Holzfenster – So flexibel ist der Baustoff

Holzfenster | Foto: Sorpetaler

Holzfenster | Foto: Sorpetaler

Wer einen Neubau plant, renovieren möchte oder sein vorhandenes Haus durch weitere Fenster verschönern möchte, muss sich zunächst mit der Wahl der Materialien auseinandersetzen. Dafür vergleicht man am besten die zwei gängigen Arten von Fenstern. Einerseits werden Kunststofffenster verbaut und andererseits gibt es die Holzfenster. Kunststofffenster sind im niedrigen Preissegment vertreten, schädigen dafür aber auch deutlich mehr die Umwelt. Für Holzfenster müssen keine chemischen Stoffe verwendet werden, um den Baustoff wetterfest zu machen. Dafür sind sie auch etwas kostspieliger. Sämtliche Rückstände, die bei der Herstellung anfallen sind, wie der Baustoff selbst, recycelbar. Ein Nachteil von Holzfenstern ist, dass sie relativ pflegeintensiv sind und mehrfach gestrichen werden sollten, da die Oberfläche der Fenster im Durchschnitt je nach Wetterlage 5 Jahre hält. Dafür sind Holzfenster wiederum sehr langlebig und müssen selten ausgetauscht werden. Außerdem ist der Verzug minimal, denn Holz passt sich den wechselnden Temperaturen sehr gut an. Langfristig wird man seine Kreativität besser an Holzfenstern verwirklichen können, denn neue Farbe oder Griffe lassen sich problemlos auftragen, während Kunststofffenster aufwändig neu lackiert werden müssen.

Isolierungen und Gestaltung
Langfristig kann mit einem Holzfenster richtig gespart werden. Der natürliche Baustoff eignet sich hervorragend, um Energiekosten zu reduzieren und zur guten Isolierung des Hauses beizutragen. Ein Holzfenster vermindert außerdem den Treibhauseffekt, denn die dafür angepflanzten Bäume binden Kohlendioxid. Holz hat einen weiteren Vorteil gegenüber Kunststoff. Es dauert wesentlich länger bis es im Brandfall verbrennt. Dieser Fakt macht ein Holzfenster gerade für Familien interessant. Auch in der Gestaltung eines Holzfenstern kann man sich frei entfalten. Ob Erkerfenster, Dachluke, Bullauge, oder Maßanfertigung, aus Holz lässt sich nahezu jede Art von Fenster herstellen. Wer das Holz nicht streichen möchte, aber dennoch eine besondere Farbe haben möchte, kann auf Teakholz, Mahagoni, Kirsche und viele andere Sorten zurückgreifen. Sie bieten eine gleichmäßige natürliche Färbung und haben wenig Astlöcher, welche die Qualität des Holzes beeinträchtigen können. Holz kann im Gegensatz zu Kunststoff außerdem das Wohlbefinden steigern, da es Behaglichkeit und Geborgenheit vermittelt. Wie alle lebendigen Werkstoffe gehört auch Holz zu den ältesten Materialien der Welt, in denen der Mensch bereits vor tausenden Jahren lebte.

Februar 7th, 2016 | Kommentieren

Die Qual der Wahl: Kunststoff- oder Holzfenster?

cc by flickr/ Scarygami

Viele Hausbesitzer gehen mit dem Umwelttrend und statten ihr Eigenheim mit dem Wichtigsten aus, das es braucht, um besonders nachhaltig zu wohnen und umweltbewusst Energie zu sparen. Allein für die Installation von Solarmodulen auf dem Dach haben sich kürzlich viele Hausbesitzer entschieden, da so langfristig eine ganze Menge an Energiekosten gespart werden und umweltfreundlich gewirtschaftet werden kann.
Als ökologische Maßnahme wird außerdem besonders bei älteren Häusern empfohlen, die Fenster auszutauschen. Alte Fenster haben meist eine sehr schlechte Isolierung und es geht sehr viel Wärme verloren. Wer sein Haus mit neuen Fenstern ausstattet, tut also nicht nur etwas für Umwelt, auch der Geldbeutel wird langfristig geschont. Hat man sich erst einmal für eine Erneuerung entschieden, steht man vor der Qual der Wahl: Besser Holz- oder Kunststofffenster einbauen? Beide Varianten besitzen ihre Vor- und Nachteile und die Entscheidung sollte gut überdacht werden.

Pro und Contra

In Sachen Umweltverträglichkeit liegen Holzfenster natürlich tendenziell weiter vorn im Rennen. Holz ist ein natürlicher Rohstoff und deshalb ökologischer. Allerdings kann das PVC, woraus Kunststofffenster hergestellt sind, recycelt und wiederverwendet werden. Deshalb sind auch sie Teil eines sinnvollen und ökologisch unbedenklichen Wiederverwertungskreislaufs. Beide Fenstervarianten zeichnen sich durch eine sehr gute Wärmedämmung aus. Holz bringt dieses Merkmal schon von Natur aus mit, PVC besitzt ebenfalls die nötigen thermoplastischen Eigenschaften. Worin sich beide Fenster jedoch wiederum unterscheiden ist der Pflegeaufwand. Holzfenster müssen alle paar Jahre wetterfest gemacht und mit speziellen Pflegemitteln bearbeitet werden. Kunststofffenster zeichnet eine sehr lange Haltbarkeit und Wetterresistenz aus, sie benötigen keine Schutzlackierung und sind sehr pflegeleicht.

Kunststofffenster in Holzoptik

Keine Frage – in Sachen Optik haben die Holzfenster die Nase ganz klar vorn. Wer sich jedoch trotzdem von den Kunststofffenstern hat überzeugen lassen, dem soll seine Entscheidung an dieser Stelle nicht zunichte gemacht werden. Es besteht die Möglichkeit, auch Fenster mit Kunststoffrahmen optisch beliebig in ein Haus einzugliedern. Spezielle Fensterfolien ermöglichen genau das, egal ob Holz- oder Aluoptik, die Dekorfolien gibt es in sämtlichen Ausführungen, so dass auch bei der Verwendung von Kunststofffenstern kaum ein Wunsch offen bleibt.

Februar 27th, 2012 | Kommentieren

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