Endlich! Arbeitsbekleidung wird immer modischer

engelbert-strauss-softshelljackeIn vielen Berufen in Deutschland müssen Arbeitnehmer während der Ausübung ihrer Tätigkeit aus hygienischen Gründen oder aus Gründen der Verletzungsprävention Arbeitskleidung tragen.
Zu den gängisten Berufszweigen, in denen Arbeitskleidung getragen werden muss, zählen Handwerksberufe, Gastromiejobs, medizinische Berufe, der Warnbau, der Forst und die Landwirtschaft.

Sollten sich Arbeitnehmer während ihrer Berufsausübung nicht an die Kleidervorschriften halten, drohen ihnen betriebliche Sanktionen, wie zum Beispiel Abmahnungen, oder sogar die Kündigung.

Der Trend zur modischen Arbeitsbekleidung
Viele Menschen legen einen großen Wert auf ihr optisches Erscheinungsbild und auf modische Kleidung. Um ihre eigene Persönlichkeit zu unterstreichen, kleiden sich viele Menschen gerne individuell und heben sich somit von der Masse ab.

Bei einer einheitlichen Arbeitsbekleidung ist es natürlich nicht möglich, sich individuell und einzigartig zu kleiden. Dennoch bieten viele Hersteller von Arbeitsbekleidung in den letzten Jahren immer modischere Kleidungsstücke für die Arbeit an. Neben der Bequemlichkeit und der Zweckmäßigkeit wird dabei insbesondere auf eine große Farbauswahl, auf ausgefallene Designs und auf moderne Verschlussmöglichkeiten, wie zum Beispiel Klettverschlüsse, geachtet.

Ein großer Vorteil der modischen Arbeitsbekleidung ist zudem, dass Arbeitnehmer, die die Kleidung nicht aus hygienischen Gründen tragen müssen, auch bequem in ihrem modischen Arbeitsoutfit in die Pause gehen oder den Weg zur Arbeit in den öffentlichen Verkehrsmitteln bestreiten können, ohne dabei aufzufallen und sich für ihr eventuell grobes und unförmiges Outfit schämen zu müssen. Auch das Tragen der Arbeitskleidung in der Freizeit, beispielsweise beim Wandern oder beim Einkaufen, ist dank der modischen Arbeitsbekleidung kein Problem mehr. Einer der bekanntesten Anbieter von modischer Arbeitsbekleidung ist derzeit das Unternehmen Engelbert Strauss.

Wo kann modische Arbeitsbekleidung gekauft werden?
Modische Arbeitsbekleidung kann inzwischen in jeder mittelgroßen bis großen Stadt in Deutschland gekauft werden. Hierfür gibt es spezielle Fachgeschäfte, die sich ausschließlich auf Arbeitsbekleidung spezialisiert haben. In den Gelben Seiten oder im Internet können Interessenten die Adressen der Fachgeschäfte nachlesen. Auch viele Online-Shops bieten inzwischen ein reichhaltiges Sortiment ansprechender und zweckdienlicher Bekleidungsstücke für die Arbeit an und man kann Arbeitsbekleidung online bestellen, so bequem wie man es von Modeshops kennt.

Da Arbeitgeber in der Regel gesetzlich dazu verpflichtet sind, die Kosten für die Arbeitsbekleidung zu übernehmen, sollten Arbeitnehmer von einem individuellen Kauf ihrer Arbeitsbekleidung absehen. Insbesondere bei Arbeitskleidung, die dazu dient, Unfälle zu verhüten, vor der Witterung zu schützen oder außergewöhnliche Verschmutzungen abzufangen, muss der Arbeitgeber die Kosten komplett übernehmen.

Firmen legen in der Regel einen großen Wert auf eine einheitliche Optik ihrer Mitarbeiter, um allein schon den Wiedererkennungswert bei den Kunden zu steigern. Aus diesem Grund sollten Kleidungsstücke für die Arbeit keinesfalls ohne eine vorherige Absprache mit dem Chef eigenständig gekauft werden.

