Deutsches Handwerk: Gute Bilanz im dritten Quartal 2011

cc by flickr/ wiseguy71

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Bereits seit einigen Monaten kann sich das deutsche Handwerk über einen wahren Aufwind freuen. Natürlich haben viele im Hinblick auf die aktuelle Schuldenkrise Angst, dass diese positive Phase nicht von langer Dauer ist. Wenn man die Zahlen für das dritte Quartal 2011 ansieht, die das Statistische Bundesamt vor kurzem bekannt gab, dann muss man sich zumindest um dieses Jahr keine Sorgen machen.

Generell verzeichnete das deutsche Handwerk bis Ende September ein Umsatzplus von 5,7 Prozent. Zudem wurden 0,2 Prozent mehr Menschen dort beschäftigt als im Vorjahreszeitraum. Über 5,1 Millionen Menschen sind derzeit in Deutschland in einem handwerklichen Beruf angestellt.

In allen sieben Gewerbegruppe konnte man im dritten Quartal steigende Umsätze beobachten, wobei die Handwerke für den gewerblichen Bedarf wie Metallbauer oder Feinmechaniker mit einem Plus von 10,9 Prozent die eindeutigen Gewinner waren. Hier konnten 2,2 Prozent mehr Personen beschäftigt werden.

Gut sieht auch die Bilanz im Kraftfahrzeuggewerbe, im Ausbaugewerbe und auf dem Bau aus. Nicht so ganz rosig ist die Lage jedoch weiterhin bei den Handwerken für den privaten Bedarf wie Friseure oder Schneider. Hier gab es einen Rückgang bei den Beschäftigten von 3,5 Prozent. Mit sinkenden Zahlen haben zudem das Gesundheitswesen, Bäcker und Fleischer zu kämpfen.

Dezember 26th, 2011 | 1 Kommentar

Webseiten von Handwerkbetrieben genau gestalten

cc by flickr/ hmboo

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Heutzutage braucht jedes Unternehmen eine Präsenz im Web. Daran kommen auch die Handwerkbetriebe nicht vorbei. Jedoch legen immer noch viele zu wenig Sorgfalt in die Erstellung der Website, was schnell auch zu einem gegenteiligen Effekt führen und Kunden sogar abschrecken kann.

Daher sollte man sich bei der Erstellung der eigenen Website in den Kunden hineinversetzen und die Seite so vertrauensvoll wie möglich gestalten. Hilfe von einem Fachmann kann in diesem Bereich nie schaden.

Elemente, die Vertrauen schaffen, sind beispielsweise Fotos vom Team und kurze Informationen zu den Mitarbeitern. Auch der Meister sollte sich kurz vorstellen. Die wichtigsten Informationen werden dabei am besten schon auf der Startseite platziert.

Dazu gehört auch ein erster Überblick über den Tätigkeitsbereich. An anderer Stellen können auch Referenzen und Erfahrungen nicht schaden. Genauer ins Detail gehen macht man dann unter den Menüpunkten. Dabei sind Garantien und ein guter Service ebenso wichtig. Natürlich sollte man bei allen Bildern am besten eigene verwenden und keine Rechte anderer verletzen.

Mai 26th, 2011 | Kommentieren

Handwerkeraufträge im Internet

Bereits im Mittelalter gab es viele Berufe mit handwerklichem Schwerpunkt wie Kunsthandwerk oder Glasherstellung. Maurer und Steinmetze erfüllten Aufträge im Bauhandwerk. Die Handwerker-berufe Schmied und Müller waren weit verbreitet und sind sogar in Märchen verewigt worden.

Die heutige Gewerbefreiheit gab es nicht schon immer. Erst seit 1869 durfte jeder Bürger einen Handwerksbetrieb gründen und Produkte auf Bestellung herstellen oder eine gewünschte Dienstleistung gegen Entgelt erbringen.

Trotz der aktuellen Finanzkrise sind viele Handwerksbetriebe wieder voll ausgelastet. Seit man Handwerkeraufträge im privaten Bereich von der Steuer absetzen kann überlegen sich viele ob sie nicht lieber einen Auftrag vergeben statt ihn selbst auszuführen. Aber auch im gewerblichen Bereich boomen die Handwerkeraufträge. Viele Handwerksbetriebe haben Verträge mit Hausbaufirmen. Sie reisen dann zum jeweiligen Auftragsort und erbringen dort ihre Leistungen. Oftmals erleben sie dann auch das Richtfest und sind das eine oder andere Mal dem Hausherrn beim Einschlagen des obligatorischen Nagels behilflich.

