Mit einem Wettbewerbsverbot im Arbeitsvertrag nicht übertreiben

Fast jeder kennt die Klauseln im Arbeitsvertrag, die einem verbieten bestimmte Tätigkeiten für die Konkurrenz auszuüben. Als Chef sollte man es mit solchen Regelungen, aber nicht übertreiben, denn sonst sind sie einfach unwirksam. Dies geht aus einem aktuellen Urteil des Bundesarbeitsgerichts hervor.

In dem konkreten Fall ging es um einen ehemaligen Marketingleiter eines Fenster- und Türenherstellers. In seinem alten Arbeitsvertrag war es ihm verboten zwei Jahre nach Ende seines Arbeitsverhältnisses keine Tätigkeit für ein Konkurrenzunternehmen anzunehmen.

Dieser hielt die Klausel allerdings für unzumutbar und nahm trotzdem einen neuen Job an und zwar als Handelsvertreter für Fachhändler für Fenster und Türen. Früher hatte er seine Produkte an den Fachhandel verkauft, heute sucht er eben Kunden direkt auf.

Sein ehemaliger Chef sah darin einen Verstoß gegen das Wettbewerbsverbot. Doch die Richter waren schließlich anderer Meinung: Sein Verbot diene nicht dem Schutz eines berechtigten wirtschaftlichen Interesses. Der Kläger konnte daraufhin die von seinem ehemaligen Arbeitgeber gezahlte Karenzentschädigung behalten.

Mai 20th, 2010 | Kommentieren

Geiz an Bauteilen ist ungeil

In letzter Zeit werden immer mehr Beschwerden über billige Bauteile laut. Denn wer bei den Teilen spart, kann schnell mit Schäden von etlichen tausend Euro rechnen. Groß angelegt gehen diese Schäden sogar in die Millionenhöhe. Dies bemängelte nun auch die Dekra in ihrem aktuellen Test.

Die Tester haben sich einmal näher mit den Ursachen für Wasserschäden im Sanitärbereich befasst. An erster Stelle tauchten hier Begriffe wie „Planungsfehler“ oder „Schlamperei“ auf. Aber auch fehlerhafte oder unbrauchbare Sanitärprodukte waren für 28% der Schäden verantwortlich.

Besonders negativ fielen bei den Experten Billig-Importe aus Fernost auf. Für den Test wurden im Labor für Werkstofftechnik und Schadensanalytik der Dekra in Saarbrücken rund 200 Wasserschäden aus den letzten fünf Jahren untersucht. Auftraggeber waren in erster Linie Versicherungen und vereinzelt auch Bauunternehmen.

Also, nicht am Material sparen, sonst kann die Centfuchserei schnell teuer werden…

April 30th, 2010 | 1 Kommentar

Leistungen nicht mehr kaufen, sondern tauschen

Sie sind zum Beispiel auf der Suche nach einem Nachhilfelehrer für das Kind? Oder vielleicht haben Sie einen kaputten Tisch, der repariert werden muss? Doch dafür wollen Sie nicht so viel Geld ausgeben? Kein Problem, wenn Sie dafür etwas besonderes können, das Sie einem anderen anbieten können.

Dank des Internets haben etliche Leute den guten alten Tauschhandel wieder für sich entdeckt. Dabei werden nicht nur Gegenstände ausgetauscht, sondern auch Service und Dienstleistungen.

Habe ich zum Beispiel einen kaputten Tisch, kann dafür aber eine Fitnessstunden geben, suche ich einen entsprechenden Tauschpartner. Dieser repariert dann meinen Tisch, während er von mir eine kostenlose Stunde Fitness bekommt. Der Fantasie und den Tauschmöglichkeiten sind da keine Grenzen gesetzt. Für Privatopersonen, die nicht viel Geld ausgeben wollen und auch noch Spaß daran haben neue Leute kennenzulernen, absolut ideal.

Entsprechende Börsen im Netz sind zum Beispiel exchange-me.de oder tausch-ring.net…

April 15th, 2010 | Kommentieren

Auch das Handwerk profitiert von Social Networks

twitter by flickr, Spencer E HoltawayImmer mehr Handwerksbetriebe entdecken die sogenannten Social Networks für sich um Kontakte zu pflegen und Kunden zu akquirieren. Kein Wunder, denn mit nur ein paar Minuten Aufwand ma Tag, kann man hier in Sachen Werbung viel erreichen.

Besonders Twitter kann man auch schnell mal mit dem Handy von unterwegs aus pflegen. Mit nur maximal 140 Zeichen kann man schnell Hunderte von Kunden und Partner über Neuigkeiten und aktuelle Angebote des Betriebs informieren.

Ähnlich sieht es bei Facebook, Xing oder Youtube aus. Vor allem auf den ersten beiden Plattformen sollte heutzutage jeder Handwerksbetrieb vertreten sein und die Seiten auch regelmäßig pflegen. Auch einen Blog kann man schnell mit Hilfe von Twitter pflegen.

März 25th, 2010 | Kommentieren

Erster Azubi-Knigge für angehende Handwerker

Für alle, die im neuen Ausbildungsjahr einen Job im handwerklichen Bereich beginnen, gibt es jetzt den ersten Azubi-Knigge. Er beschreibt leicht und verständlich, was man als Azubi beachten muss, wie man sich verhalten sollte und was man am besten sein lässt.

Eine wirklich gute Quelle für alle, die bereits von Anfang an einen guten Eindruck machen wollen oder, die Nachhilfe noch dringend nötig haben. Alle wichtigen im Tagesablauf beim Kunden werden durchgegangen und bewertet. Dazu gibts noch jede Menge Extra-Tipps und Hinweise für den Meister, den Chef oder den Ausbilder

Absolut empfehlenswert!

“Sicher und sympathisch beim Kunden auftreten” von Umberta Andrea Simonis ist im Holzmann Verlag erschienen, 88 Seiten, ISBN 978-3-7783-0690-1

Oktober 14th, 2009 | Kommentieren

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