Hornbach spricht von Rekordjahr

cc by flickr/ Anke Kreuzer

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In den letzten Jahren hörte man immer wieder, wie schlecht es deutschen Baumärkten ging. Lange Zeit war für viele Ketten kein Licht in Sicht. Das angeschlagene Unternehmen Praktiker ist dafür wohl das prominenteste Beispiel. Inzwischen hat sich die Branche wohl ein wenig erholt. Vor allem Hornbach hat im vergangenen Jahr profitiert und spricht sogar von einem Rekordjahr.

Bau- und Gartenmärkte von Hornbach konnten alleine in den ersten neun Monaten 2011 ein Umsatzplus von sechs Prozent verbuchen und das obwohl die gesamte Branche laut Zahlen des Baumarktverbands BHB nur um 0,5 Prozent gewachsen sei.

Als einen Grund für das gute Jahr von Hornbach nennt das Unternehmen selbst die neue Lust der Deutschen am Heimwerken. Offenbar hat die Krise viele dazu getrieben, ihr Geld wieder in beständige Werte wie Haus und Garten zu stecken. Hornbach legt einen besonderen Fokus auf Kunden, die größere Bauvorhaben realisieren wollen. Die gute Marketing-Strategie dürfte zu dem Ganzen sicherlich auch noch beigetragen haben.

Januar 12th, 2012 | Kommentieren

Wenn der Vater mit dem Sohne…

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… im Herbst ein Vogelhaus für den Winter baut, den alten Schlitten vom Großvater aufpoliert oder eine Feuerstelle für kuschelige Abende auf dem Balkon einrichtet – dann braucht er Werkzeug. Und zwar nicht irgendwelches Werkzeug: Es sollte praktisch, haltbar und qualitativ hochwertig sein. Passionierte Handwerker legen darüber hinaus Wert auf Design, denn das optimale Werkzeug ist nicht nur männlich, stark und handlich, sondern sieht auch so aus.

Geschenkideen?

Wenn Weihnachten oder Ostern nahen, der runde Geburtstag immer näher rückt oder ein anderes Jubiläum ansteht, dann ist guter Rat teuer: Was schenkt man jemandem, der sich ohnehin alles selber zusammenbastelt? Ein neues Regal zur Aufbewahrung von Werkzeug ist zwar eine unschlagbar praktische Sache – aber braucht ein Hobbytischler das wirklich? Heimwerker lassen sich eher ungern die Einrichtung ihrer Werkstatt schenken, denn viel zu speziell sind ihre Wünsche. Das gleiche gilt für Werkzeug: Es ist unheimlich schwierig, das passende zu finden. Denn wer gerne und viel selbst werkelt, der hat seine Gewohnheiten und Macken, und auf die gilt es Rücksicht zu nehmen. Am ehesten können noch “Leidensgenossen” – also befreundete Heimwerker – die Ansprüche an Werkzeug und Material erkennen und dem zu Beschenkenden das passende aussuchen.

Für den Körper und den Geist

Nein, die Rede ist nicht von Kräuterschnaps. Vielmehr geht es um neue Ideen. Heimwerker lieben Herausforderungen. Denn es ist langweilig, immer wieder die gleiche Art von Blumenregal, Fußhocker oder Vogelhaus zu bauen. Die wahre Herausforderung liegt nicht darin, ein bekanntes Design zu wiederholen, sondern sich ein neues Stück zu erarbeiten und dieses zu perfektionieren. Ein Schaukelstuhl aus Stahlrohr, ein raffinierter Klappschreibtisch, ein im Kleiderschrank verschwindender Wickeltisch oder eine zusammenklappbare Murmelbahn für den Junior – das alles gibt es im Handel. Und davon gibt es Abbildungen. Was für den Rätselfreund ein Buch mit einer neuen Rätselform ist, das ist für den Heimwerker die alltägliche Herausforderung, ein besonders schönes oder ausgefallenes Stück nachzubauen. Möglich ist alles: vom wasserdichten Badewannenaufsatz für das iPad über die selbstgebaute Gartenliege mit integriertem Cocktail-Shaker (sollte stabil sein) bis hin zu einem Öko-Bobbycar aus Holz für die Enkel … Und was für die Männer gilt, das kann auch für die Frauen beansprucht werden – denn schließlich gibt es auch Heimwerkerinnen!

