Was Sie bei dem Bau eines Eigenheims berücksichtigen sollten

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Wenn Sie den Bau von einem Eigenheim planen sollten, dann gibt es eine Vielzahl von Details zu berücksichtigen. Nicht nur die anfallenden Kosten stehen im Fokus, sondern in den letzten Schritten ist es auch notwendig sich Gedanken über die Raumaufteilung zu machen. Viele begehen hier den Fehler und gehen nur nach dem eigenen Geschmack, doch Sie müssen immer auch an Ihre eigene Gesundheit und Ihr Wohlbefinden denken. So muss auch das Schlafzimmer richtig liegen, damit Sie einen ruhigen Schlaf finden und in diesem Raum entspannen können.

Die meisten Architekten beraten Ihre Kunden und sind auch offen für Ihre Fragen. Im Schlafzimmer halten Sie sich einen Großteil der freien Zeit auf und gerade in der Nacht müssen Sie zur Ruhe kommen um wieder gestärkt in den Tag starten zu können. So sollten Sie zum Beispiel vermeiden, dass das Zimmer direkt an der Straße liegt und auch die Sonnenseite vom Haus eignet sich nur dann, wenn Sie beim Schlaf nicht so Lichtempfindlich sind. Ein heller Raum ist am Tag zwar schön, aber in der Nacht möchten die meisten Personen es dunkel haben und auch dem Körper werden so die entsprechenden Signale gesendet.

Neben der Lage muss auch das Bett und die entsprechende Matratze passen, für welche Sie sich entscheiden. Eine gute Schlafunterlage aus dem Fach- oder einem günstigen Versandhandel sorgt nicht nur für Entspannung, sondern zudem verhindern Sie so auch Probleme mit dem Rücken, welche oft durch eine falsche Schlaflage hervorgerufen werden. Bei offenen Fragen sollten Sie sich die Zeit für einen Besuch im Fachhandel nehmen und so auch die Chance nutzen die neuen Betten auch einmal zu testen.

Juni 29th, 2012 | Kommentieren

Die Planungsphase beim Hausbau

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Wenn Sie sich entschlossen haben ein Haus zu bauen, sollten Sie der Planungsphase allergrößte Aufmerksamkeit schenken. Denn bevor der eigentliche Bau des Hauses starten kann sind viele baurechtliche Formalitäten zu erledigen, wie z.B. der Bauantrag, die Baugenehmigung und der Bebauungsplan. Wichtig ist auch ein Blick in das jeweilige Grundbuch zu werfen, denn dort erfahren Sie wie z.B. die Eigentumsverhältnisse geregelt sind oder ob das Grundstück irgendwelchen Belastungen ausgesetzt ist. Wenn Sie sich über den Bebauungsplan informieren wollen, müssen Sie sich an das Bauamt wenden, dort erhalten Sie auch wichtige Verbote und Gebote zum Thema Hausbau. Um bauen zu können, muss vorher ein entsprechender Bauantrag gestellt und auch genehmigt werden, danach sollten Sie unbedingt an die Bauversicherungen denken, damit bei einem Schaden oder einem Unfall kein finanzielles Desaster entsteht.

Vor der Bauphase sollte das Grundstück genau inspiziert werden, dabei sollten Sie auf folgende Merkmale achten:
– Zuschnitt und Größe
– Erschließungsabgabe
– Rechtliche Kriterien (z.B. Erbbau)
– Siedlungsstruktur
– Bodeneigenschaften (evtl. ein Bodengutachten erstellen lassen)
– Erschließungsgrad (Strom, Wasser, Telefon)

Beim Bau hängt die Hausgröße zum einen vom finanziellen Rahmen ab, aber auch vom jeweiligen Grundstück, woran ermittelt werden muss, die groß das Haus maximal ausfallen darf.
Bevor es zur eigentlichen Bauphase kommt, müssen Sie auch genau klären, was für ein Haustyp Sie haben wollen und welche Materialien dabei verwendet werden sollen. So besteht z.B. die Möglichkeit eines Massivbaues, wo vorwiegend Beton und Steine zum Einsatz kommen, oder auch eine Fertigbauweise, wo vorgefertigte Bauteile verbaut werden. Um später beim Hausbau kosten zu sparen, kann auch eine Eigenleistung vereinbart werden, so dass Sie als Bauherr selbst Hand anlegen, dabei lässt sich z.B. eine Baumaschine auch gebraucht sehr gut verwenden.
Ein wichtiger Aspekt ist auch die Auswahl der Bauteile, da diese zum Beispiel über die Qualität des Wohnklimas entscheiden. Dabei sollte eine genaue Absprache mit dem Architekten bzw. dem Bauleiter erfolgen.

