Lohnt sich Strohmgewinnung durch Solarpanels auf dem Dach?

cc by flickr / Nyaya Health

Das Thema der Energiewende wird immer wieder aufgeworfen, wenn von Seiten der Politik Maßnahmen im Bereich der erneuerbaren Energien besprochen werden. Allerdings muss an dieser Stelle erwähnt werden, dass der Einzelne nicht erst warten muss, bis man sich von offizieller Seite für die Umsetzung von Reformen entschieden hat. Auch man selbst kann einiges bewirken, wenn es darum geht, sich unabhängig von den großen Stromkonzernen mit der benötigten Energie zu versorgen. Wie dies möglich ist, klären die folgenden Zeilen.

Aus gleich zwei Gedanken heraus kann sich die Nutzung der Sonnenenergie für die Stromgewinnung vorteilhaft anbieten. Neben dem Gedanken, nicht weiter die CO2-Bilanz zu erhöhen, indem auf die Kohle- oder gar Atomkraftwerke der großen Energieversorger gesetzt wird, kann man auch aus Kostengründen eine autarke Stromversorgung für die eigenen vier Wände in Erwägung ziehen. Gerade in den letzten Jahren ist die Produktion von einem so genannten Solarpanel immer günstiger geworden, weshalb man es es heutzutage schon zu vergleichsweise vorteilhaften Konditionen in Anspruch nehmen kann, wovon man sich am besten ganz einfach selbst überzeugt. Auf dem heimischen Dach montiert kann eine solche Solareinheit nicht nur für die Stromgewinnung genutzt werden. Ebenso ist es möglich, durch die gesammelte Wärmeenergie das Wasser im heimischen Heizkreislauf zu erwärmen und somit auch deutlich an Warmwasserkosten sparen. Letzten Endes bleibt es einem selbst überlassen, wofür man den Panel der Solarenergie nutzt. Fest steht jedoch, dass sich eine solche Anschaffung nach einigen Jahren in jedem Fall rentiert, wobei auch staatliche Zuschüsse einen Kauf oder eine Investition in eben diese Technik besonders lukrativ erscheinen lässt. Dies ist natürlich vor allen Dingen bei der Gewinnung von Strom der Fall, wobei der überschüssig produzierte Strom sogar an die großen Energielieferanten verkauft werden kann.

März 26th, 2013 | Kommentieren

Ist die Solarenergie auf dem absteigenden Ast?

Kraft der Sonne sinnvoll nutzen - flickr/Jams_123

Die Zukunft der Solarenergie hierzulande ist derzeit unsicher wie lange nicht: Die Förderung für Photovoltaikanlagen soll zukünftig monatlich auf den Prüfstand gestellt werden, die Solarmodulindustrie klagt über rote Zahlen.

Weitblick sollte man von den Politikern, die in der Regierung das Sagen haben, erwarten. Doch derzeit scheint insbesondere der ängstliche Blick auf die Wahlprognosen das Handeln der Politiker zu lenken. Nach dem Verlängern der Laufzeiten und deren Rücknahme nach dem Atomunfall in Fukushima steht nun die Förderung von Photovoltaikanlagen auf dem Prüfstand.

Zwar hat die Förderung der Solarenergie dazu geführt, dass Investoren infolge der bei Solarmodulen erzielten Kostendegression gute Gewinne machen konnten, und das auch noch mit einer staatlichen Garantie auf zwanzig Jahre. Doch darf nicht vergessen werden, dass ohne diesen Anreiz wohl kaum so viel Solarenergie in Deutschland erzeugt würde. Verständlich ist auch, dass die Regierung versucht, die Förderung angesichts der Kosten anzupassen.

Doch ob nun mit den jetzt erneut geplanten Absenkungen über das ursprünglich angepeilte Ziel hinaus nicht doch mehr Schaden als Nutzen gestiftet wird? Dabei wird eines oft vergessen: Die Förderung wird letztlich vom Verbraucher über höhere Strompreise bezahlt. Wer beispielsweise im süddeutschen Raum zu Hause ist, profitierte wegen der des vergleichsweise hohen Wohlstandes und der Anzahl der Sonnenstunden mehr als Norddeutsche.

Zwar scheint es so, dass im Zuge einer gewissen Solareuphorie Kapazitäten aufgebaut wurden, die nicht marktgerecht liefern können. Andererseits ist auch nicht zu übersehen, dass bereits jetzt ein großer Anteil der Solarmodule nicht mehr aus deutscher Fertigung stammt. Insbesondere China hat sich als einer der großen Lieferanten etabliert. Wenn jetzt die Marktbedingungen für die Solarunternehmen in Deutschland noch weiter verschlechtert werden, ist es nicht verwunderlich, dass es hier weiter bergab geht und eine Schlüsselbranche für die Zukunft den heimischen Markt verliert.

Dabei hängen nicht nur die Arbeitsplätze bei den Herstellern der Solarmodule indirekt von der Förderung ab. Auch viele kleine Handwerker, die sich mit der Montage von Solaranlagen beschäftigen, klagen über den wegbrechenden Markt. Dabei ist es nicht so sehr die Absenkung der Förderung an sich, die die Investoren verschreckt. Inzwischen ist ein Preisniveau erreicht, bei dem die erzielbaren Renditen bei Weitem nicht mehr so erstklassig sind wie noch vor Monaten. Da bringt auch der Mitnahmeeffekt durch die Aussicht auf noch geringere Renditen keinen Investitionsschub mehr zustande.

März 29th, 2012 | Kommentieren

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