Isolierer sind gefragt!

cc by wikimedia/ Riisipuuro

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In den letzten Jahren wird nicht zuletzt durch das gestiegene Energiespar-Bewusstsein das Isolieren und Dämmen von Häusern immer wichtiger. Die Energiepreise steigen und steigen, weshalb es kein Wunder ist, dass im Handwerksbereich Isolierer sehr gefragt sind, vor allem da es in Deutschland in diesem Bereich an Nachwuchs mangelt.

Isolierer arbeiten in allen möglichen Bereichen, ob nun bei privaten Baustellen oder im industriellen Bereich in Kraftwerken, an Flughäfen, beim Bau von Schiffen. Die Einsatzmöglichkeiten sind vielfältig und abwechslungsreich, was den Beruf interessant macht. Voraussetzung ist mindestens ein guter Hauptschulabschluss sowie Kenntnisse in Physik, Mathematik und Chemie. Ein technisches Verständnis ist ebenso wichtig wie gutes räumliches Sehen. Zudem sollte man körperlich belastbar sein, da es sich um handwerkliche Arbeit handelt, und keine Höhenangst haben, da Arbeit auf Gerüsten schon mal vorkommen kann.

Wer diese Voraussetzungen erfüllt und sich für einen gefragten und gut bezahlten Job interessiert, der kann entweder mit einer zweijährigen Ausbildung zum Isolierfacharbeiter oder mit einer dreijährigen Ausbildung zum Industrieisolierer beginnen. Letzterer kümmert sich nicht nur um die einfachen Arbeiten, sondern ist auch bei der Planung und anderen organisatorischen Dingen beteiligt. Durch Fortbildungen kann man dann später zum Beispiel zum Werkpolierer aufsteigen, der an der Spitze eines Teams steht. Zudem können Isolierer Industriemeister oder Handwerksmeister werden.

März 8th, 2012 | Kommentieren

Kürzung der Solarförderung: Handwerk fürchtet dramatische Verluste

cc by flickr/ pppspics

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In den vergangenen Tagen wurde viel über die geplante Kürzung der Solarförderung diskutiert, die bereits ab dem 9. März sehr hoch ausfallen soll. Kritiker sehen durch diese Pläne nicht nur die gesamte Energiewende in Gefahr, sondern auch Mitarbeiter in der Branche und das E-Handwerk müssen um ihre Existenz fürchten.

Das Elektro-Handwerk beobachtet jetzt schon, dass viele Kunden ihre Aufträge für den Bau von Solaranlagen stornieren und das bevor die Kürzung überhaupt beschlossen ist. Nach dem Beschluss könnte also eine Stornierungsflut auf das Handwerk zurollen.

Die Unternehmen haben jedoch bereits die entsprechenden Materialien geordert und vorfinanziert. Auf genau diesen und weiteren Kosten könnten sie nun sitzen bleiben. Summen, die für manche Betriebe existenzbedrohend sein könnten. Die Branche fordert nun von der Politik, dass man wenigstens eine Übergangsregelung für bereits bestehende Aufträge einführt. Einige Politiker sprechen sich ebenfalls dafür aus. Hoffen wir das Beste! Eine flächendeckende Stornierung von Aufträgen würde nicht nur viele Handwerksbetriebe, sondern auch den wirtschaftlichen Aufschwung Deutschlands gefährden.

 

März 1st, 2012 | Kommentieren

Deutsches Handwerk: Gute Bilanz im dritten Quartal 2011

cc by flickr/ wiseguy71

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Bereits seit einigen Monaten kann sich das deutsche Handwerk über einen wahren Aufwind freuen. Natürlich haben viele im Hinblick auf die aktuelle Schuldenkrise Angst, dass diese positive Phase nicht von langer Dauer ist. Wenn man die Zahlen für das dritte Quartal 2011 ansieht, die das Statistische Bundesamt vor kurzem bekannt gab, dann muss man sich zumindest um dieses Jahr keine Sorgen machen.

Generell verzeichnete das deutsche Handwerk bis Ende September ein Umsatzplus von 5,7 Prozent. Zudem wurden 0,2 Prozent mehr Menschen dort beschäftigt als im Vorjahreszeitraum. Über 5,1 Millionen Menschen sind derzeit in Deutschland in einem handwerklichen Beruf angestellt.

In allen sieben Gewerbegruppe konnte man im dritten Quartal steigende Umsätze beobachten, wobei die Handwerke für den gewerblichen Bedarf wie Metallbauer oder Feinmechaniker mit einem Plus von 10,9 Prozent die eindeutigen Gewinner waren. Hier konnten 2,2 Prozent mehr Personen beschäftigt werden.

