Wer hilft einem bei Streit mit der Baufirma ?

Handwerker im Einsatz

Handwerker im Einsatz - flickr/bschmove

Wer ein Haus baut, muss auch mit Streit auf der Baustelle rechnen. Es gibt eine ganze Reihe an Konflikten, die entstehen können: Eventuelle Mehrkosten als veranschlagt wurden, ein Zeitverzug beim Bau, nur langsam vorangehende oder sogar verweigerte Mängelbeseitigung etc. Im Grunde gibt es keine Baustelle ohne Bauablaufstörungen. Doch wie lassen sich diese Probleme aus dem Weg räumen und wer hilft dabei?

Kommt es nun zu einem Streit mit der Baufirma, sollte man sich auf jeden Fall einen auf Baurecht bzw. bei privaten Bauherren auf Verbraucherbaurecht spezialisierten Anwalt nehmen. Der sollte es zunächst erst einmal mit einer Schlichtung versuchen, bevor die ganze Angelegenheit vor Gericht landet, denn dann kann sich der Streit über einen langen Zeitraum hinziehen und zudem auch noch recht kostspielig werden.
Grundvoraussetzung um so eine Schlichtung durchführen zu können, ist ein Bauvertrag mit detaillierten Leistungsbeschreibungen, aus denen sowohl alle Pflichten des Bauunternehmers wie auch die Rechte des Bauherrn hervorgehen. Diese Planung darf dann ohne Absprache mit dem Bauherrn nicht vom Bauunternehmen geändert werden. Hält sich das Unternehmen nicht daran und es entstehen Mehrkosten durch Kalkulationsfehler oder es versucht einen Zeitverzug durch ein teureres Verfahren aufzuholen, muss der Bauherr dies nicht bezahlen.

Noch eine Möglichkeit, um einen Bauprozess vor Gericht zu vermeiden, kann eine außergerichtliche Einigung vor einer Bau-Schlichtungsstelle der Handwerkskammer sein. Um herauszufinden, ob die Handwerkskammer seiner Stadt so eine Bau-Schlichtungsstelle anbietet, kann man sich entweder im Internet oder telefonisch dort erkundigen. Denn leider bietet nicht jede Handwerkskammer solch eine freiwillige Einrichtung, zur Schlichtung von Streitfällen zwischen Bauherren, Bauausführenden, Bauingenieuren, Architekten und Sonderfachleuten an.

Um nun seinen Streitfall vor der Bau-Schlichtungsstelle schlichten zu lassen, muss ein schriftlicher Antrag auf Einleitung des Schlichtungsverfahrens dort eingereicht werden. Darin enthalten sein muss: Eine Beschreibung des zugrunde liegenden Sachverhaltes, so wie Angaben darüber, welcher Anspruch geltend gemacht wird. Dies am Besten gleich in doppelter Ausführung einreichen, eine Abschrift für die Gegenpartei, dann geht es schneller. Grundvoraussetzungen für die Inanspruchnahme der Schlichtungsstelle ist zum einen das Einverständnis des Antragsgegners, zum Anderen darf wegen derselben Sache noch kein Beweissicherungsverfahren oder eine Klage vor Gericht angestrebt worden sein.

Die Kosten für die Tätigkeit der Schlichtungsstelle müssen von beiden Parteien des Verfahrens jeweils zur Hälfte getragen werden, es sei denn, im Vergleich wurde ausdrücklich etwas anderes vereinbart.

Oktober 10th, 2011 | Kommentieren

Hornbach: Glückwünsche an Media Markt

Wir alle sind ständig von Werbungen umgeben, die versuchen sich gegenseitig zu überbieten um besser aufzufallen. Dabei wird gerne auch schon mal stark übertrieben. Media Markt hat vor kurzem einen irrwitzigen Spot geschaltet, bei dem es am Ende heißt: „Schluss mit dem Preis-Irrsinn“.

Die Baumarktkette Hornbach hat nun auf ihrer Facebook-Seite eine eigene Kampagne aus dem Jahr 2005 mit einer ähnlichen Aussage herausgekramt und schreibt dazu: „Lieber Media Markt, Glückwunsch zur späten Einsicht! Falls noch mehr Tipps gebraucht werden, wisst ihr ja, wo ihr uns findet“.

So kann man natürlich auch auf sich aufmerksam machen… Gleichzeitig hat Hornbach drei neue Varianten seines aktuellen Spots mit der großen Werkzeug-Nuss angekündigt. Eine Version davon könnt ihr im Video sehen.

Oktober 6th, 2011 | Kommentieren

Schöner Wohnen und Baumarkt direkt: Onlineshop

cc by flickr/ tapetenpics

cc by flickr/ tapetenpics

Seit Jahren steht „Schöner Wohnen“ nun schon für Gestaltungsideen für die eigenen vier Wände. Einige Produkte, die bei den Deko- und Einrichtungstipps zum Einsatz kamen, wurden bisher in der „Kollektionswelt“ von Schöner Wohnen angeboten. Das heißt, dass man die Stücke in ausgewählten Bau- und Möbelmärkten kaufen konnte bzw. immer noch kann.

Dieses Angebot wird nun durch einen Onlineshop erweitert. Gemeinsam mit Baumarkt Direkt, einem Joint Venture der Otto Group und dem Baumarkt Hagebau, bietet Schöner Wohnen die einzelnen Kollektionen nun auch im Netz an. Via Filter- und Suchfunktion kann man gezielt nach einem Produkt suchen oder einfach durch das Sortiment stöbern.

