein wenig erholt. Vor allem Hornbach hat im vergangenen Jahr profitiert und spricht sogar von einem Rekordjahr.

Bau- und Gartenmärkte von Hornbach konnten alleine in den ersten neun Monaten 2011 ein Umsatzplus von sechs Prozent verbuchen und das obwohl die gesamte Branche laut Zahlen des Baumarktverbands BHB nur um 0,5 Prozent gewachsen sei.

Als einen Grund für das gute Jahr von Hornbach nennt das Unternehmen selbst die neue Lust der Deutschen am Heimwerken. Offenbar hat die Krise viele dazu getrieben, ihr Geld wieder in beständige Werte wie Haus und Garten zu stecken. Hornbach legt einen besonderen Fokus auf Kunden, die größere Bauvorhaben realisieren wollen. Die gute Marketing-Strategie dürfte zu dem Ganzen sicherlich auch noch beigetragen haben.

Januar 12th, 2012 | Kommentieren

Die Ausbildung zum Maschinen- und Anlagenführer

Die Faszination großer Maschinen - flickr.com/Axel Schwenke

Wo viel produziert und hergestellt wird, da sind große und kleine Maschinen nicht weit. In jeder Fabrik, jedem Werk oder Montageplatz befinden sich elektronische Meisterleistungen, die automatisiert die Arbeit der Menschen übernehmen. Maschinen brauchen dabei kein Gehalt, keinen Urlaub oder Pausen, aber sie brauchen einen Maschinenführer, der sie wartet, pflegt und bedient.

Maschinen können oft groß und komplex sein. In ihnen arbeiten diverse Pumpen, Linearantriebe oder Platinen – Komponenten, die stets perfekt aufeinander abgestimmt sein müssen, um einen reibungslosen Ablauf zu garantieren, denn wenn eine der zentralen Maschinen ausfällt, droht der ganze Betrieb auszufallen.

Eine betriebliche Ausbildung zum Maschinen- und Anlagenführer versetzt den Auszubildenden genau in ein solches Umfeld. Mögliche Ausbildungsstätte kann nahezu jeder produzierende Betrieb sein, vom Tierfutterbetrieb über den Stellantrieb Hersteller, bis hin zur Autofabrik. Im Ausbildungsgang erlernt der Auszubildende die Arbeit in einem industriellen Umfeld. Die häufigsten Einstellungen erfolgen in den Branchen Metall, Chemie, Druck oder auch Textilindustrie. Ähnlich liegen auch die Schwerpunkte der staatlichen Ausbildung, die nach dem Berufsbildungsgesetz BBiG anerkannt ist.

Während des Aufenthalts im Betrieb wird der Auszubildende in die tägliche Produktionsroutine eingebunden und erlernt in verschiedenen Produktionsbereichen den Umgang mit komplizierten und komplexen Maschinen, sowie deren Wartung und Instandhaltung. Im Arbeitsalltag fallen für den späteren Maschinen- und Anlagenführer immer wieder Reparatur- und Wartungsarbeiten an, die für den reibungslosen Ablauf in der Produktionsstätte sorgen. Nach der zweijährigen Ausbildung in einem industriellen Betrieb kann eine schulische Ausbildung folgen und der Auszubildende kann eine Spezialisierung als Maschinen- und Anlagenführer erwerben. Hier werden zum Beispiel Ausbildungen zum Produktionsmechaniker, Feinwerkmechaniker oder Medientechnologen angeboten.

Januar 9th, 2012 | Kommentieren

Gehälter für Azubis im Handwerk: Anstieg 2011

cc by flickr/ kochtopf

cc by flickr/ kochtopf

Die aktuelle Situation für Azubis im Handwerk war in der Theorie schon lange nicht mehr so positiv. Es werden händeringend neue Auszubildende gesucht und nun vermeldete auch noch das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB), dass die tariflichen Löhne für die Azubis im vergangenen Jahr in ganz Deutschland beträchtlich gestiegen sind.

Leider gibt es immer noch große Unterschiede zwischen Ost und West wie in eigentlich fast allen Berufssparten, jedoch nähern sich die Ausbildungsvergütungen im Handwerk immerhin weiter an. Lag der Unterschied im Jahr 2010 noch bei elf Prozent, sank er 2011 auf neun Prozent. Im Westen sind Auszubildende zum Maurer die, die am meisten unter den Anfängern im Handwerk verdienen. Im Schnitt 943 Euro pro Monat bekommt hier ein Azubi. Im Osten sind es jedoch leider gut 200 Euro monatlich weniger.

Ähnlich sieht die Situation zum Beispiel auch für Metallbauer (West 585 Euro/Ost: 430 Euro) , Gebäudereiniger (West: 648 Euro/Ost: 479 Euro) oder Friseure (West: 465 Euro /Ost: 269 Euro) aus. Im Osten verdient zudem jeder dritte Auszubildende weniger als 500 Euro im Monat. Generell stiegen die Löhne in Westdeutschland um 2,9 Prozent auf einen Schnitt von 708 Euro im Monat an und im Osten um 4,9 Prozent auf einen Durchschnitt von 642 Euro.

Januar 5th, 2012 | Kommentieren

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