Gut sieht auch die Bilanz im Kraftfahrzeuggewerbe, im Ausbaugewerbe und auf dem Bau aus. Nicht so ganz rosig ist die Lage jedoch weiterhin bei den Handwerken für den privaten Bedarf wie Friseure oder Schneider. Hier gab es einen Rückgang bei den Beschäftigten von 3,5 Prozent. Mit sinkenden Zahlen haben zudem das Gesundheitswesen, Bäcker und Fleischer zu kämpfen.

Dezember 26th, 2011 | Kommentieren

Webseiten von Handwerkbetrieben genau gestalten

cc by flickr/ hmboo

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Heutzutage braucht jedes Unternehmen eine Präsenz im Web. Daran kommen auch die Handwerkbetriebe nicht vorbei. Jedoch legen immer noch viele zu wenig Sorgfalt in die Erstellung der Website, was schnell auch zu einem gegenteiligen Effekt führen und Kunden sogar abschrecken kann.

Daher sollte man sich bei der Erstellung der eigenen Website in den Kunden hineinversetzen und die Seite so vertrauensvoll wie möglich gestalten. Hilfe von einem Fachmann kann in diesem Bereich nie schaden.

Elemente, die Vertrauen schaffen, sind beispielsweise Fotos vom Team und kurze Informationen zu den Mitarbeitern. Auch der Meister sollte sich kurz vorstellen. Die wichtigsten Informationen werden dabei am besten schon auf der Startseite platziert.

Dazu gehört auch ein erster Überblick über den Tätigkeitsbereich. An anderer Stellen können auch Referenzen und Erfahrungen nicht schaden. Genauer ins Detail gehen macht man dann unter den Menüpunkten. Dabei sind Garantien und ein guter Service ebenso wichtig. Natürlich sollte man bei allen Bildern am besten eigene verwenden und keine Rechte anderer verletzen.

Mai 26th, 2011 | 3 Kommentare

Handwerkeraufträge im Internet

Bereits im Mittelalter gab es viele Berufe mit handwerklichem Schwerpunkt wie Kunsthandwerk oder Glasherstellung. Maurer und Steinmetze erfüllten Aufträge im Bauhandwerk. Die Handwerker-berufe Schmied und Müller waren weit verbreitet und sind sogar in Märchen verewigt worden.

Die heutige Gewerbefreiheit gab es nicht schon immer. Erst seit 1869 durfte jeder Bürger einen Handwerksbetrieb gründen und Produkte auf Bestellung herstellen oder eine gewünschte Dienstleistung gegen Entgelt erbringen.

Trotz der aktuellen Finanzkrise sind viele Handwerksbetriebe wieder voll ausgelastet. Seit man Handwerkeraufträge im privaten Bereich von der Steuer absetzen kann überlegen sich viele ob sie nicht lieber einen Auftrag vergeben statt ihn selbst auszuführen. Aber auch im gewerblichen Bereich boomen die Handwerkeraufträge. Viele Handwerksbetriebe haben Verträge mit Hausbaufirmen. Sie reisen dann zum jeweiligen Auftragsort und erbringen dort ihre Leistungen. Oftmals erleben sie dann auch das Richtfest und sind das eine oder andere Mal dem Hausherrn beim Einschlagen des obligatorischen Nagels behilflich.

Ein nicht unwichtiger Punkt bei Handwerkeraufträgen ist die Ausgestaltung des konkreten Vertrages. Er kann sich nach Einheitspreis, Pauschalpreis und Stundenlohn richten. Gesetze sind zu beachten und der Umgang mit Reklamationen einzuplanen und zu kalkulieren. Die Kommunikation zwischen Kunde und Handwerker ist dabei mit der wesentlichste Punkt und ausschlaggebend für die Kundenzufriedenheit und damit weitere Aufträge.

Kleine Handwerker müssen oftmals erst nach Aufträgen suchen. Ein Werbeschild am Auto, kleine Anzeigen in der Zeitung oder im Internet bei MyHammer schauen sind gute Möglichkeiten. Gerade bei MyHammer werden Handwerkeraufträge in Mengen erfragt. Jede Person kann dort Angebote anfordern, vergleichen und bewerten.

Gerade in der Vorweihnachtszeit bieten sich Handwerkern viele Gelegenheiten. Auf jedem Weihnachtsmarkt können sie ihre Produkte anbieten die besonders gern gekauft werden als Geschenk oder für den Eigenbedarf. Weihnachtskrippen und Gemälde mit christlichen Motiven haben Hochkonjunktur. Musikinstrumente, Puppen, Teddybären, Marionetten, Kerzen, keramische Erzeugnisse und vieles mehr sind beliebte Verkaufsobjekte. Häufig bieten auch Kunsthandwerker auf den Märkten ihre Dienste an und malen Porträts – beliebt bei alt und jung.

Zuletzt interessant zu wissen – Handwerker-löhne sind etwa 20% niedriger als die Löhne die in der Industrie gezahlt werden und der Frauenanteil ist etwa ein Drittel geringer als in der gesamten Wirtschaft.

Dezember 14th, 2010 | Kommentieren

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