Ein nicht unwichtiger Punkt bei Handwerkeraufträgen ist die Ausgestaltung des konkreten Vertrages. Er kann sich nach Einheitspreis, Pauschalpreis und Stundenlohn richten. Gesetze sind zu beachten und der Umgang mit Reklamationen einzuplanen und zu kalkulieren. Die Kommunikation zwischen Kunde und Handwerker ist dabei mit der wesentlichste Punkt und ausschlaggebend für die Kundenzufriedenheit und damit weitere Aufträge.

Kleine Handwerker müssen oftmals erst nach Aufträgen suchen. Ein Werbeschild am Auto, kleine Anzeigen in der Zeitung oder im Internet bei MyHammer schauen sind gute Möglichkeiten. Gerade bei MyHammer werden Handwerkeraufträge in Mengen erfragt. Jede Person kann dort Angebote anfordern, vergleichen und bewerten.

Gerade in der Vorweihnachtszeit bieten sich Handwerkern viele Gelegenheiten. Auf jedem Weihnachtsmarkt können sie ihre Produkte anbieten die besonders gern gekauft werden als Geschenk oder für den Eigenbedarf. Weihnachtskrippen und Gemälde mit christlichen Motiven haben Hochkonjunktur. Musikinstrumente, Puppen, Teddybären, Marionetten, Kerzen, keramische Erzeugnisse und vieles mehr sind beliebte Verkaufsobjekte. Häufig bieten auch Kunsthandwerker auf den Märkten ihre Dienste an und malen Porträts – beliebt bei alt und jung.

Zuletzt interessant zu wissen – Handwerker-löhne sind etwa 20% niedriger als die Löhne die in der Industrie gezahlt werden und der Frauenanteil ist etwa ein Drittel geringer als in der gesamten Wirtschaft.

Dezember 14th, 2010 | Kommentieren

My-Hammer-Studie. Kunden setzen auf Qualität!

Über das Handwerks-Portal My-Hammer wird ja seit langem branchenintern heftig diskutiert. Während die einen begeistert von dem Portal sind, werfen ihm die anderen Preisdumping und „Auftragsklau“ vor. Eine neue Studie des Fraunhofer-Instituts soll die Kritiker nun besänftigen. Es muss allerdings auch erwähnt werden, dass die Studie von My-Hammer in Auftrag gegeben wurde…

Gefragt wurden dafür My-Hammer-Kunden, die Aufträge in den Kategorien „Zimmer, Holz, Tischler“ und „Fliesenleder, Platten, Mosaik“ online gestellt hatten. Jeweils zweimal wurden sie dazu befragt: einmal nach der Veröffentlichung des Auftrags und ein zweites Mal nach der Auftragsvergabe. Die meisten gaben hier in Sachen Preis an, dass die Zahlungsbereitschaft während der laufenden Ausschreibung steigen würde.

Doch wie sieht es in Sachen Qualität aus? Jeweils 67% der Kunden gaben an, dass sie sich im Vorfeld intensiv mit den Qualitätsmerkmalen der jeweiligen handwerkliche Arbeit beschäftigt hätten und darauf auch viel Wert legten. Rund 70% war bei der Wahl des Handwerkers die Bewertung von anderen auf dem Portal wichtig und fast 90% wüssten, dass die Wahl des falschen Anbieters ein Risiko bedeute.

Ach ja, rund die Hälfte der Befragten waren Neukunden von My-Hammer und hatten noch nie vorher dort einen Auftrag eingestellt.

April 1st, 2010 | 1 Kommentar

Auch das Handwerk profitiert von Social Networks

twitter by flickr, Spencer E HoltawayImmer mehr Handwerksbetriebe entdecken die sogenannten Social Networks für sich um Kontakte zu pflegen und Kunden zu akquirieren. Kein Wunder, denn mit nur ein paar Minuten Aufwand ma Tag, kann man hier in Sachen Werbung viel erreichen.

Besonders Twitter kann man auch schnell mal mit dem Handy von unterwegs aus pflegen. Mit nur maximal 140 Zeichen kann man schnell Hunderte von Kunden und Partner über Neuigkeiten und aktuelle Angebote des Betriebs informieren.

Ähnlich sieht es bei Facebook, Xing oder Youtube aus. Vor allem auf den ersten beiden Plattformen sollte heutzutage jeder Handwerksbetrieb vertreten sein und die Seiten auch regelmäßig pflegen. Auch einen Blog kann man schnell mit Hilfe von Twitter pflegen.

März 25th, 2010 | Kommentieren

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