Mai 23rd, 2012 | Kommentieren

Der Hausbau: Kein Buch mit 7 Siegeln

Hausbau - Steve Hillebrand/PublicDomainImage

Irgendwann im Leben trifft man die Entscheidung, ein eigenes Haus besitzen zu wollen. Man malt sich alles ganz genau in seiner Phantasie aus. Alle Einzelheiten. Bis ins kleinste Detail. Man sieht das Haus, die Fenster, fühlt, wie es ist, die Haustüre zu öffnen und im Eingangsbereich zu stehen. Riecht den Duft der vielen Pflanzen im Garten. Und stellt plötzlich fest, dass sich das Projekt Hausbau und die Bauplanung wie ein riesiger Berg vor dem inneren Auge auftürmt. Doch mit der richtigen Planung lässt sich dieser Berg schnell wieder abtragen und in eine leicht begehbare Ebene verwandeln.

Besitzt man bereits ein passendes Grundstück, entfällt die umständliche und oft langwierige Suche und man kann mit dem vorhandenen Grund und Boden kalkulieren. Das zuständige Amt stellt anschließend fest, ob es sich auch tatsächlich um Baugrund handelt. Wichtig ist bei der Bauplanung die Entscheidung, auf welchen Abschnitt das Haus gesetzt werden soll und wie es sich in das Umfeld bzw. die Nachbarschaft einpasst. Manchmal gibt es, je nach Gegend, bestimmte Regeln, die die äußere Gestaltung eines Hauses, z.B. Form, Farbe oder Klinker, vorschreiben.
Sobald auch diese Fragen geklärt sind, folgt das Gespräch mit dem Architekten, damit das Traumhaus endlich Form annimmt. Es ist immer ratsam, einen Spezialisten zu beauftragen. Sicherlich können schon gewisse zeichnerische Vorarbeiten geleistet werden, doch um z.B. den Bauantrag zu stellen, ist es von Vorteil, einen Architekten zur Hand zu haben.

Bauherren, die kostenbewusst bauen möchten und handwerklich versiert sind, erledigen viele Arbeiten in Eigenregie. Falls sie ihr Bauprojekt nämlich über eine Bank finanzieren, können sie so etwas entspannter über ihr Budget verfügen, denn je weitsichtiger ein Hausbau geplant wird, desto besser wird auch das Ergebnis sein. Und dann steht der Verwirklichung des Traumhauses, vielleicht mit einem schönen Garten und einem kleinen Teich, nichts mehr im Wege.

Mai 6th, 2012 | Kommentieren

Warum für ein Effizienzhaus entscheiden?

Moderne Energiestandards im Hausbau sind die Antwort auf stets steigende Energiepreise sowie die zunehmende Umweltbelastung durch die Gewinnung von Energie aus fossilen Energieträgern. Dies begünstigt in hohem Maße den Ausstoß von Kohlenstoffdioxid, der wiederum schädlich für Natur und Mensch ist.

Unter Energiestandards lassen sich verschiedene Häuser zusammenfassen, die allesamt unterschiedliche Höchstwerte bezüglich ihres speziellen Energieverbrauchs nicht überschreiten dürfen. Bekannte Beispiele sind hierbei das Energiesparhaus, das Passivhaus und Effizienzhäuser. Letztere lassen sich des Weiteren in verschiedene Energieklassen einteilen, die sich stets am Energiebedarf von Referenzhäusern messen. Moderne Effizienzhäuser sind die inoffiziellen Nachfolger der beliebten KfW-40- und KfW-60-Häuser. Sie orientieren sich stark an der Energieeinsparverordnung, die seit Oktober 2009 Gültigkeit besitzt.

Allen Energiestandards ist gemein, dass sie sich durch verschiedene bauliche Veränderungen von Standardhäusern unterscheiden. Hier ist beispielsweise an eine optimale Wärmedämmung des Daches und der Außenwände des entsprechenden Hauses zu denken. Eine effiziente Wärmedämmung verhindert ein Austreten von Wärme aus dem Inneren der Immobilie. Dies bringt es mit sich, dass der Energiebedarf des gesamten Hauses niedriger ausfällt als bei vergleichbaren Standardhäusern.
Dies bringt es für den Hausbauer mit sich, dass dieser bereits vor dem ersten Spatenstich die zu erwartenden laufenden Kosten des Hauses, die unter anderem durch die Energieversorgung entstehen, in die eigene Finanzplanung einkalkulieren kann. Eine solche Kostentransparenz ist bei Standardhäusern hingegen untypisch.

Fazit: Mit einem Effizienzhaus lässt sich Monat für Monat Geld durch einen niedrigen Energieverbrauch einsparen. Auch die Umwelt kommt bei einem Effizienzhaus nicht zu kurz. Der geringe Energieverbrauch entlastet die Umwelt und hilft dabei, den weltweiten CO2 Ausstoß zu minimieren.

Oktober 13th, 2009 | Kommentieren

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