Dezember 15th, 2011 | Kommentieren

Praktiker beschließt Sanierungskonzept – Einige Märkte sollen schließen

cc by flickr/ ToShU

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Wir haben uns hier schon häufiger mit der angeschlagenen Baumarktkette Praktiker beschäftigt. Das Unternehmen rutschte immer weiter in die roten Zahlen. Man habe zu lange auf aggressive Preissenkungen gesetzt und dabei die Bedürfnisse der Kunden aus den Augen verloren. Nun ist Praktiker offenbar bereit und willens sich zu sanieren. Ein entsprechendes Konzept wurde bereits beschlossen und die ersten Maßnahmen eingeleitet.

Der Vorstand wurde verkleinert und zudem ein Umzug der Firmenzentrale nach Hamburg beschlossen. Dort hat bereits das Tochterunternehmen Max Bahr seinen Sitz. Die beiden Zentralen sollen zusammengelegt werden. Wann dies der Fall sein wird, wurde noch nicht bekannt gegeben. Gleichzeitig möchte man auch die Konzepte der beiden Marken weiter ausbauen.

Im Zuge der Umstrukturierung werden auch einige Filialen von Praktiker geschlossen werden. Im kommenden Jahr sollen alleine in Deutschland rund 15 Prozent der Baumärkte, die langfristig Verluste einfahren, hinsichtlich einer möglichen Schließung überprüft werden. Bei Max Bahr sollen sich die Kunden auf ein noch größeres Dienstleistungsangebot freuen können und bei Praktiker auf günstige Eigenmarken und eine „einfache Kundenführung“.

Dezember 1st, 2011 | Kommentieren

Praktiker weiter auf Talfahrt

cc by wikimedia/ A.Savin

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Die angeschlagene Baumarkt-Kette Praktiker kommt einfach nicht auch nur ansatzweise aus den roten Zahlen heraus. Stattdessen hat sich im dritten Quartal 2011 der Umsatz noch einmal verschlechtert. Auch die Änderungen in diesem Jahr konnten offenbar nichts bringen.

Wie bereits berichtet, hat Praktiker erst in diesem Jahr den eigenen Onlineshop gelauncht. Zudem versuchte man sein Image zu ändern, beispielsweise durch Spots mit Boris Becker, und verstärkt auf Service zu setzen. Doch so schnell lässt sich ein über Jahre aufgebautes Bild bei den Kunden eben nicht ändern.

Praktiker hat sich in den letzten Jahren in erster Linie ein Ramsch-Image erarbeitet durch die permanente Aktion „20 Prozent auf alles“. Sie haben dadurch offenbar die Wünsche der Kunden verpasst, denn die wollen in Baumärkten wieder verstärkt Qualität und Service sehen und nicht mehr nur Billigware.

Solch einen Kurs wollte die Kette eigentlich nicht mehr fahren, doch vor kurzem musste eine erneute Rabattaktion gestartet werden um Ware, die man im Frühjahr nicht verkaufen konnte, loszubringen. Mal sehen, wie die Geschichte um Praktiker weitergeht. Die meisten Experten sehen nur im Tochterunternehmen Max Bahr einen kleinen Lichtblick.

Oktober 27th, 2011 | Kommentieren

Obi: Zum Produkttester werden

cc by flickr/ loop_oh

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Produkttests sind aktuell so angesagt wie selten. Immer mehr Unternehmen suchen nach Menschen, die die hauseigenen Produkte auf Herz und Nieren prüfen. Dies stärkt nicht nur die Bindung zum Kunden und die Firmen erhalten direktes Feedback, sondern es sind auch häufig gute und günstige Marketing-Aktionen.

Aktuell können alle Baumarkt-Begeisterten und Heimwerker Produkttester für Obi werden. Die Tests geschehen in Zusammenarbeit mit Utopia.de, ein Webportal für nachhaltigen Konsum. So spielt das Thema Nachhaltigkeit logischerweise auch bei den Tests eine große Rolle. Ein ganzes Jahr lang erhalten die ausgesuchten Tester jeden Monat ein Produkt der Eigenmarken von Obi, das er oder sie dann genau unter die Lupe nimmt.

Bewerben kann man sich auf Utopia.de. Der aktuelle Test dreht sich in diesem Monat um die Wand- und Deckenfarbe „Design Color“. Obi hofft auf viele interessante Meinungen und auch Verbesserungsvorschläge.

Oktober 13th, 2011 | Kommentieren

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