Mit Schallschutztüren das Arbeitsklima verbessern

Schallschutz

Schallschutz - flickr/dumbonyc

Ruhe am Arbeitsplatz schützt vor Krankheiten
Überall dort, wo gelebt und gearbeitet wird entsteht durch Maschinen und Menschen viel Lärm. Darüber hinaus erzeugen Autos und Flugzeuge oft einen unerträglichen Lärm und somit viele Schallwellen. Auf die Dauer erzeugt jedes Geräusch, dass bestimmte Grenzwerte übersteigt, einen nicht mehr umkehrbaren Gehörschaden bei den betroffenen Personen. Darüber hinaus wird das Herz – Kreislauf – System des Menschen durch hohen Lärm stark belastet und löst oft bei den betroffenen Personen risikoreiche Stresssituationen aus.

 

Schall – und Lärmschutz ist ein umfangreiches Aufgabengebiet
Schallschutzmaßnahmen die ergriffen werden sollen, damit in Büros und Betrieben in der Regel nahezu lärmfrei gearbeitet werden kann, müssen sehr unterschiedlich gestaltet werden. Denn jeder Lärm und jedes Geräusch erfordert eine andere Schallschutzmaßnahme. Sinnvolle Schallschutzmaßnahmen müssen daher durch exakte Lärmmessungen und gezielte Untersuchungen vorbereitet werden. Anhand dieser Daten kann dann eine genaue Berechnung der benötigten Schallschutzmaßnehmen durchgeführt werden. So können dann zum Beispiel Maßnahmen ergriffen werden, die das Eindringen von Schallwellen in Räume und Gebäude verhindern. Aber auch die Möglichkeit, welche die Ausbreitung der Schallwellen verhindert, muss untersucht werden.

Maßnahmen wirtschaftlich und Schritt für Schritt umsetzen
Schallschutzmaßnahmen in Gebäuden, Büros, Wohnungen und an Arbeitsplätzen müssen sich in der Regel auf die komplette Außenfläche oder Gebäudeteilbereiche beziehen. Effiziente und sinnvolle Maßnahmen, die sich optimal geeignet sind, ein Eindringen von Lärm und Schallwellen in Gebäude und Räume zu verhindern, umfassen daher immer Türen und Fenster.
So haben zum Beispiel moderne Schallschutztüren zwei wichtige Aufgaben. Zum Einen, dass Eindringen von Schallwellen in einen Raum oder Gebäude und zum Zweiten das Herausdringen von Lärm nach außen. In technischen Regelwerken, wie zum Beispiel der DIN 4109, sind Anforderungen an die Luftschalldämmung von Schallschutztüren formuliert. Alle formulierten Anforderungen gelten für das komplette Türelement, also Türblatt, Zarge und Anschlusselemente.


Gesundheitliche Vorteile durch Schallschutz am Arbeitsplatz

Schallschutztüren lasen sich in ein- und zweiteilige Aufbauten unterscheiden. Je nach Ausführung können Schalldämmwerte zwischen 25 und 45 dB erreicht werden. Die optimale Abdichtung zwischen Tür und Türzarge sowie zwischen Türzarge und Wand ist eine weitere wichtige Voraussetzung zur optimalen Schalldämmung. Durch eine Schwellendichtungen wird die Bodenfuge zwischen Türunterkante und Fußboden optimal geschlossen und damit gegen Schalldurchgang abgesichert.
Das Arbeitsklima und die Lebensqualität wird durch effiziente Schallschutztüren deutlich verbessert. Und wenn es doch noch zu laut ist, dann kann man das Arbeitsklima auch mit einem passenden Gehörschutz optimieren. Wenn man das richtige Produkt auswählt, hat man genug Ruhe zum Arbeiten, aber hört noch genug, um sich mit Kollegen besprechen zu können.

November 22nd, 2011 | Kommentieren

Arbeitssicherheit in Deutschland

Bereits im Jahr 1869 wurden in der auch heute vom Sinn her noch gültigen deutschen Gewerbeordnung die ersten Vorschriften zur Arbeitssicherheit für Mitarbeiter und zum Schutz von Jugendlichen in Betrieben festgeschrieben. Erst fast 100 Jahre später wurde dann 1973 das Arbeitssicherheitsgesetz (ASiG) erlassen, das weitgehend auch dem geltenden relevanten Recht in der Europäischen Union entspricht. Ziel der gesetzlichen Vorschriften sind sowohl die Erhaltung der Arbeits- und Beschäftigungsfähigkeit der Mitarbeiter als auch deren Schutz vor arbeitsbedingten gesundheitlichen Risiken, die durch die Art und Ausstattung der Arbeitsstätte selbst oder dem Umgang mit Stoffen und Werkzeugen erst sehr viel später Krankheiten auslösen können.

Das Arbeitssicherheitsgesetz gilt für alle Unternehmen, die mindestens 1 Mitarbeiter beschäftigen sowie für Behörden. Der Arbeitgeber hat demnach einen in der Arbeitsmedizin fachkundigen Betriebsarzt sowie eine Fachkraft für Arbeitssicherheit, die für die Einhaltung der im Gesetz vorgeschriebenen Regeln und Normen verantwortlich ist, schriftlich zu bestellen. In der Regel soll diese Fachkraft ein Sicherheitsingenieur sein, der die Berechtigung zur Führung der Berufsbezeichnung „Ingenieur“ besitzt. In Ausnahmefällen (beispielsweise bei Kleinbetrieben) kann die zuständige Behörde aber auch der Ernennung einer Fachkraft zustimmen, der die o.g,. Anforderung nicht besitzt, aber über entsprechend ausreichende Fachkenntnisse der ihm obliegenden Aufgaben verfügt.

Ab einer Beschäftigung von 20 und mehr Arbeitnehmern ist die Ernennung eines Sicherheitsbeauftragten erforderlich, der selbst Mitarbeiter des Unternehmens sein muss. Außerdem ist ab dieser Betriebsgröße ein Arbeitsschutzausschuss einzurichten, der aus dem Arbeitgeber oder einem von ihm Beauftragten, dem Betriebsarzt, der Fachkraft für Arbeitssicherheit, dem Sicherheitsbeauftragten sowie zwei vom Betriebsrat benannten Betriebsratsmitgliedern besteht. Der Ausschuss hat mindestens einmal im Vierteljahr zusammenzutreten und betriebsrelevante Fragen zur Sicherheit der Arbeitsplätze und der Verhütung von Unfällen zu beraten.

Die staatliche Überwachung der Arbeitssicherheit erfolgt in Deutschland durch die Gewerbeaufsichtsämter oder Ämter für Arbeitsschutz sowie die Berufsgenossenschaften. Von den Berufsgenossenschaften, die auch Träger der gesetzlichen Unfallversicherung sind, werden Unfallverhütungsvorschriften herausgegeben, die Rechtsverbindlichkeit besitzen und von allen Betrieben einzuhalten sind.

Die 1996 gegründete Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA), die dem Bundesministerium für Arbeit und Soziales untergeordnet ist, erforscht Ursachen von Arbeitsunfällen und berät den Gesetzgeber bei der Umsetzung von Forderungen zur Erhöhung der Sicherheit und der menschengerechten Gestaltung der Arbeitsbedingungen in Rechtsvorschriften.

Zusätzlich sollten sich Unternehmen über eine Firmenversicherung absichern.

Mai 22nd, 2010 | Kommentieren

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