Gummistiefel – mehr als nur wetterfest

Hunter Boots

Hunter Boots

Seit Kate Moss sie 2005 zum Glastonbury Festival getragen hat, sind sie wieder in – die Gummistiefel. Zum stylishen Outfit braucht auch 2011 niemand mit nassen Füßen herumlaufen. Die jägergrünen oder signalgelben Zeiten haben die praktischen Regenschützer seitdem hinter sich gelassen. Florale Muster und auffällige Farben sind auch dieses Jahr nicht nur beim Herbstspaziergang, sondern ebenso in der City zu sehen. Ergänzt werden sie jetzt durch so schicke Details wie Schnürungen, Schnallen oder Pelzränder.

 

Die klassischen Labels
Burberry setzt 2011 natürlich auf das bekannte Tartanmuster, bietet aber auch ganz edles Gummischuhwerk mit schwarzem oder blauem Lackfinish und Wappenemblem am Schaft. Wer ein bisschen mehr haben will, verzichtet auf das Wappen und nimmt stattdessen das breite Schaftband mit der auffälligen Militärmedaille. Auch Aigle setzt neben den bunten Polka Dots und dem eigenen Logo-Design auf den Uni-Look, aber dafür natürlich mit kräftigen Farben. Die bringt sogar der Traditionshersteller Le Chameau ins Spiel und präsentiert in leuchtendem Himbeerrot sein edles Highlight, das nur auf Vorbestellung zu bekommen ist. Hunter setzt auf Prägung und so begegnet man auch dem eleganten Gummistiefel in Kroko-Optik zum City-Outfit.

Die Quereinsteiger
Andere Modelabels sind da mutiger und breiten die ganze Musterpalette aus. Bei Hilfinger geben sich Keith Harings Strichmännchen die Hand, Ed Hardy wird in dieser Saison auch mit der gewohnten Farbenpracht und Detailfreude die Stimmung bei Regenwetter aufhellen. Erlaubt ist eigentlich, was gefällt – jedes Muster, jede Farbe und auch verschiedene Längen und Absatzhöhen. Daneben wird aber auch das Angebot der dunklen Bikerstiefel immer größer. Kaum noch von seinen Vorbildern zu unterscheiden kommt der Gummistiefel in mattem Schwarz daher und begeistert durch die aufwendigen Details wie Schnallen und Strass.

Wer sich also vorher noch nicht zu Gummistiefeln entschließen konnte, sollte es vielleicht jetzt. Die Designer haben den Spaß an den trendigen Stiefeln nämlich noch lange nicht verloren. Und warum soll man bei der Gartenarbeit der auf der Baustelle nicht auch mal richtig modisch aussehen?

Februar 13th, 2011 | Kommentieren

Klassifizierung von Sicherheitsschuhen

Sicherheitsschuhe werden als Schutzkleidung eingesetzt. Sie dienen der Unfallverhütung und sind u.a. in der Industrie, bei der Feuerwehr und beim Rettungsdienst gesetzlich vorgeschrieben.
Zur Ausstattung gehören Schutzkappen aus Stahl, die im vorderen Teil des Schuhs zwischen Innenfutter und Aussenschaft eingearbeitet wurden. Das Obermaterial ist überwiegend aus Leder und die Schuhsohle aus Gummi.
Bei den Sicherheitsschuhen gibt es unterschiedliche Klassifizierungen, die die Ausstattung kennzeichnen. Diese unterscheiden sich in mehrere genormte Kategorien, die in der Berufsgenossenschaftlichen Regel für Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit 191 festgelegt sind.

Die entsprechende Schutzausrüstung der einzelnen Sicherheitsschuhe ergibt sich aus den Anforderungen im jeweiligen Arbeitsbereich. So benötigen z.B. Elektriker Schuhe, die isolierend, oder Feuerwehrleute solche, die flammfest und relativ schnell anzuziehen sind (i.d.R. mit Reißverschluss). In der Industrie werden zum überwiegenden Teil Schuhe der Sicherheitsklasse S2 und S3 verwendet.

Für Sicherheitsschuhe der Stufe S1 ist es ausreichend, wenn diese über eine Zehenschutzkappe verfügen. Diese sollte belastbar bis 200 Joule sein. Dies ist in der Europäischen Norm „EN 20345:2004 für Sicherheitsschuhe“ geregelt. Die Zehenschutzkappe ist vielen umgangssprachlich auch als Stahlkappe bekannt. Sie schützt vor herabfallenden Gegenständen. Außerdem müssen alle Schuhe ab S1 aufwärts von der Sohle her antistatisch sein.

Die weiteren Anforderungen, die an die Schuhe der Klasse S2 gestellt werden, sind neben der Schutzkappe der Schutz vor Feuchtigkeit und Nässe. Hierbei ist der Besitzer der Schuhe ebenfalls gefordert. Er muss sich durch regelmäßige und entsprechende Pflege um deren Erhalt kümmern.

Sicherheitsschuhe der Klasse S3 sind ebenfalls, wie S1 und S2, mit einer Schutzkappe ausgestattet. Die Schuhe dieser Kategorie müssen ferner mit einer durchtrittsicheren Sohle ausgestattet und ebenfalls resistent gegen Nässe und Feuchtigkeit sein. Auch hier sollte eine regelmäßige Pflege für den Erhalt der Eigenschaften sorgen. Die Aufgabe der durchtrittsicheren Sohle besteht darin, den Fuß vor Verletzungen von unten, z.B. durch Verletzungen von spitzen Nägeln o.ä., zu schützen.

Die Klasse S4 besitzt die gleichen Eigenschaften wie Sicherheitsschuhe der Klasse S1, also eine genormte Zehenschutzkappe und Wasserfestigkeit, allerdings handelt es sich hier nicht um einen Sicherheitsschuh, sondern vielmehr um einen Sicherheitsstiefel.

Festzuhalten ist, dass es noch weitere Einteilungen gibt. Diese sind allerdings weniger bekannt und spielen nur an äußerst speziellen Arbeitsplätzen eine Rolle.

Mai 29th, 2010 | Kommentieren

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