Bilder und eine tagesaktuelle Lieferauskunft ergänzen das Gesamtbild. Die Abwicklung der Bestellung sowie der Lieferung und Bezahlung übernimmt übrigens Hagebau, so dass der Schöner Wohnen Onlineshop entweder über schoener-wohnen.de/kollektion zu erreichen ist oder aber über hagebau.de.

September 29th, 2011 | Kommentieren

Mecklenburg-Vorpommern: Handwerk sucht den „Top-Azubi 2011“

cc by flickr/ ME-Arbeitgeber

cc by flickr/ ME-Arbeitgeber

In Mecklenburg-Vorpommern hat man sich einiges einfallen lassen um auf Ausbildungsplätze im Handwerk aufmerksam zu machen. Bewerben kann man sich in diesem Jahr noch für den Wettbewerb „Top-Azubi 2011“.

Am 2. November werden in diesem Rahmen zwölf Azubis aus Mecklenburg-Vorpommern im Kampf um den Titel antreten. Dabei messen sie sich in vier Einzeldisziplinen. So müssen sie beispielsweise Quiz-Fragen rund um das Handwerk beantworten oder sich in einem Rollenspiel einer schwierigen Situation stellen.

Bewerben können sich noch bis zum 30. September alle Ausbildungsbetriebe im Handwerk aus Mecklenburg-Vorpommern. Wichtig ist, dass die Lehrlinge am Tag des Wettbewerbs ihre Ausbildung noch nicht abgeschlossen haben. Für die Teilnahme sind neben den Berufsschulzeugnissen auch die Beurteilung des Betriebs und die Selbstdarstellung des Azubis wichtig.

Veranstaltet wird der Wettbewerb von den Handwerkskammern im Land gemeinsam mit unter anderem den Volks- und Raiffeisenbanken, der Innungskrankenkasse Nord und der Inter-Versicherungsgruppe. Die Bewerbungsunterlagen findet man bei den Handwerkskammern oder auf hwk-schwerin.de.

September 22nd, 2011 | Kommentieren

Wie findet man ein gutes Pflegeheim?

Pflegeheim Pottendorf

Pflegeheim Pottendorf - flickr/Werner Faymann

Nicht selten passiert es, dass Menschen im Laufe ihres Lebens pflegebedürftig werden. Pflegeheime mit geschultem Personal finden sich in jeder größeren Stadt, um Hilfsbedürftigen den Lebensabend lebenswert zu gestalten. Doch wie findet man ein gutes und geeignetes Pflegeheim für die individuellen Bedürfnisse seiner Liebsten? Immerhin führen viele Wege nach Rom.

Eine der besten Möglichkeiten ist es, sich das Pflegeheim persönlich anzuschauen. Bei dieser Gelegenheit, kann sofort mit dem Personal und wohlmöglich auch mit der Leitung oder Bewohnern der Einrichtung gesprochen werden, um so alle notwendigen Fragen zu klären. Dazu können Zimmer und Ausstattung besichtig werden und natürlich die Lage des Pflegeheims, auch im Hinblick auf die Anbindung an Einkaufsmöglichkeiten und Infrastruktur. Selbstverständlich stehen auch die behandelnden Ärzte oder das Krankenhaus beratend zur Seite, oder man holt Erkundigungen bei Freunden und Bekannten mit Insidertipps ein. Diese Empfehlungen haben den Vorteil, dass man sich vorinformiert an dieses Pflegeheim wenden kann, ohne lange suchen zu müssen. Beim Besuch eines Pflegeheims sollten unbedingt drauf geachtet werden, dass an den Türen die Namen der Bewohner zu finden sind. Zudem sollte bei Demenz oder Alzheimer auf ein kleines, familiäres Pflegeheim geachtet werden, da sich hier diese Menschen leichter zu Recht finden. Zumindest sollte die Abteilung übersichtlich, häuslich und familiär in Aussehen, Einrichtung und Pflegeteam-Zusammensetzung sein. Besonders der Umgang mit den Hilfsbedürftigen und untereinander im Pflegeteam ist ausschlaggebend für das Wohlbefinden der Bewohner.

Eine weitere Möglichkeit, die sich immer weiter im Ausbau befindet, ist, einen Pflegestützpunkt der Region aufzusuchen. Die kompetenten Mitarbeiter dort unterstützen nicht nur bei der Suche nach einem geeigneten Pflegeheim, sondern helfen auch bei den bürokratischen Hürden und erklären allgemeinverständlich medizinische Diagnosen und Hintergründe.

Die dritte Möglichkeit bietet das Internet. Größere Pflegeheime haben oft eine eigene Homepage mit Bildern der Anlage, der Zimmer und oft auch vom Personal, sowie Informations-Texten über das Heim. Auch sollte man die Chance nutzen, auf der Seite www.Seniorplace.de nach dem besten Pflegeheim zu suchen. Solche Seiten (Google findet noch mehr) fördern nicht selten das geeignete Heim am Wunschort zu Tage. Oft bieten die jeweiligen Seitenbetreiber eine kostenlose Informations- und Beratungs-Hotline an, um dringende Fragen schnell zu beantworten. Auf der übersichtlich gestalteten Seite www.Seniorplace.de findet man zudem eine Liste mit Links zu den genannten Heimen und auf einer Karte die quantitative Zuordnung dieser auf die jeweiligen Bundesländer. Klickt man auf ein Bundesland, so finden sich dort Informationen über die Region und weiter unten die Städte. Schnelles Suchen und Finden garantiert.

September 17th, 2011 | Kommentieren

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