Die Preise für Arbeitsbekleidung
Da für die Arbeitsbekleidung auch immer ein Ersatz-Outfit benötigt wird, falls sich die eigentliche Montur in der Wäsche befindet oder abgetragen ist, können für den Erwerb von Arbeitsbekleidung nicht unerhebliche Kosten entstehen. Auch die professionelle Reinigung der Arbeitskleidung ist nicht gerade günstig. Sollten keine Sondervereinbarungen im Arbeitsvertrag festgelegt worden sein, so muss der Arbeitgeber für alle entstehenden Kosten für die Arbeitsbekleidung aufkommen.

Da Firmen Aufwendungen für Arbeitsbekleidung zur Höhe von bis zu 110 Euro im Rahmen der „Arbeitsmittel-Pauschale“ absetzen können, ist mit Kosten zur Höhe dieses Betrages für den Erwerb eines kompletten Outfits für die Arbeit zu rechnen.

Januar 25th, 2018 | Kommentieren

Klassifizierung von Sicherheitsschuhen

Sicherheitsschuhe werden als Schutzkleidung eingesetzt. Sie dienen der Unfallverhütung und sind u.a. in der Industrie, bei der Feuerwehr und beim Rettungsdienst gesetzlich vorgeschrieben.
Zur Ausstattung gehören Schutzkappen aus Stahl, die im vorderen Teil des Schuhs zwischen Innenfutter und Aussenschaft eingearbeitet wurden. Das Obermaterial ist überwiegend aus Leder und die Schuhsohle aus Gummi.
Bei den Sicherheitsschuhen gibt es unterschiedliche Klassifizierungen, die die Ausstattung kennzeichnen. Diese unterscheiden sich in mehrere genormte Kategorien, die in der Berufsgenossenschaftlichen Regel für Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit 191 festgelegt sind.

Die entsprechende Schutzausrüstung der einzelnen Sicherheitsschuhe ergibt sich aus den Anforderungen im jeweiligen Arbeitsbereich. So benötigen z.B. Elektriker Schuhe, die isolierend, oder Feuerwehrleute solche, die flammfest und relativ schnell anzuziehen sind (i.d.R. mit Reißverschluss). In der Industrie werden zum überwiegenden Teil Schuhe der Sicherheitsklasse S2 und S3 verwendet.

Für Sicherheitsschuhe der Stufe S1 ist es ausreichend, wenn diese über eine Zehenschutzkappe verfügen. Diese sollte belastbar bis 200 Joule sein. Dies ist in der Europäischen Norm „EN 20345:2004 für Sicherheitsschuhe“ geregelt. Die Zehenschutzkappe ist vielen umgangssprachlich auch als Stahlkappe bekannt. Sie schützt vor herabfallenden Gegenständen. Außerdem müssen alle Schuhe ab S1 aufwärts von der Sohle her antistatisch sein.

Die weiteren Anforderungen, die an die Schuhe der Klasse S2 gestellt werden, sind neben der Schutzkappe der Schutz vor Feuchtigkeit und Nässe. Hierbei ist der Besitzer der Schuhe ebenfalls gefordert. Er muss sich durch regelmäßige und entsprechende Pflege um deren Erhalt kümmern.

Sicherheitsschuhe der Klasse S3 sind ebenfalls, wie S1 und S2, mit einer Schutzkappe ausgestattet. Die Schuhe dieser Kategorie müssen ferner mit einer durchtrittsicheren Sohle ausgestattet und ebenfalls resistent gegen Nässe und Feuchtigkeit sein. Auch hier sollte eine regelmäßige Pflege für den Erhalt der Eigenschaften sorgen. Die Aufgabe der durchtrittsicheren Sohle besteht darin, den Fuß vor Verletzungen von unten, z.B. durch Verletzungen von spitzen Nägeln o.ä., zu schützen.

Die Klasse S4 besitzt die gleichen Eigenschaften wie Sicherheitsschuhe der Klasse S1, also eine genormte Zehenschutzkappe und Wasserfestigkeit, allerdings handelt es sich hier nicht um einen Sicherheitsschuh, sondern vielmehr um einen Sicherheitsstiefel.

Festzuhalten ist, dass es noch weitere Einteilungen gibt. Diese sind allerdings weniger bekannt und spielen nur an äußerst speziellen Arbeitsplätzen eine Rolle.

Mai 29th, 2010 | Kommentieren

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