Beruf: Gestalter im Handwerk

Wer neben seinem aktuellen Beruf mehr Kreativität erlernen möchte oder sich in seinem handwerklichen Beruf auf mehr Gestaltung konzentrieren möchte, sollte sich einmal über eine Weiterbildung zum „Gestalter/in im Handwerk“ informieren.

In unterschiedlichen Handwerken sind dieser Personen für die kreative Ausgestaltung der Erzeugnisse verantwortlich. Hierbei kommt es vor allem auf die Konzept und die Formgebung an, so dass ein Gestalter im Handwerk über „schöpferische Fähigkeiten“ verfügen muss.

Diese Berufsgruppe kommen in allen möglichen Handwerksberufen vor: von Raumausstattern oder Friseuren über Glaser oder Tischler bis hin zum Schneider.

Die Weiterbildung dauert ein bis zwei Jahre, je nachdem ob man sie in Vollzeit oder Teilzeit macht. In NRW kann man sich danach noch zum Projektgestalter weiterbilden lassen.

Eine gute Möglichkeit um im Job kreativ zu werden… Natürlich sollte man sich vorher über die Zukunftsaussichten in der jeweiligen Branche informieren!

Mai 25th, 2015 | Kommentieren

Praktiker: Umzug nach Hamburg

cc by wikimedia/ A.Savin

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Bereits häufiger haben wir an dieser Stelle über die Sanierungsbemühungen der angeschlagenen Baumarkt-Kette Praktiker berichtet. Schon damals war ein möglicher Umzug der Firmenzentrale nach Hamburg im Gespräch. Dies nimmt nun konkrete Züge an.

Praktiker zieht also vom Saarland an die Alster und bereitet damit den Weg für eine Zusammenlegung mit dem Tochterunternehmen Max Baar, das seinen Sitz bereits in Hamburg hat. Die Sanierung sieht leider auch einen Stellenabbau vor.

1.400 von 10.800 Arbeitsplätzen sind gefährdet. Für diese sei bereits ein entsprechender Plan erstellt worden. Durch den Umzug der Kette gehen alleine im Saarland 520 Jobs verloren. Bis Ende September soll das Unterfangen beendet sein.

Februar 9th, 2012 | Kommentieren

Handwerk: Fachkräfte dringend gesucht!

cc by flickr/ jk.fotografie

cc by flickr/ jk.fotografie

Handwerkliche Betriebe suchen derzeit dringend nach Mitarbeitern. Vor kurzem haben wir an dieser Stelle von einem Mangel an Lehrlingen berichtet. Dies gilt offenbar im Handwerk generell für Fachkräfte. Dies geht aus einer Studie des Zentralverbands des Deutschen Handwerks hervor.

Demnach plant gut ein Viertel der 14.000 befragten Betriebe in den kommenden Monaten Fachkräfte einstellen zu wollen. Durchschnittlich haben die Unternehmen zwei freie Stellen im Angebot. Besonders ist der Fachkräftemangel in der Baubranche. Hier will ein Drittel der Betriebe einstellen. Ebenso zwei Drittel der Unternehmen gab an, dass sich auf ihre Stellenausschreibung kein Bewerber gemeldet habe.

In einigen Handwerkszweigen ist laut der Studie die Zahl der offenen Stellen größer als die der Arbeitslosen, was vor allem bei Kälteanlagenbauern, Elektromaschinenbauern und Elektrotechnikern auffällig sei. Der aktuelle Personalbedarf sei größer als in früheren Phasen des Aufschwungs. Der Zentralverband des Deutschen Handwerks fordert nun, dass Politik, Gewerkschaften und Wirtschaft schnell über Lösungen nachdenken.

Juli 7th, 2011 | Kommentieren

ELENA wird ausgeweitet – Kritik wächst

Heute am 1. Juli erreicht der Elektronische Entgeltnachweis, kurz ELENA, eine neue Stufe, denn ab heute sind Arbeitgeber dazu verpflichtet neben den digitalen Einkommensnachweisen auch ziemlich sensible Daten für jeden Mitarbeiter zu melden.

U.a. müssen sensible Daten zur Kündigung eingetragen werden: Wann endete das Arbeitsverhältnis? Wie? Wer hat gekündigt? Wie wurde die Kündigung zugestellt? Basiert die Entlassung auf vertragswidrigem Verhalten? Wenn ja, was war der Grund? Gab es vorher Abmahnungen?

Auf all diese Daten können dann zukünftige Arbeitgeber und auch Ämter zugreifen. Offiziell heißt es, es solle dem Bürokratieabbau dienen. Doch Datenschützer sind hier skeptisch, da hier massiv in die Persönlichkeitsrechte der Arbeitnehmer eingegriffen wird. Ab 2012 dienen diese Daten übrigens auch zur Berechnung des Arbeitslosengelds, d.h. wer Probleme im Job hatte, kann auch mit weniger Leistungen rechnen. Etliche Betriebe, darunter auch viele aus Handwerk und Dienstleistung sprechen sich erneut gegen ELENA aus.

Juli 1st, 2010 | Kommentieren

Imagekampagne des deutschen Handwerks geht weiter

Fast jeder wird den Spot in letzter Zeit im Kino oder im Fernsehen gesehen haben. Das deutsche Handwerk macht in einer großen Imagekampagne von sich Reden und lenkt den Fokus auf „die Wirtschaftsmacht von nebenan“.

Nun wird die Kampagne ausgeweitet, mit einer neuen Spot-Version, großen Plakaten und Anzeigen. Dabei stellen sie den Zuschauern mit einem Augenzwinkern die Frage: Was wäre das Leben ohne Handwerk?

Ganz klar, in allen Bereichen des Lebens sind wir damit umgeben und jeder von uns brauchte auch schon einmal den Handwerker in der Not… Mit mehr als 4,8 Millionen Beschäftigten ind 151 Ausbildungsberufen und einem Jahresumsatz in dreistelliger Milliardenhöhe macht das Handwerk einen Großteil der deutschen Wirtschaft aus. Eine Tatsache, derer man sich leider immer weniger bewusst macht.

Der Spot, der das ändern soll, ist wirklich gut gelungen und wurde auch bereits international mit Werbepreisen ausgezeichnet:

Mai 27th, 2010 | Kommentieren

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