Starke Luft im Baueinsatz

cc by geograph.co.uk / Andrew Huggett

Wie man weiß, erzeugt ein Kompressor Druckluft. Darum nennt man ihn normalerweise auch Druckluftkompressor. Solche Luftverdichter kommen hauptsächlich auf Baustellen zum Einsatz. Aber auch in der Landwirtschaft und im Heimwerkerumfeld erfreuen sie sich einer zunehmenden Beliebtheit. Doch viele, die sich über den Erwerb eines Druckluftkompressors Gedanken machen, stehen vor dem großen Problem der Wahl: Welcher Kompressor soll es – unter den vielen verschiedenen Modellen – denn sein?

Ein paar Überlegungen können schon helfen

Wer sich zu denjenigen zählt, die sich beim Kauf von Druckluftwerkzeugen druckluftim Unklaren sind, kann sich mit einigen wenigen Erwägungen bereits in die richtige Richtung lenken. Zuerst einmal stellt sich die Frage nach dem primären Benutzungsort und der dort anzutreffenden Energieversorgung. Abseits von Straßen, Häusern und Stromleitungen empfiehlt sich ein Kompressor mit Benzinbetrieb. Ein 110-Volt-Gerät sollte man sich zulegen, wenn man vornehmlich auf Baustellen tätig wird. Daheim und im Garten ist ein Gerät mit 230 Volt Spannungsbetrieb meist am Sinnvollsten. Nun führen die Händler aber auch Kompressoren, die nur unter der Hinzufügung von Öl (als Schmiermittel) funktionieren; doch die bieten ebenfalls öllose Geräte an. Dazu gilt die grobe Faustregel: Geschmierte Kompressoren leben länger – erfordern aber ein Mehr an Wartung und eignen sich weniger gut für Einsätze auf nicht horizontalen Standflächen. Öllose Kompressoren eignen sich gut für kürzere und kleinvolumige Arbeiten, sind auch in der Wartung günstiger, halten dafür aber nicht so lange und sollten nicht pausenlos in Betrieb gehalten werden.

Zum Schluss lässt sich noch überlegen, wie groß Motor und Tank sein sollten und wie viele Anwendungsgeräte zur selben Zeit mir dem Kompressor und seiner Druckluft eingesetzt werden sollen. Motorgröße und Geräteanzahl sind dabei aneinander gekoppelt. Denn der zeitgleiche Betrieb verschiedener Geräte erfordert schlicht und einfach mehr Luftproduktion – und damit einen stärkeren Motor. Das gleiche gilt bei hochtourigem Betrieb. Die Größe des Tanks hingegen hat für die Luftvolumenerzeugung eigentlich keine Bedeutung. Der Vorteil eines größeren Lufttanks macht sich nur dann bemerkbar, wenn eine intervallfreie, längere Betriebszeit vonnöten ist.

Einfache Fragen – viel Orientierung

Wer die oben genannten Fragen für sich beantworten konnte, der ist bei seiner Entscheidungsfindung in Bezug auf den für ihn am ehesten in Frage kommenden Kompressor bereits ein ganzes Stück weitergelangt. Sollte trotzdem noch darüber hinausgehender Informationsbedarf bestehen, kann man sich vertrauensvoll an den technischen Kundendienst von Bostitch wenden.

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