Praktiker: Umzug nach Hamburg

cc by wikimedia/ A.Savin

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Bereits häufiger haben wir an dieser Stelle über die Sanierungsbemühungen der angeschlagenen Baumarkt-Kette Praktiker berichtet. Schon damals war ein möglicher Umzug der Firmenzentrale nach Hamburg im Gespräch. Dies nimmt nun konkrete Züge an.

Praktiker zieht also vom Saarland an die Alster und bereitet damit den Weg für eine Zusammenlegung mit dem Tochterunternehmen Max Baar, das seinen Sitz bereits in Hamburg hat. Die Sanierung sieht leider auch einen Stellenabbau vor.

1.400 von 10.800 Arbeitsplätzen sind gefährdet. Für diese sei bereits ein entsprechender Plan erstellt worden. Durch den Umzug der Kette gehen alleine im Saarland 520 Jobs verloren. Bis Ende September soll das Unterfangen beendet sein.

Februar 9th, 2012 | Kommentieren

Praktiker beschließt Sanierungskonzept – Einige Märkte sollen schließen

cc by flickr/ ToShU

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Wir haben uns hier schon häufiger mit der angeschlagenen Baumarktkette Praktiker beschäftigt. Das Unternehmen rutschte immer weiter in die roten Zahlen. Man habe zu lange auf aggressive Preissenkungen gesetzt und dabei die Bedürfnisse der Kunden aus den Augen verloren. Nun ist Praktiker offenbar bereit und willens sich zu sanieren. Ein entsprechendes Konzept wurde bereits beschlossen und die ersten Maßnahmen eingeleitet.

Der Vorstand wurde verkleinert und zudem ein Umzug der Firmenzentrale nach Hamburg beschlossen. Dort hat bereits das Tochterunternehmen Max Bahr seinen Sitz. Die beiden Zentralen sollen zusammengelegt werden. Wann dies der Fall sein wird, wurde noch nicht bekannt gegeben. Gleichzeitig möchte man auch die Konzepte der beiden Marken weiter ausbauen.

Im Zuge der Umstrukturierung werden auch einige Filialen von Praktiker geschlossen werden. Im kommenden Jahr sollen alleine in Deutschland rund 15 Prozent der Baumärkte, die langfristig Verluste einfahren, hinsichtlich einer möglichen Schließung überprüft werden. Bei Max Bahr sollen sich die Kunden auf ein noch größeres Dienstleistungsangebot freuen können und bei Praktiker auf günstige Eigenmarken und eine „einfache Kundenführung“.

Dezember 1st, 2011 | Kommentieren

Praktiker weiter auf Talfahrt

cc by wikimedia/ A.Savin

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Die angeschlagene Baumarkt-Kette Praktiker kommt einfach nicht auch nur ansatzweise aus den roten Zahlen heraus. Stattdessen hat sich im dritten Quartal 2011 der Umsatz noch einmal verschlechtert. Auch die Änderungen in diesem Jahr konnten offenbar nichts bringen.

Wie bereits berichtet, hat Praktiker erst in diesem Jahr den eigenen Onlineshop gelauncht. Zudem versuchte man sein Image zu ändern, beispielsweise durch Spots mit Boris Becker, und verstärkt auf Service zu setzen. Doch so schnell lässt sich ein über Jahre aufgebautes Bild bei den Kunden eben nicht ändern.

Praktiker hat sich in den letzten Jahren in erster Linie ein Ramsch-Image erarbeitet durch die permanente Aktion „20 Prozent auf alles“. Sie haben dadurch offenbar die Wünsche der Kunden verpasst, denn die wollen in Baumärkten wieder verstärkt Qualität und Service sehen und nicht mehr nur Billigware.

Solch einen Kurs wollte die Kette eigentlich nicht mehr fahren, doch vor kurzem musste eine erneute Rabattaktion gestartet werden um Ware, die man im Frühjahr nicht verkaufen konnte, loszubringen. Mal sehen, wie die Geschichte um Praktiker weitergeht. Die meisten Experten sehen nur im Tochterunternehmen Max Bahr einen kleinen Lichtblick.

Oktober 27th, 2011 | Kommentieren

Steht Praktiker vor dem Aus?

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Schon mehrfach haben wir an dieser Stelle darüber berichtet, dass die Baumarktkette Praktiker finanziell nicht gerade gut dasteht. Während alle anderen Baumärkte in Deutschland vom Aufschwung profitiert haben, rutscht Praktiker immer weiter in die roten Zahlen. Experten sprechen jetzt sogar in Interviews darüber, dass wohl eine Zerschlagung für die Kette die einzige Chance wäre.

Praktiker hat sich in den letzten Jahren ein gewisses Billig-Image unter den Kunden erarbeitet. Berühmt ist die Aktion „20 Prozent auf alles“, die es inzwischen nicht mehr gibt. So ist Praktiker den Kunden jedoch offenbar mehr als eine Art Ramsch-Baumarkt in Erinnerung geblieben. Praktiker hat eindeutig die aktuelle Trendwende verschlafen.

Setzten alle anderen Baumärkte schon in den vergangenen Jahren nach und nach vor allem auf Qualität und Service sowie einen Einstieg in den Online-Bereich, hat Praktiker dies erst viel zu spät eingeführt. Jetzt bekommt die Kette offenbar die Quittung. Die Zahlen sollen so schlecht stehen, dass so manch einer das Ende des Unternehmens schon besiegelt sieht. Nur die Tochter-Kette Max Bahr hat in den Augen von manchen noch Chancen, ebenso kleinere, regionale Praktiker-Filialen. Nun ja, sehen wir also was die Zukunft bringt…

August 25th, 2011 | Kommentieren

Übernahme von Praktiker?

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Seit einiger Zeit hat die Baumarktkette Praktiker ganz schön zu kämpfen. Bei den Einnahmen kann man nicht wirklich schwarze Zahlen schreiben und der Aktienkurs hält sich mehr schlecht als recht. Als Praktiker jüngst eine Gewinnwarnung herausgegeben hatte, begann die Gerüchteküche zu brodeln.

In den Medien konnte man lesen, dass Parktiker vielleicht schon bald vor einer Übernahme stehe. Alle Konzerne, die in diesem Zusammenhang genannt wurden, hatten solche Pläne jedoch dementiert. Beispielsweise hieß es der Agrarkonzern BayWa interessiere sich für Praktiker, was zurückgewiesen wurde.

Und auch die Unternehmensgruppe Tengelmann hat nach eigenen Angaben kein Interesse an der Baumarktkette. Sowohl in Deutschland als auch im Ausland gebe es zu viele Überlappungen. Zu Tengelmann gehört nämlich auch der Praktiker-Konkurrent Obi, der in Deutschland Marktführer ist und weltweit Platz fünf der Baumärkte belegt. Die Zukunft von Praktiker bleibt also weiterhin ungewiss.

Juli 14th, 2011 | Kommentieren

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